Eine (Halbzeit) Bilanz

09. Dezember 2019

Das letzte Saisonspiel in 2019 ist absolviert und leider muss man feststellen, das die Hoffnungen und Erwartungen an die erste B Junioren Mannschaft des JFV Bremen nicht in Erfüllung gegangen sind. Ein Unentschieden sowie 7 Niederlagen mit einem Torverhältnis von 6:21 Tore aus den letzten 8 Begegnungen sprechen eine allzu deutliche Sprache.

Bislang konnte die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt an die erfolgreiche vorjährige Saison anknüpfen, obwohl ein Großteil des derzeitigen Teams aus dem ursprünglichen Aufstiegskader stammt. Sämtlich Attribute, welche die Mannschaft letzte Saison noch auszeichneten, scheinen über Bord gegangen zu sein. Ein eingeschworenes, selbstbewusstes und hungriges Team ist derzeit leider nicht auszumachen.

Man wusste, das die Regionalliga Nord noch einmal ein ganz anderes Kaliber darstellt, als die Verbandsliga Bremen. Deswegen hatte man sich im Vorfeld einiges vorgenommen, wie zum Beispiel 4 x Training pro Woche (Usus in der Regionalliga) oder eine gemeinsame Teamvorbereitung während der Herbstferien. Aus unterschiedlichsten Gründen konnten nicht alle Vorhaben umgesetzt werden, was sich sicherlich auch in der aktuellen Tabellensituation der B Junioren widerspiegelt.

Nun ist man gefordert, denn Mitte Februar 2020 stehen die nächsten, entscheidenden Regionalligapartien an. Da das bisherige Konzept keine Früchte getragen hat, darf man gespannt sein, ob gegebenenfalls die zahlreichen Ergänzungsspieler eine Chance erhalten oder man sich grundsätzlich etwas Neues einfallen lässt.

Viel Zeit ist nicht mehr und zu verlieren gibt es definitiv auch nichts mehr. Daher kann es nur heißen: Kopf hoch und alle gemeinsam auf das Ziel Nichtabstiegsplatz hinarbeiten.

Diese Niederlage fühlt sich besser an

09. Dezember 2019

Gegen Kiel Chancen kreiert

0:6. Das Ergebnis hört sich ähnlich schlimm an wie jenes 0:9 im Hinspiel Ende August. Und doch sah Giancarlo Cristescu, der Co-Trainer der B-Junioren des JFV Bremen, im zweiten Aufeinandertreffen mit Tabellenführer Holstein Kiel in der Fußball-Regionalliga Nord gravierende Unterschiede. „Wir hatten viele gefährliche Torabschlüsse“, erklärte Cristescu und sprach damit die Weiterentwicklung der Mannschaft an, die sich allerdings nach wie vor in einer Torflaute befindet und zum dritten Mal in Folge keinen Treffer erzielte.
Nach den ersten 40 Minuten in Kiel blieb Giancarlo Cristescu nur Verwunderung. Verwunderung darüber, warum die Schleswig-Holsteiner mit 3:0 vorne lagen: „Wir hatten sieben Torabschlüsse und die haben dreimal aufs Tor geschossen.“ Allerdings. Die Qualität der Kieler Abschlüsse war nach Auskunft des JFV-Co-Trainers schon ganz besonders. Beim 1:0 (11.) wäre der Ball fast von der Eckfahne aus flach hereingegeben und direkt genial ins Eck versenkt worden. Beim 2:0, dem ein Missverständnis Ishan Sataew und Cortis Opoku-Ware vorausging, hätte der Kieler aus spitzem Winkel perfekt vollstreckt. Ein von Marvin Emos verursachter Foulelfmeter führte zum 3:0-Pausenstand. Abgesehen von den Gegentoren zeigte sich Cristescu mit der Vorstellung sehr einverstanden: „Wir haben kompakt und tief gestanden und sind schnell Konter gelaufen.“
Auch nach dem Wechsel blieben die Nordbremer ihrer Linie treu und wollten auf einen Treffer gehen. Doch erneut klingelte es ausschließlich im JFV-Tor. Cristescu: „Wir sind ausgekontert worden.“ Zweimal wurde die JFV-Hintermannschaft mit Schnittstellenpässen geknackt und die Kieler liefen alleine auf Keeper Mattis Meißner zu. Das halbe Dutzend machte der dreifache Torschütze Jannic Ehlers voll, der die Bälle laut Giancarlo Cristescu förmlich in die Maschen gedroschen habe.
„Die Winterpause kommt zum richtigen Zeitpunkt. Trainer wie Spieler müssen jetzt den Kopf frei kriegen und abschalten“, meine der JFV-Co-Trainer, der aber schon ganz klare Vorstellungen für die Fortsetzung des Spielbetriebs Mitte Februar formulierte: „Gegen Kronshagen und Nettelnburg-Allermöhe müssen wir dann gewinnen.“ Eine verständliche Ansage, schließlich stehen diese Vereine unter dem Tabellenzwölften JFV Bremen.

Holstein Kiel – JFV Bremen 6:0 (3:0)
JFV Bremen: Meißner; Spengemann, Stute (62. Durmesi), Emos (62. Richter), Cristescu, Beller, Doye, Vrankas (62. Kremming), Sataew (75. Celik), Leschinsky Rosales (75. Jarju), Poku-Ware
Tore: 1:0 (11.), 2:0 (26.), 3:0 (32.), 4:0 (59.), 5:0 (59.), 6:0 (74.)

Nur kein Dé­jà-vu gegen Holstein Kiel

07. Dezember 2019

Das Wiedersehen mit Holstein Kiel ist angesichts eines zu absolvierenden Rückspiels unumgänglich und nun gilt es ein, ein Dé­jà-vu zu vermeiden. Schließlich hatte sich der JFV Bremen in seinem ersten Spiel in der Fußball-Regionalliga Nord der B-Junioren Ende August auf dem Heidberg eine 0:9-Packung eingefangen. Nun also will sich der Tabellenzwölfte an diesem Sonnabend ab 15.45 Uhr im Citti Fußball Park Projensdorf besser verkaufen. Dass die Schleswig-Holsteiner die Nordbremer seinerzeit vom Platz gefegt haben, war absolut kein Strohfeuer. Holstein Kiel ist souveräner Tabellenführer – und ungeschlagen überdies.
Aber. Die „Störche“ haben vor zwei Wochen nur 3:3 gegen den Hamburger SV II gespielt, und gegen den wiederum präsentierte sich der JFV Bremen am vergangenen Wochenende beim 0:2 über weite Strecken ebenbürtig. Sein Team solle mit der Leidenschaft, dem Selbstbewusstsein und dem Offensivdrang aus den zweiten 40 Minuten der HSV-Partie antreten und zeigen „dass wir besser geworden sind“, wünscht sich Trainer Sören Seidel, der die Reise an die Förde beruflich bedingt nicht mit antreten kann. Die Rolle des Underdogs aus Bremen-Nord beschreibt der Ex-Profi so: „Wenn man gegen eine Mannschaft zehnmal klar verliert, erwischt man sie vielleicht beim elften Mal.“ Vielleicht geschieht das elfte Mal ja in diesem Falle schon beim zweiten Aufeinandertreffen. So will Seidel sein Team vor der „sauschweren Aufgabe“ letztlich dafür sensibilisieren, die Partie nicht schon vor dem Abpfiff abzuschenken und die Chance zu ergreifen, wenn sie sich ergeben sollte.
Personell sieht es deutlich besser aus als in der Vorwoche gegen den HSV. Die kurzfristig mit Fieber aus der Startelf gerutschten Nikolas Doye und Jan Spengemann stehen wieder zur Verfügung, der Einsatz von Mannschaftskapitän Linus Schäfer ist wegen einer leichten Zerrung fraglich. Seidel: „Wir wissen noch nicht, ob wir das Risiko eingehen sollen.“ Somit bekommen die Jahrgangsjüngeren des JFV Bremen nach langer Zeit endlich wieder einmal die Möglichkeit, sich zu präsentieren.

Frust macht sich breit

02. Dezember 2019

B-Junioren des JFV Bremen beim 0:2 mit HSV II auf Augenhöhe

Spielanlage gut, taktische Disziplin gut, Einsatz gut, Spielfreude (in der zweiten Hälfte) gut, Torgefährlichkeit mittelmäßig, Ergebnis schlecht. So lässt sich der gestrige Auftritt des JFV Bremen im Heimspiel der Fußball-Regionalliga Nord der C-Junioren beim 0:2 (0:1) gegen den Hamburger SV II im Telegrammstil beschreiben. Trotz vieler guter Elemente in seinem Spiel (Trainer Sören Seidel: „Dafür können wir uns nichts kaufen. Das frustriert uns“) stand der Aufsteiger am Ende wieder mit leeren Händen da.
Die Nordbremer sind jetzt seit sieben Partien sieglos (ein Punkt) und erzielten in den letzten sechs nur drei Treffer – allesamt durch Standards. Und die mangelnde Torgefährlichkeit beziehungsweise Genauigkeit im Abschluss erwies sich auf dem Kunstrasen im Ihletal als Knackpunkt. Der JFV initiierte zahlreiche schönen Angriffe über die Außenbahnen. Doch entweder fehlte den Flanken die Präzision oder die Ballbehauptung oder das Kombinationsspiel im Strafraum misslangen. Auch mehrere Versuche aus guten Positionen aus der Distanz führten nicht zum Erfolg.
Vor dem Anpfiff musste das Trainerteam improvisieren. Dass Luis Seidel und Zejnedin Okanovic wegen Sehnenverletzungen fehlen würden, stand ja bereits unter der Woche fest. Doch kurzfristig meldeten sich auch noch die Startelf-Spieler Nikolay Doye, Linus Schäfer und Jan Spengemann krank beziehungsweise verletzt ab. Doch der schmale Kader rückte ganz eng zusammen und demonstrierte auf dem Spielfeld Geschlossenheit. Eine Unachtsamkeit von Vincent Stute auf der linken Abwehrseite wurde nach 32 Minuten in einem Spiel auf Augenhöhe mit dem 1:0 für den HSV bestraft. Gefährlich wurde es für den JFV immer dann, wenn der Ball nicht schnell genug nach vorne gespielt wurde und das Pressing der leichtfüßigen Hamburger wirken konnte.
Nach dem Wechsel zeigte der JFV Bremen dann das, was Sören Seidel sehen wollte. Als wenn die Handbremse gelöst worden sei, gaben die Nordbremer ihre Verhaltenheit auf, gingen ins Angriffspressing über, bauten Druck auf und kombinierten sich nach vorne. Der JFV ging mit dem Rückstand ins Risiko, löste später die Doppelsechs auf und bot dem HSV ein Spiel mit offenem Visier an. Ganz hinten sorgte der bärenstarke Curtis Opoku-Ware für Sicherheit, vor ihm agierte Ishan Sataew als Abräumer und Antreiber auffällig.
Doch trotz einer Drangphase gelang es nicht, im HSV-Strafraum ein Feuer zu entfachen. Und als die Platzherren immer mehr Räume anboten, warfen die Hamburger ihre individuelle Klasse in die Waagschale und setzten den entscheidenden Konter zum 2:0 (76.). „Es kam, wie es kommen musste“, stellte Seidel fest und klatschte seine Spieler nach einer engagierten, aber glücklosen Vorstellung ab. „Auf die zweite Halbzeit können wir aufbauen“, richtete Seidel den Blick nach vorne. Allerdings wohl eher auf das übernächste Spiel. Denn der nächste Gegner heißt Kiel und da hatte es im Hinspiel eine 0:9-Packung gesetzt. „Da kriegen wir ’nen Arsch voll“, befürchtet Seidel.

JFV Bremen – Hamburger SV II 0:2 (0:1)
JFV Bremen: Meißner; Stute, Emos (68. Schäfer), Richter, Cristescu, Kremming (68. Celik), Beller, Sataew, Leschinsky Rosales, Vrankas (62. Durmesi), Opoku-Ware
Tore: 0:1 (32.), 0:2 (76.)

Sören Seidel: Wir brauchen Punkte

30. November 2019

JFV-B-Junioren erwarten HSV II

An das 1:1 beim Hamburger SV II erinnert sich Sören Seidel gerne. Denn da hatte der Trainer des JFV Bremen eine Woche nach dem 0:9 beim Saisonstart in der Fußball-Regionalliga Nord der B-Junioren gegen Kiel die erhoffte Reaktion seiner Spieler gesehen. Mit einer „krassen Moral“ hätten die Nordbremer sich damals einen Punkt verdient. Und etwas Zählbares braucht der Aufsteiger jetzt dringender denn je.
„Weiterentwickeln, schön und gut. Schöne Spiele zeigen, schön und gut. Wir brauchen Punkte, denn wir wollen in der Liga bleiben“, bringt es Seidel vor dem Rückspiel an diesem Sonntag um 13 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Ihletal auf den Punkt. Diesbezüglich positiv stimmen ihn die beiden jüngsten Auftritte. Beim 2:2 gegen Nordwest hätten die Nordbremer trotz schwacher Leistung einen Zähler geholt, beim 0:2 in Eimsbüttel sich stark verbessert präsentiert.
Während Sören Seidel im Gegensatz zur Vorwoche gegen den HSV wieder an der Seitenlinie stehen kann, muss sein Sohn Luis passen. Der Verteidiger hatte sich in Eimsbüttel eine schwere Sehnenverletzung im Hüftbereich zugezogen und wurde gestern operiert. Eine offenbar identische, aber noch nicht mit Bildern untermauerte Verletzung zog sich im Training auch Zejnedin Okanovic zu, dem ebenfalls eine lange Zwangspause droht.

Cristescu vermisst die Zielstrebigkeit

25. November 2019

JFV Bremen 0:2 gegen Eimsbüttel

Der JFV Bremen hat die Rückreise vom Spiel der Fußball-Regionalliga Nord der B-Junioren beim Eimsbütteler TV mit leeren Händen angetreten. Das 0:2 (0:0) war bereits das sechste sieglose Spiel (ein Punkt) des Aufsteigers in Folge, der weiterhin Rang zwölf belegt und vier Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt ist. In beruflich bedingter Abwesenheit von Cheftrainer Sören Seidel stellte Co-Trainer Giancarlo Cristescu zwar fest, dass sich die Abwehr stabilisiert habe, aber die Zielstrebigkeit in der Offensive ein großes Manko sei. „Wir haben in den letzten fünf Spielen nur drei Tore erzielt. Und die allesamt durch Standards“, hatte Cristescu die belegenden Zahlen zur Hand.
Dass dem JFV Bremen in Hamburg kein Treffer gelang, hatte zwei Gründe. Zum einen waren Linus Schäfer, Dustin Beller und Fabio Leschinsky im Abschluss glücklos (Cristescu: „Der Torwart hat Eimsbüttel den Sieg gerettet“) beziehungsweise zu unentschlossen, zum anderen haderten die Nordbremer mit zwei Entscheidungen des Unparteiischen und seines Assistenten. „Wir hätten zwei Strafstöße bekommen müssen. Erst einen Handelfmeter und später ist Nikolas Doye zu Fall gebracht worden“, beteuerte Giancarlo Cristescu und verknüpfte diese Entscheidungen mit Pech, das Teams in einer solchen Tabellenlage ereile: „Wenn du unten stehst, kriegst du keine Elfmeter.“ Doch es gelte nicht zu jammern, sondern das Positive aus der Partie mitzunehmen und das Glück zu erzwingen.
Positiv war, dass der JFV die Partie gegen den Tabellensechsten offen gestaltet und wenig zugelassen habe. Und kein Spieler habe enttäuscht. Cristescu: „Von der Leistung her hätte ich niemanden auswechseln müssen.“ Dass gewechselt wurde, lag an der frühen Verletzung von Luis-Paul Seidel (15.) und dem Vorhaben, nach dem 0:2 mit einem Dreifachwechsel auf volle Offensive zu setzen. Das 0:2 resultierte aus einem Strafstoß in der 61. Minute, den der Unparteiische verhängt hatte, nachdem Lennard Richter und Curtis Opoku-Ware einen Eimsbütteler gemeinsam bearbeitet hatten. Bereits vier Minuten nach der Halbzeit war das 1:0 fällig gewesen, da waren die Hamburger nach einem JFV-Ballverlust vor dem eigenen Strafraum ins Umschaltspiel gekommen und hatten einen Weg zum Tor durch die beiden Innenverteidiger hindurch gefunden.
Was das Offensivspiel angeht, hatte Cristescu besonders der Zeitraum zwischen den beiden Treffern gefallen: „Das Gegentor hat uns gut getan, wir haben danach mehr nach vorne investiert.“ Was fehlte war allerdings ein Torerfolg.

Seidel setzt auf Rehabilitierung

22. November 2019

„Das Positive am Spiel gegen Nordwest war, dass wir mit einer schlechten Leistung noch einen Punkt geholt haben“, blickt Sören Seidel, der Trainer der B-Junioren des JFV Bremen, aufs vergangene Wochenende zurück. Und kündigt an, der Mannschaft im Auswärtsspiel der Fußball-Regionalliga Nord am Sonnabend um 15 Uhr beim Eimsbütteler TV im Großen und Ganzen erneut das Vertrauen schenken zu wollen. „Viele wollten zu viel. Das war Kopfsache“, hat er das Spiel von persönlichen Verbindungen geprägte Spiel gegen die Oldenburger aufgearbeitet.
Definitiv ins Team zurückkehren wird der zuletzt gelb-gesperrte Mannschaftskapitän Linus Schäfer. Sein Mitwirken dürfte den Nordbremern gut zu Gesicht stehen, schließlich fordert Sören Seidel im Spiel gegen den Ball Disziplin und Stabilität. Seidel bezeichnet den Tabellensechsten aus Hamburg als robusten Gegner, gegen den es wichtig sei, 80 Minuten lang dagegenzuhalten. Wehren müssen sich die Nordbremer aber natürlich auch gegen ein weiteres Abrutschen in der Tabelle, der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt schließlich schon vier Punkte.

Ziel verfehlt

18. November 2019

JFV Bremen schafft nur ein 2:2 gegen den JFV Nordwest

Das Vorhaben, den Gegner in der Tabelle zu überholen und gleichzeitig die Abstiegsränge zu verlassen, ist den B-Junioren des JFV Bremen in der Fußball-Regionalliga Nord nicht geglückt. Die Nordbremer trennten sich auf dem Kunstrasenplatz im Ihletal vom Tabellennachbarn JFV Nordwest mit einem 2:2 (1:2)-Remis.
Die Schützlinge von Trainer Sören Seidel wollten die Partie unbedingt gewinnen und waren sich der Wichtigkeit dieses Heimspiels durchaus bewusst. „Wir haben uns deutlich mehr erhofft“, resümierte Sören Seidel nach dem Schlusspfiff im Dauerregen. „Wir sind durch einen Standard in Führung gegangen, was immer gut ist. Danach haben wir aber gar nicht gut gespielt“, so Sören Seidel zu den Details. Es war tatsächlich der zweite Teil der ersten Hälfte, der den durchaus möglichen Sieg der Gastgeber verhinderte.
Dabei ging es für die Nordbremer tatsächlich los wie gemalt. Den ersten Eckball der Partie konnten die Gäste nicht vernünftig klären, und Nikolaus Doye war in der Verwirrung Nutznießer und drückte das Spielgerät zum 1:0-Führungstreffer über die Torlinie. Im weiteren Verlauf des Spiels erholten sich die Gäste aus Oldenburg jedoch von diesem Schock und drängten die Platzherren mehr und mehr in deren eigene Spielhälfte zurück.
Benjamin Friesen hatte seine Gefährlichkeit bereits mit einem Flachschuss, der am Tor vorbeistrich, angedeutet, in Minute 21 war es dann soweit. Nachdem Jan-Peter Spengemann den Ball bei einer Hereingabe von außen zu kurz abgewehrt hatte, bedankte sich der Oldenburger und netzte zum 1:1 ein.
Dieser Rückschlag führte jedoch nicht dazu, dass die Nordbremer Youngster aufwachten, im Gegenteil. Felix Johannes Kaup prüfte Mattis Meißner im JFV Bremen-Tor mit einem Kopfball im Anschluss an eine weitere Nordwest-Ecke (24.), weitere vier Minuten später war es dann passiert. Marcel Rassmann markierte wiederum nach einem Eckball für die Gäste die 2:1-Führung, die dann auch bis zur Halbzeitpause Bestand hatte.

Auf Seiten der Gastgeber passierte dennoch etwas Bemerkenswertes: Trainer Sören Seidel wechselte nach gut einer halben Stunde gleich dreimal aus. „Nach der Umstellung sind wir dann wieder besser ins Spiel gekommen“, konstatierte er. Allerdings brauchte es wohl auch die Pausenansprache, bis sich auf dem Platz ein merklicher Wandel zum Positiven im Spiel des JFV Bremen vollzog.
Die Gastgeber zeigten zu Beginn der zweiten Halbzeit nun den Willen, den es benötigte, um gegen die robusten Oldenburger zum Erfolg zu kommen. Nach knapp einer Viertelstunde fuhren sie den Lohn ihrer Mühen ein. Eckball Vincent Stute, Kopfball des eingewechselten Dustin Beller – und es hieß 2:2. Nun hatten die Seidel-Schützlinge Lunte gerochen und wollten unbedingt noch den Siegtreffer erzielen.
Zwei Kopfbälle, jeweils nach Eckstößen, brachten sie noch an, zielten jedoch beide Male zu hoch. Auf der Gegenseite traf der eingewechselte Karim Kanafani bei einem Konter die Latte (77.), und die Gäste erzielten noch ein Abseitstor (79.). Alles in allem blieb es dann jedoch beim verdienten Unentschieden.
„Es war ein schlechtes Spiel von beiden Seiten, technisch und spielerisch“, betonte Sören Seidel in seinem Fazit. „Viel Kampf und Krampf. Die zwei Gegentore waren folgerichtig, für ein Heimspiel war das zu wenig. Ich kenne meine Mannschaft so nicht“, sagte Sören Seidel.

JFV Bremen – JFV Nordwest 2:2 (1:2)
JFV Bremen: Meißner; Spengemann, Stute, Emos (33. Kremming), Cristescu, Okanovic, Doye, Xhavit, Durmesi (33. Seidel), Leschinsky Rosales (33. Beller), Opoku-Ware
Tore: 1:0 Nikolaus Doye (9.), 1:1 Benjamin Friesen (21.), 1:2 Marcel Rassmann (28.), 2:2 Dustin Beller (53.)
Schiedsrichter: Jonas Werdermann (Blumenthaler SV)
Zuschauer: 100

Noch ein paar Prozent mehr

16. November 2019

Seidel-Elf erwartet JFV Nordwest

Im Heimspiel gegen den benachbarten JFV Nordwest soll es für die B-Junioren des JFV Bremen nach vielen knappen Niederlagen an diesem Sonnabend um 13 Uhr auf dem Rasenplatz am Heidberg in Lesum endlich wieder mit einem Sieg in der Fußball-Regionalliga Nord klappen.
„Wenn wir es schaffen, die Leistungen der vergangenen Spiele erneut auf den Platz zu bringen und vielleicht sogar noch ein paar Prozent mehr herauszuholen, bin ich auch sehr optimistisch, dass wir die drei Punkte ergattern können“, meinte Nordbremens JFV-Coach Sören Seidel.
Die Gastgeber müssen auf ihren gelbgesperrten Kapitän Linus Schäfer verzichten. Auch Reserve-Keeper Batuhan Celik pausiert weiterhin mit seinem Bänderriss. Dafür kehrte Lennard Richter nach überwundenen, großen Adduktoren-Problemen wieder ins Mannschaftstraining zurück. Ein Einsatz in diesem Spiel käme aber zu früh. Die Nordbremer erhöhten ihr Pensum in dieser Woche von drei auf vier Trainingseinheiten.
„Dies soll auch noch einmal die Wichtigkeit dieses Spiels zeigen“, so Seidel. Dieser erwartet einen robusten Gegner, der über einen sehr starken Flügelspieler verfügt. Mit einem Sieg würde der Aufsteiger in der Tabelle am Gegner vorbeiziehen.

JFV Bremen auf Abstiegsrang

11. November 2019

0:1 gegen Hannover 96 II, 0:1 gegen Werder Bremen II und jetzt 1:2 gegen JLZ Emsland im SV Meppen – die B-Junioren vom JFV Bremen haben in den drei jüngsten Partien der Fußball-Regionalliga Nord höchst anständige Leistungen abgeliefert, sind aber dreimal leer ausgegangen. Niederlagen, die natürlich auch Einfluss auf das Tabellenbild haben. Aufsteiger JFV Bremen wird jetzt auf Rang zwölf geführt. Einem Abstiegsplatz.
Die ohne ihren beruflich verhinderten Cheftrainer Sören Seidel angetretenen Nordbremer verzichteten im Gegensatz zum Mittwoch-Spiel gegen Werder II auf ein hohes Pressing und konzentrierten sich darauf, die Räume um die eigene Box herum eng zu machen. „Wir hatten viele Balleroberungen und Umschaltmomente“, ging die Taktik für Co-Trainer Giancarlo Cristescu so weit auch auf. Allerdings gelang des den Gästen zunächst nicht, aus den Umschaltmomenten auch ein insgesamt ertragreiches Umschaltspiel zu machen.
Trotz des stockenden Offensivspiels hätte der JFV Bremen aber in Führung gehen können, ja beziehungsweise müssen. Nach einem Eckball kam Dustin Beller unbedrängt aus kurzer Entfernung zum Abschluss, drosch den Ball jedoch über das Tor. „Eine 100-prozentige Chance. Wenn wir in Führung gehen, gewinnen wir auch“, mutmaßte Cristescu. Denn auch Meppen tat sich schwer, verheißungsvolle Angriffsaktionen zu kreieren. Umso bitterer für den JFV, dass er beim Führungstor der Platzherren mithalf. Eine Bogenlampe, die die Beute von Keeper Mattis Meißner hätte sein können, verlängerte Innenverteidiger Jan-Peter Spengemann, machte sie damit scharf und ließ Meppen wenig später über das 1:0 (30.) jubeln.
Die zweiten 40 Minuten boten ein ganz anderes Bild. Giancarlo Cristescu sprach von einem Sturmlauf des JFV Bremen, der lediglich durch das 2:0 (45.) sowie die sich ergebenden Konterchancen unterbrochen wurde. Zwei der dicksten Möglichkeiten besaßen Leonardo Cristescu (Pfosten) und des eingewechselte Nikolas Doye, der freistehend knapp verzog. Selbst nach dem Anschlusstreffer per Handelfmeter von Linus Schäfer (75.) hätten die Nordbremer laut Giancarlo Cristescu noch drei Ausgleichschancen besessen. „Eine unnötige Niederlage, die uns in eine brenzlige Situation bringt“, stellte der JFV-Co-Trainer fest und hofft auf ein besseres Ergebnis im Derby gegen den JFV Nordwest.

JLZ Emsland im SV Meppen – JFV Bremen 2:1 (1:0)
JFV Bremen: Meißner; Spengemann, Stute, Emos (68. Schultz), Schäfer, Cristescu, Okanonic, Kremming (48. Durmesi), Beller (48. Leschinsky), Sataew (48. Doye), Opuko-Ware
Tore 1:0 (22.), 2:0 (45.), 2:1 Linus Schäfer (75., Handelfmeter)

Starke Leistung wird nicht belohnt

08. November 2019

B-Junioren des JFV Bremen ärgern Regionalliga-Titelkandidat Werder II beim 0:1 ganz gehörig

Die B-Junioren des SV Werder Bremen II freuten sich über ihr 1:0-Siegtor in der Fußball-Regionalliga Nord gegen den JFV Bremen derart, als hätten sie gerade den Titel gewonnen. „Das spricht schon Bände“, urteilte JFV-Coach Sören Seidel. Seine Mannschaft verkaufte sich beim Titelkandidaten sehr teuer und ließ extrem wenig Möglichkeiten für den Favoriten zu. „Meine Jungs haben richtig klasse gespielt. Ich bin sehr stolz auf sie“, zog Seidel auch eine positive Bilanz.
Die Gäste störten den Zweiten von Anfang an sehr früh und ließen diesen so gar nicht erst zur Entfaltung kommen. Die Nordbremer hätten gerne schon früher losgelegt. Doch wegen des Trainings von Werders U19 auf dem Kunstrasenplatz 14 gegenüber Platz elf begann das Match mit einer 20-minütigen Verspätung. Die erste Chance der Hausherren war eher als Zufallsprodukt einzuordnen. Der im ersten Durchgang sehr auffällige Elmin Mekic wartete mit einer Bogenlampe auf, bei der die Kugel noch ganz zart den rechten Pfosten streichelte (5.). „Spielt klare Sachen“, ermunterte Sören Seidel seine Schützlinge kurz darauf. In der zehnten Minute war es erneut Elmin Mekic, der den Ball per Freistoß aus 23 Metern knapp über die Querlatte beförderte.
Nach 33 Minuten kassierte der sehr aktive JFV-Staubsauger vor der Abwehr, Vrankas Xhavit, für eine Frustaktion die erste Gelbe Karte in einem ansonsten sehr fairen Spiel. Weil sich Xhavit ungerecht für ein kurz zuvor gegen ihn gepfiffenes Foul behandelt fühlte, schlug er das Spielgerät nach einem Pfiff ins Aus. Fünf Minuten vor dem Pausentee erwischte Dustin Beller den Ball nach einer schönen Rechtsflanke von Marvin Emos in der Mitte nicht richtig und vergab somit die beste Möglichkeit für den Gast in den ersten 40 Minuten. Weil die Abwehr der Platzherren extrem gut stand, sprangen ansonsten nur Halbchancen für den Aufsteiger heraus.
180 Sekunden nach dem Wiederanpfiff wartete Werders Mathis Richter mit dem ersten und einzigen rüden Foul im Bremer Derby auf. Richter unterband einen schnellen Gegenangriff von Fabio Leschinsky und erhielt dafür völlig zu Recht die Gelbe Karte. Dann tauschten Leonardo Christescu und Dustin Beller die Flügel. Beller stürmte fortan auf rechts.
Werders Trainer Frank Bender hatte indes zum zweiten Abschnitt mit Said Abbey einen schnellen Mann für die rechte Außenbahn gebracht. Der Einsatz der Geheimwaffe zahlte sich nach 58 Minuten aus. Abbey entwischte Vincent Stute und flankte schön in die Mitte. Dort köpfte Yusuf Erten das Leder unhaltbar für JFV-Schlussmann Mattis Meißner zum goldenen Tor ein. Erten war beim anschließenden Jubel kaum von seinen Teamkollegen einzufangen. Nach etwas mehr als einer Stunde setzte „Leo“ Christescu einen Freistoß von der Seitenlinie um einen halben Meter rechts am Werder-Kasten vorbei.
Fünf Minuten hiernach schickte Fabio Leschinsky den gerade erst eingewechselten Nikolas Doye steil. „Starker Ball“, lobte Seidel Leschinsky. Doch Doye stand dabei knapp im Abseits. So mancher JFV-Spieler forderte in der 71. Minute einen Elfmeter für eine Attacke von Mathis Richter gegen Luis Kremming. Doch Richter traf dabei auch den Ball, den er ins Aus spitzelte. Eine Ecke gab es aber trotzdem nicht. Auf der Gegenseite zirkelte Elijah Müller die Kugel nach einem Eckball von Ricardo Schwarz an den Querbalken. Mattis Meißner entschärfte noch einen Konter von Schwarz.
„Ein Punkt wäre nicht unverdient gewesen“, fand Sören Seidel. Der JFV-Trainer hob die Vorstellungen von Curtis Opoku-Ware und Jan Spengemann hervor, die SV-Goalgetter Keke Topp komplett abmeldeten.

SV Werder Bremen II – JFV Bremen 1:0 (0:0)
SV Werder Bremen II: Backhaus; Ates (41. Abbey), Richter, Tepe, Ney, Schefer, Erten, Kasper (73. Müller), Topp (79. Rogmann), Mekic, Schwarz
JFV Bremen: Meißner; Emos (65. Durmesi), Opuku-Ware, Spengemann, Stute, Xhavit (41. Okanovic), Sataew (79. Schultz), Leschinsky, Kremming, Christescu, Beller (65. Doye)
Tor: 1:0 Yusuf Erten (58.)
Schiedsrichter: Michel Riedel (SG Findorff)
Zuschauer: 100

Auf Werder folgt Meppen

Nach der tollen Darbietung beim Titelanwärter SV Werder Bremen II bestreiten die B-Junioren des JFV Bremen nun am Sonnabend um 13.30 Uhr ein extrem wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt beim Jugendleistungszentrum (JLZ) Emsland im SV Meppen. Die Emsländer weisen einen Zähler mehr als die Nordbremer auf und haben genau den Platz inne, der das rettende Ufer bedeutet. „Das wird ein komplett anderes Spiel“, warnt JFV-Coach Sören Seidel seine Spieler. Nachdem diese gerade ausschließlich gegen Kicker aus dem Geburtsjahrgang 2004 angetreten sind, warten nun Gegner aus dem älteren Jahrgang. „Die Meppener gehen sehr körperlich zur Sache. Da müssen wir gegenhalten“, betont Seidel. Er hofft gegen die abwehrstarken Emsländer auf die Rückkehr seines Kapitäns Linus Schäfer ins Team, der zuletzt wegen eines Pferdekusses pausieren musste. Sören Seidel kündigt an, nur drei Tage nach dem kräftezehrenden Derby bei Werder II rotieren zu wollen: „Ich werde auf jeden Fall zwei bis drei Positionen ändern.“

JFV Bremen zu Gast bei Werder

06. November 2019

Linus Schäfer muss wohl passen

Gegen Hannover 96 II, immerhin Viertplatzierter in der Fußball-B-Junioren-Regionalliga Nord, zeigte der JFV Bremen erneut eine gute Leistung, wurde aber letztlich wieder nicht belohnt (0:1). Ein Punkt wäre für die Mannen um Trainer Sören Seidel sicherlich wichtig gewesen, doch jetzt heißt es: Mit voller Konzentration ins nächste Spiel. Bereits an diesem Mittwoch geht es für die Nordbremer in Sachen Abstiegskampf weiter. Da muss das Seidel-Team nicht groß reisen, tritt die JFV-Elf doch beim SV Werder Bremen II an (Anpfiff 19 Uhr).
Die Werderaner belegen momentan den zweiten Platz und bezwangen zuletzt den SC Borgfeld mit 4:1. „Das wird noch einmal eine Kategorie schärfer als Hannover. Werder hat mit Keke Maximilian Topp auch einen sehr starken Stürmer. Da kommt auf unsere Abwehr sehr viel Arbeit zu und so sind wir klarer Außenseiter“, meinte Seidel, der hofft, dass seine Mannschaft hier an die gute zweite Halbzeit gegen Hannover anknüpfen kann.
Allerdings muss der JFV-Coach Sören Seidel wohl auf seinen Mannschaftsführer Linus Schäfer verzichten. „Da müssen wir kurzfristig gucken – das sieht nicht so gut aus.“

Großer Einsatz ohne Ertrag – 0:1

04. November 2019

JFV: Hannover 96 II mit viel Dusel

Als Schiedsrichter Daniel Grube die zweite Halbzeit anpfiff, ging ein sturmgepeitschter Wolkenbruch über dem Kunstrasenplatz im Ihletal nieder. Die B-Junioren des Jugend-Fördervereins Bremen (JFV) ließen sich davon nicht beeindrucken. Vielmehr versuchten sie in den folgenden 40 Minuten mit großem Engagement, den 0:1-Rückstand aus der 32. Minute wettzumachen. Vergeblich, das Team von Sören Seidel und Giancarlo Christescu musste sich im Fußball-Regionalligaspiel gegen Hannover 96 II mit der knappen Heimniederlage abfinden.
Die rund 80 Zuschauer im Ihletal sahen zwei grundverschiedene Halbzeiten. In den ersten 45 Minuten dominierten die Niedersachsen, weil sie den Ball schneller und geschickter durch die eigenen Reihen laufen ließen. Der Treffer des Tages durch Nicolo Tresoldi fiel allerdings durch gütige Mithilfe der Nordbremer. Sowohl beim Kombinationsspiel der Hannoveraner vor dem Strafraum als auch beim Nachschuss des von JFV-Keeper Mattis Meißner zunächst abgewehrten Balles reagierte die JFV-Defensivabteilung zu spät.
Ansonsten funktionierte die von Curtis Opoku-Ware organisierte Deckungsarbeit der Gastgeber ohne Fehl und Tadel. Im Angriff jedoch blieben sie harmlos. Mit einer Ausnahme. Bereits in der 5. Minute zirkelte Leonardo Christescu eine Bogenlampe auf das von Marian Kirsch gehütete Tor der 96er. Der Ball senkte sich über den Schlussmann hinweg – und landete auf der Querlatte.
In der Pause hatte das JFV-Trainerteam die Parole zur Attacke ausgegeben. Angriff auf Angriff rollte in Richtung Tor der Gäste, die mit zunehmender Spielzeit damit beschäftigt waren, den Vorsprung zu verteidigen. „Wir haben in der zweiten Halbzeit hervorragend gepresst, zeigte sich Sören Seidel mit der taktischen, läuferischen und kämpferischen Leistung der Mannschaft zufrieden.
Nach rund einer Stunde Spielzeit lag denn auch das 1:1 in der Luft, doch der Schuss von Sturmspitze Luis Kremming wurde eine Beute des Torwarts der Hannoveraner. Und acht Minuten später mussten sich die Gäste beim Schiri bedanken, dass er ein Foul an Kremming nicht im, sondern knapp außerhalb des Strafraums gesehen hatte.
Fazit von Sören Seidel: „Aufgrund der Leistungssteigerung der zweiten Halbzeit hätten wir ein Remis verdient gehabt.“ Allerdings lobte der JFV-Coach auch die gute Abwehrarbeit der Niedersachsen, denen er zutraut, bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitzureden. Auf seine Elf wartet bereits an diesem Mittwoch die nächste schwere Aufgabe. Dann muss sie um 19 Uhr beim SV Werder Bremen II antreten.

JFV Bremen – Hannover 96 II 0:1 (0:1)
JFV Bremen: Meißner; Spengemann, Stute, Schäfer (73. Schultz), Christescu, Kremming, Seidel (64. Rosales), Beller, Doye (57. Okanovic), Sataew, Opoku-Ware
Tore: 0:1 Nicolo Trisoldi (32.)
Schiedsrichter: Daniel Grube (TS Woltmershausen)

Ende der langen Punktspielpause

02. November 2019

JFV Bremen erwartet Hannover 96

Nach vierwöchiger Pause (Ferien und Spielverlegung) greift der JFV Bremen an diesem Sonnabend um 13 Uhr wieder in das Geschehen in der Fußball-Regionalliga Nord der B-Junioren ein. Die Mannschaft von Sören Seidel erwartet am Heidberg die Zweitvertretung von Hannover 96.

Die Nordbremer haben sich in vier Testspielen Wettkampfpraxis geholt und sind laut Sören Seidel „gut drauf.“ Der überlegt indes, ob er es gegen die Niedersachsen mit einer Doppelspitze versuchen soll oder lieber nur Luis Kremming oder Granit Durmesi aufbietet. Im Testspiel gegen Bergisch-Gladbach habe es mit dem Duo gut geklappt, insofern sei das eine Option.
Da sich der Aufsteiger bislang gegen die namhaften U16-Teams der Liga gut verkauft habe, rechnet sich Seidel auch gegen die Hannoveraner, die mit vier Siegen aus den jüngsten fünf Partien auf Rang fünf geklettert sind, einiges aus: „Wir spielen zu Hause, wir wollen etwas Zählbares erreichen.“ Auch wenn der Ex-Profi immer wieder betont, dass ihm die Weiterentwicklung der Spieler wichtig sei, täten Punkte den Nordbremern richtig gut. Schließlich rangieren sie mit acht Zählern aus acht Partien auf Rang elf – und das ist ein Abstiegsplatz. Lennard Richter steht neben den Langzeitverletzten nicht zur Verfügung, dafür ist Innenverteidiger Nico Schultz wieder einsatzfähig.

Freundschaftsspiele in den Herbstferien

27. Oktober 2019

SC Borgfeld dreht gegen JFV Bremen noch das Spiel

07. Oktober 2019

Fußball-B-Junioren-Regionalligist kann auf dem Lesumer Kunstrasenplatz eine 3:1-Führung nicht verteidigen

Zur Halbzeit sah der Fußball-B-Junioren-Regionalligist JFV Bremen gegen den SC Borgfeld schon wie der sichere Sieger aus – so führten vor 200 Zuschauern die Schützlinge von Trainer Sören Seidel zu diesem Zeitpunkt auf dem Lesumer Kunstrasenplatz verdient mit 3:1 Toren. Doch kamen die Gäste hoch konzentriert aus der Kabine – überrumpelten die Hausherren, und konnten mit einem schnellen Dreierpack diese Begegnung noch kippen (5:3).
Nach einer unglücklichen Kopfvorlage vom SC-Spieler Jonah Hellmers brachte Luis-Paul Seidel in der sechsten Minute den Gastgeber per Kopf in Führung. Linus Schäfer, der in der vergangenen Saison mit Borgfeld noch in der B-Junioren-Bundesliga spielte, war dann auch per Kopfball, erneut nach einer Ecke von Zejnedin Okanovic, zum 2:0-Zwischenstand erfolgreich (34.).
Die Elf von Yimin Ehlers zeigte sich keineswegs geschockt und verkürzte mit einem verwandelten Foulelfmeter von Kerim-Kaan Akpinar auf 1:2 (39.). Aber auch das JFV-Team war in Halbzeit eins, nach einem Stockfehler von Luca Joel Wolff, noch einmal zur 3:1-Führung erfolgreich (Dustin Beller/40.+1).
„Wir haben in der zweiten Halbzeit innerhalb von nur vier Minuten das Spiel hergeschenkt. Da waren wir sehr unaufmerksam gewesen. Ich glaube, es war ein gutes Derby und ein tolles Spiel für die Zuschauer. Eine Punkteteilung wäre wohl auch gerecht gewesen. So müssen wir nun Borgfeld zum Sieg gratulieren“, äußerte sich der JFV-Trainer Sören Seidel nach der sehr fairen Partie.
Überglücklich zeigte sich nach dem Schlusspfiff Borgfelds Trainer Yimin Ehlers: „Wir haben in diesem Spiel nicht aufgegeben. Wir waren überzeugt, dass wir das schaffen können und das hat letztlich ja auch geklappt. In der Pause habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass wir die bessere Mannschaft waren und wir einfach so weiter spielen müssen.“
Das taten die Borgfelder Nachwuchskicker besonders nach dem Wiederanpfiff, als die Gäste auf dem Ihletaler Kunstrasenplatz den 1:3-Rückstand kurzerhand im Schnelldurchgang in eine 4:3-Führung ummünzten. Als die Nordbremer in der Schlussphase alles nach vorne warfen und sogar mit einer Doppelspitze agierten, machten die Borgfelder Akteure schließlich mit dem Tor vom eingewechselten Emirhan Ciftci, nach einem Patzer von Lennard Richter, den Sack zum 5:3-Endstand endgültig zu (80. +1).
Zuvor trafen für die Ehlers-Mannen, bei denen der erkrankte Eric Lindloff kurzfristig ausfiel, Ibrahim Altunok (57.), Luca Joel Wolff (59./Sonntagsschuss aus 20 Metern) und Marin Vukoja (61./direkter Freistoß von der Strafraumkante) ins Schwarze und tüteten somit ihren zweiten viel umjubelten Saisonsieg ein.
Die Seidel-Schützlinge können nun in der Herbstpause – die Mannschaft ist erst am Mittwoch, 6. November (Anpfiff 19 Uhr) beim SV Werder Bremen II wieder im Einsatz, in aller Ruhe diese Heimpartie analysieren, damit sie dann auch bald wieder in die Erfolgsspur kommen.

Linus Schäfer leitet Auswärtssieg ein

04. Oktober 2019

Spielmacher des JFV Bremen an allen Treffern beim 3:2-Erfolg der B-Junioren in Wolfsburg beteiligt

„Sehr diszipliniert und effektiv“. So beschrieb Trainer Sören Seidel die Leistung der Fußball-B-Junioren des JFV Bremen im Regionalliga-Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg II. Der 3:2-Sieg der Nordbremer am Tag der Einheit muss angesichts der körperlichen Belastungen von fünf Spielen innerhalb von 15 Tagen als positive Überraschung eingestuft werden.
Vor allem in der ersten Halbzeit überzeugte der Jugend-Förder-Verein mit einer konzentrierten Vorstellung in allen Mannschaftsteilen. Wobei Spielmacher und Kapitän Linus Schäfer die Weichen für den Auswärtssieg stellte, leitete er doch alle drei Treffer des JFV ein. In der 17. Minute erreichte sein Pass Dustin Beller, der Wolfsburgs Keeper Flyn Schönmottel mit einem Schuss ins linke Toreck keine Abwehrchance ließ. Acht Minuten später setzte Schäfer Luis Kremming derart präzise in Szene, dass der Goalgetter keine Mühe hatte, den Ball ebenfalls mit einem Flachschuss im langen Eck des Wolfsburger Tores unterzubringen. Und zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff ging bei den Nordbremern auf dem C-Platz im Porschestadion noch einmal die Post ab. Nach einer schnellen und ansehnlichen Kombination düpierte Schäfer die Wölfe-Abwehr und legte für Leonardo Christescu auf, der die deutliche 3:0-Führung für die Gäste eintütete. Der Vorsprung reichte schließlich, um die Partie zu entscheiden, wobei die Nordbremer ebenso wie die Gastgeber noch ein paar Torchancen ungenutzt ließen.
In der zweiten Halbzeit wollten die Wolfsburger das Spiel verständlicherweise mit der Brechstange drehen. Ihr Trainer Rajko Fijalek beorderte deshalb sofort nach der Pause gleich drei weitere Stürmer aufs Feld. Sören Seidel: „Das war zu erwarten gewesen, doch wir haben trotz der Gegentore nie den Faden verloren.“ Dennoch zwang die verstärkte Wolfsburger Offensive den JFV-Coach zum Handeln. Er wechselte für seine Offensivkräfte Linus Schäfer und Luis Kremming mit Nikolas Doye und Fabio Leschinsky Rosales zwei Akteure ein, die den Offensivdrang der Wölfe stoppen sollten. Was ihnen im Teamwork mit allen anderen Spieler trotz der beiden Wolfsburger Gegentreffer auch einigermaßen gelang.
Die Tore zum 1:3 von Leon Schumann (61.) und 2:3 von Davis Boateng (67.) ließen die Gastgeber zwar hoffen, zumindest einen Punkt im eigenen Stadion zu behalten. Aber das gelang nicht, weil sich die Nordbremer immer wieder aus der Umklammerung befreien und sogar gefährliche Konter einleiteten. So verpasste Nikolas Doye nach Vorarbeit von Fabio Leschinsky Rosale kurz vor Spielende noch die Großchance für ein viertes JFV-Tor.
Am kommenden Sonntag nun erwartet das Seidel-Team um 13 Uhr auf dem Heidbergplatz in Lesum den Nachbarschaftsrivalen SC Borgfeld, der sein Auswärtsspiel beim TSV Kronshagen gestern mit 3:0 gewann und auf einen Nichtabstiegsrang kletterte. Auf dem befindet sich auch weiterhin der JFV Bremen, der als Tabellenneunter zwei Zähler mehr als Borgfeld aufweist.

Die „Wölfe“ im Doppelpack

02. Oktober 2019

B-Junioren des JFV Bremen sind Donnerstag im Regionalliga-Einsatz

Die körperliche Belastung ist für den Aufsteiger aus Bremen-Nord in dieser Phase der Saison sehr hoch. Die Mannschaft von Trainer Sören Seidel bestreitet fünf Spiele binnen 15 Tagen. Das in der Autostadt ist mittlerweile das vierte dieses Fünferpackets, am kommenden Sonntag um 13 Uhr geht es dann mit dem Derby gegen den SC Borgfeld weiter.
„Wir haben schon die Rotationsmaschine angeschmissen und machen das auch weiterhin“, erklärt Sören Seidel, wie mit den Kräften gehaushaltet wird. Seidel: „Jeder soll seine Einsatzzeiten bekommen. Wir haben dafür die nötige Breite im Kader.“ Weder gegen Wolfsburg, noch gegen den SC Borgfeld dabei sein wird allerdings der verhinderte Stürmer Granit Durmesi, der beim 2:3 gegen St. Pauli noch mit zwei Treffern geglänzt hatte. Ein Fragezeichen steht wegen einer Zehenverletzung noch hinter dem Mitwirken von Torwart Batuhan Celik, gegen Wolfsburg sollte aber ohnehin wieder Mattis Meißner spielen.
„Wir waren gegen Osnabrück in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft. Wir haben deutliche Fortschritte gemacht“, sieht Sören Seidel eine gute Entwicklung seines Teams und denkt dabei auch an die verbesserte Reaktion auf Gegentreffer. Dass die Tabellensituation nach einem Punkt aus den letzten drei Partien bedrohlicher wird und die Abstiegsränge näher kommen, lässt zumindest Seidel kalt: „Wir schauen nicht auf die Tabelle.“ Schaut man doch hin, dann sieht man Wolfsburg II und den JFV Bremen als Tabellennachbarn, die vier Punkte trennen. Daraus, dass die „Wölfe“ neben den drei Siegen auch drei Niederlagen zu quittieren hatten, leitet Seidel „das eine oder andere Problem“ ab. Gerne würden die Nordbremer den Niedersachsen zu einem weiteren Problem verhelfen und „wollen alles versuchen, um etwas mitzunehmen“ (Seidel).

Entscheidender Doppelschlag

30. September 2019

Regionalliga-B-Junioren des JFV Bremen unterliegen mit 1:4

„Wir haben das Spiel innerhalb von drei Minuten verloren“, stellte Sören Seidel nach dem Schlusspfiff fest. Der Trainer des JFV Bremen, der mit dem Aufsteiger in der Fußball-Regionalliga Nord der B-Junioren eine 1:4 (0:1)-Niederlage beim VfL Osnabrück hinnehmen musste, verwies damit auf die 180 Sekunden zwischen der 52. und 54. Minute, in der die Nordbremer den zum 0:3-Rückstand führenden Doppelschlag kassierten.
Ein Doppelschlag aus dem Nichts. Gerade hatten sich Sören Seidel und sein Trainerteam entschieden, die insgesamt eher chancenarme Partie mit den Einwechslungen von Luis Kremming und Leornardo Cristescu beleben zu wollen, da passierte es. Ein schnell ausgeführter Einwurf erwischte die JFV-Hintermannschaft unsortiert, der Ball wurde in die Spitze durchgesteckt (Seidel: „Stark abseitsverdächtig“) und zum 2:0 untergebracht. Und kaum waren Kremming und Cristescu auf dem Feld, da klingelte es schon wieder. „Ein individueller Fehler unserer Torhüters“, erklärte Seidel. Mattis Meißner habe den Ball schlecht getroffen und ihn Osnabrücks Stürmer in die Füße gespielt. Der hatte dann keine Mühe, ihn im fast leeren Tor unterzubringen.
3:0 nach 54 Minuten, 4:1 nach 80 – klingt klar. War es nach Sören Seidels Bewertung aber ganz und gar nicht: „Das Ergebnis spiegelt überhaupt nicht die Kräfteverhältnisse wider. So blöd sich das auch anhören mag: Wir waren besser.“ Trotz guter Chancen in Hälfte zwei für Linus Schäfer, Leonardo Cristescu (Pfostenschuss) und bei einem nicht sauber zu Ende gebrachten 4:2-Überzahlspiel dauerte es bis zur 79. Minute, ehe dem JFV Bremen gegen den mittlerweile nach einem Kontertor mit 4:0 führenden VfL Osnabrück doch noch ein Treffer gelang. Ein sehenswerter Treffer zudem. Mannschaftskapitän Linus Schäfer schüttelte zwei VfL-Spieler ab und traf mit einem 18-Meter-Flachschuss zum 1:4-Endstand.
Dass die Nordbremer mit einem Rückstand in die Halbzeit gegangen waren, war überdies ärgerlich. Denn der Gegentreffer hatte laut Sören Seidel eine Geschichte. Als Keeper Mattis Meißner seinen Kasten verlassen musste, um an der Strafraumgrenze zu klären, sei er von einem VfL-Angreifer hart angegangen worden. Während der Osnabrücker dafür eine Verwarnung erhalten hätte, trug Meißner eine gewisse Benommenheit davon. Und die war offenbar mit Schuld daran, dass der JFV-Keeper in der 28. Minute nicht so wie gewohnt abtauchte und der Ball zum 1:0 einschlug. Seidel: „Mattis kam nicht richtig runter.“ Die größte Möglichkeit, vor der Pause auf Remis zu stellen, hatte Dustin Beller. Herrlich vom rechts durchstartenden und präzise flankenden Fabian Leschinsky Rosales in Szene gesetzt, scheiterte Beller jedoch per Kopf. „Eine 100-prozentige Chance. Das hätte der Ausgleich sein müssen. Die ganze Bank war schon aufgesprungen, um zu jubeln“, schilderte Sören Seidel die Szene.
Mit nunmehr fünf Punkten aus sechs Spielen ist die Luft für den JFV Bremen tabellarisch betrachtet deutlich enger geworden. Die nächste Gelegenheit, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu wahren, bietet sich bereits am kommenden Donnerstag, 3. Oktober, ab 14 Uhr. Dann treten die Nordbremer beim VfL Wolfsburg II an, der mit drei Siegen und drei Niederlagen in die Saison gestartet ist.

VfL Osnabrück – JFV Bremen 4:1 (1:0)
JFV Bremen: Meißner; Spengemann, Stute, Schäfer, Okanovic (53. Kremming), Beller, Vrankas (53. Cristescu), Durmesi (65. Sataew), Leschinsky Rosales, Richter, Opoku-Ware
Tore: 1:0 (28.), 2:0 (52.), 3:0 (54.), 4:0 (73.), 4:1 Linus Schäfer (79.)

Zwei Durmesi-Tore halten Spiel offen

26. September 2019

JFV Bremen wehrt sich bei der 2:3-Heimniederlage gegen FC St. Pauli II mit großer Leidenschaft.

Granit Durmesi war am späten Mittwochnachmittag mehr als ein Ersatz für den schulisch verhinderten Torjäger Luis Kremmich. Bei der 2:3 (1:2)-Niederlage des JFV Bremen in der Fußball-Regionalliga Nord der B-Junioren überraschte er den FC St. Pauli II zunächst mit dem Führungstor für die Platzherren am Heiderg, später ließ er die Nordbremer mit seinem Anschlusstreffer noch bis zum Ende auf ein Remis hoffen.
Ein Remis, das nach dem Verlauf der ersten 40 Minuten unmöglich erschien, denn zu dominant traten die Hamburger auf und stürzten die Mannschaft von Trainer Sören Seidel mit ihrem unglaublich hohen Tempo im Angriffsspiel zunächst von einer Verlegenheit in die andere. Doch die JFV-Spieler steckten gegen den technisch überlegenen Gegner nie auf, vermieden mit Glück und Geschick mehr als zwei Treffer im ersten Abschnitt und wehrten sich mit all ihren Möglichkeiten. „Die Jungs haben alles rausgehauen, mit so einer Niederlage kann man leben“, erklärte Sören Seidel nach dem Abpfiff und freute sich zudem über die verbesserte Reaktion auf einen Rückstand und lobte die Leidenschaft, mit der sie sich dem Kontrahenten, der einfach besser sei, begegnet sind.
In der Anfangsphase herrschte im Strafraum des JFV Bremen Alarmstufe Rot. Paulis Tom Sanne wirbelte die Abwehrreihe durcheinander und sorgte entweder selber für Torgefahr oder setzte seine Nebenleute ein. Das Führungstor war bereits nach fünf Minuten überfällig. Die größte Rettungstat vollbrachte in dieser Phase ohne Verschnaufpause JFV-Keeper Batuhan Celik, der einen Handelfmeter glänzend parierte (3.). Linus Schäfer war der Ball bei der Annahme unglücklich an die Hand gesprungen. Seidel: „Eine harte Entscheidung.“ Celik war es auch, der sein Team nach dem Treffer zum 1:3 (43.) mit einer ganzen Reihe Paraden vor einem weiteren Gegentreffer bewahrte und im Spiel hielt.
Der Angriffsorkan der St. Paulianer endete abrupt und sorgte für ungläubige Blicke auf den Rängen und den Trainerbänken. Der erste Entlastungsangriff des JFV führte nämlich zum 1:0 für den Außenseiter. Und was für ein Angriff. Fabio Leschinsky Rosales bediente den auf dem rechten Flügel durchstartenden Emos Ramos, dessen perfekt getimten Flankenball beförderte der lange Granit Durmesi mit einem ebenso perfekten Kopfball in die Maschen (9.).

Die Führung tat den Platzherren gut. Zwar drückte St. Pauli weiter aufs Tempo und dominierte, aber die Nordbremer verschafften sich Entlastung. Für sie sorgten der diesmal wieder auf der Sechs spielende Mannschaftskapitän Linus Schäfer und Nikolas Doye, der in einigen Situationen im Konterspiel allerdings zu ballverliebt agierte. Nach rund einer halben Stunde drückte sich der Qualitätsvorteil der Hamburger schließlich doch in Zahlen aus. Erst endete ein schlecht verteidigter Vorstoß an die Grundlinie und folgendem Ball in die Mitte mit dem 1:1 (28.), dann ein Kopfballtreffer nach Freistoßhereingabe mit dem 1:2 (31.). Die zweite Großchance für den JFV Bremen, die den Spielverlauf vor der Pause noch einmal auf den Kopf hätte stellen können, ging auch auf das Konto von Granit Durmesi. Der Sturmtank traf den Ball per Kopf nach Flanke von Fabio Leschinsky Rosales gut positioniert aber nicht richtig (38.).
St. Paulis frühes 3:1 (42.) nach der Halbzeit dämpfte die Hoffnungen der Nordbremer, doch sie überstanden die folgende Druckphase ohne Schaden. Und anstatt weiterer Gegentreffer fiel mithilfe der dritten Luft und des eingewechselten Dustin Beller das 2:3 (68.). Beller gelang nämlich eine frühe Balleroberung, und seinen Pass verwertete Granit Durmesi aus neun Metern ganz cool. „Die letzten zehn Minuten wurden dadurch noch einmal sehr stimmungsvoll“, stellte Sören Seidel fest, musste allerdings auch eingestehen, dass es die große Ausgleichsmöglichkeit nicht mehr gegeben hat. Darüber, dass der Sieg des FC St. Pauli II verdient war, gab es keine zwei Meinungen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Der Heimauftritt des JFV Bremen am Mittwoch gegen den FC St. Pauli (2:3) folgt nun am Sonnabend das Gastspiel beim VfL Osnabrück. Den hatte JFV-Trainer Sören Seidel ganz oben erwartet, doch mit zwei Siegen und drei Niederlagen befindet sich der VfL zumindest tabellarisch in Schlagdistanz zu den mit fünf Punkten ausgestatteten Nordbremern. Für den nach seiner schulischen Abwesenheit zurückkehrenden Luis Kremming dürfte erneut Granit Durmesi im Sturmzentrum auflaufen, der Trainingsrückstand von Kremming und die zwei Treffer Durmesi-Tore gegen St. Pauli sprechen jedenfalls dafür. Verhindert wird Nikolas Doye sein, dafür rückt der lange verletzte Ishan Sataew (zuvor TuS Komet Arsten) immer näher an sein Debüt heran. „Körperlich stark. Ein schweres Kaliber“, lässt sich Sörden Seidel vom Tabellenstand des VfL Osnabrück vor dem sechsten Regionalliga-Spiel seiner Schützlinge nicht blenden.

JFV Bremen – FC St. Pauli II 2:3 (1:2)
JFV Bremen: Celik; Spengemann, Emos (69. Vrankas), Schäfer (59. Beller), Cristescu, Seidel, Doye, Durmesi, Leschinsky Rosales, Richter, Opuku-Ware (41. Okanovic)
Tore 1:0 Granit Durmesi (9.), 1:1 (28.), 1:2 (31.), 1:3 (42.), 2:3 Granit Durmesi (68.)

Englische Woche für JFV-B-Junioren

25. September 2019

Englische Woche für die B-Junioren vom JFV Bremen in der Fußball-Regionalliga Nord. Nach dem 2:2-Remis gegen SV Nettelnburg-Allermöhe und vor dem Spiel beim VfL Osnabrück (Sbd., 13.30 Uhr) trifft die Mannschaft von Trainer Sören Seidel an diesem Mittwoch, 17 Uhr, Heidberg, auf den FC St. Pauli II. Die Hamburger hatten sich um eine Verlegung bemüht und sich mit den Gastgebern letztlich auf diese ungewöhnliche Anstoßzeit geeinigt. Während sich die Nordbremer anstatt der üblichen 90 diesmal erst 60 Minuten vor Spielbeginn treffen, steht St. Pauli unter einem gewissen zeitlichen Druck – die Anreise über die A1 ist schließlich keine Kaffeefahrt.
Gegenüber dem 2:2 gegen Nettelnburg-Allermöhe wird Sören Seidel zu einer Änderung gezwungen, eine andere nimmt er aus taktischen Gründen vor. Mannschaftskapitän Linus Schäfer wechselt aus der Innenverteidigung wieder vor die Abwehr, um im zentralen Bereich dominanter zu werden. Für den schulisch bedingt fehlenden Sturmtank Luis Kremming, mit drei Treffern der erfolgreichste Torschütze der Nordbremer, rückt Granit Durmesi in die Startelf. Durmesi hatte im mit 3:2 gewonnenen Entscheidungsspiel gegen TuS Komet Arsten mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil am Regionalliga-Aufstieg des JFV Bremen gehabt. Apropos Komet Arsten. Curtis Opuke-Ware ist nach seinem Wechsel zum JFV Bremen erstmals spielberechtigt und eine Option für die Innenverteidigung oder die Sechs.
Kein Hehl macht Sören Seidel daraus, dass die Platzherren darauf aus sind, ihre körperlichen Vorteile gegen den Kiez-Klub zu nutzen. Denn spielerisch und taktisch erwartet die JFV-Jungs mit Sicherheit ein sehr gut ausgebildeter Zweitliga-Nachwuchs. Seidel: „Dass wir gegen die Zweite spielen, hört sich immer so degradierend an. Aber das heißt ja nur, dass das der jüngere Jahrgang ist.“ Und dieser jüngere Jahrgang der Hamburger hat in vier Partien immerhin neun Punkte gesammelt und ist Tabellenvierter.

Zwei verlorene Punkte

23. September 2019

Regionalliga-B-Junioren von JFV Bremen müssen sich nach 2:0-Halbzeitführung mit einem 2:2 begnügen

Bevor das Spiel in der Fußball-Regionalliga der B-Junioren zwischen dem JFV Bremen und dem SV Nettelnburg-Allermöhe auf dem Heidberg angepfiffen wurde, gab es eine Schweigeminute für den am vergangenen Dienstag im Alter von 60 Jahren verstorbenen Kreisschiedsrichterlehrwart Volker Seekamp (TSV Lesum-Burgdamm). Dem stillen Gedenken folgten 80 aufregende Minuten. Einer dieser Aufreger geschah kurz vor der Pause. Da tauchte Luis Kreming unbedrängt vor dem Gehäuse des SV Nettelnburg-Allermöhe auf. Weil er den Ball aber nicht richtig traf, verpasste der Angreifer des JFV Bremen das vorentscheidende 3:0. Am Ende rächte sich dies. Der Gast glich noch zum 2:2-Endstand aus – und dies unter dem Strich sogar verdientermaßen.
Der Großchance war ein feiner Freistoßtrick von Linus Schäfer vorausgegangen. Anstatt den Ball direkt auf das Tor zu ziehen, spielte Schäfer den Ball zu Zejnedin Okanovic, der im Anschluss parallel zur Grundlinie in die Mitte flankte. Luis Kremming hätte sich mit dem 3:0 für seine starke Leistung belohnen können. „Luis hat viel für die Mannschaft gearbeitet“, urteilte Seidel. Kremming war es auch, der bereits nach 240 Sekunden den Torreigen eröffnete. Das 1:0 war ganz nach dem Geschmack von Sören Seidel. Luis Seidel, Nikolas Doye und Leonardo Christescu kombinierten sich fein über die linke Seite mit einem klugen Direktpassspiel nach vorne. Luis Kremming verwertete schließlich den finalen Pass von Christescu. „Das war ein gelungenes Umschaltspiel“, freute sich Seidel.
Mitte der ersten Halbzeit zappelte der Ball erneut in den Gäste-Maschen. Linus Schäfer stand aber nach einem Freistoß von Zejnedin Okanovic im Abseits. Das 2:0 fiel aber für die zunehmende unter Druck geratenen Nordbremer doch noch. Linus Schäfer schlug einen starken Diagonalball auf die rechte Seite zu Fabio Leschinsky Rosales. Dieser wartete mit einem sehenswerten Lupfer über Nettelnburgs Torwart Andre Sack hinweg auf. „Ich habe meine Jungs in der Pause aber gewarnt, dass es sich um ein ganz gefährliches Ergebnis handelt“, teilte Sören Seidel mit. Er wollte unbedingt ein frühes Gegentor in Durchgang zwei vermeiden.
Doch genau das passierte. Der zweite Durchgang war gerade einmal 120 Sekunden alt, da patzte Linus Schäfer mit einem Fehlpass vor dem eigenen 16-Meter-Raum. Weil die Gastgeber die Mitte anschließend nicht richtig schließen konnten, gelang Dosu Sharon Tehua der Anschlusstreffer. Spätestens jetzt witterte das Schlusslicht Morgenluft. Die Nordbremer versäumten es allerdings, mit dem einen oder anderen Konter alles klar zu machen. „Die haben wir aber größtenteils nicht vernünftig ausgespielt“, bedauerte Seidel. Zehn Minuten vor Schluss ergab sich dann aber doch noch eine „dicke„Ziege“ zum möglichen 3:1. Fabio Leschinsky Rosales schoss jedoch aus zwei Metern Andre Sack an. So kam es, wie es beinahe kommen musste. Vier Zeigerumdrehungen vor dem Schlusspfiff köpfte Ibrahim Bashiru Ali das Spielgerät nach einem Freistoß zum 2:2 ein.
„Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht mehr so gut gemacht, sodass unser Gegner nicht unverdient noch zum Ausgleich gekommen ist“, stellte Sören Seidel fest. Die Hausherren verfehlten damit die große Chance, mit einem Sieg auf Position fünf zu klettern. „Mir ging es aber darum, einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu besiegen“, betonte Seidel.

JFV Bremen – SV Nettelnburg-Allermöhe 2:2 (2:0)
JFV Bremen: Meißner; Emos, Richter, Schäfer, Seidel (41. Stute), Xhavit (60. Beller), Okanovic, Cristescu (60. Spengemann), Kremming, Doye, Leschinsky Rosales
Tore: 1:0 Luis Kremming (4.), 2:0 Fabio Leschinsky Rosaeles (26.), 2:1 Dosu Sharon Tehua (42.), 2:2 Ibrahim Bashiru Ali (76.)

JFV Bremen will Initiative ergreifen

20. September 2019

Mit wohl unverändertem Personal, aber einer anderen taktischen Ausrichtung als zuletzt beim 4:1-Erfolg beim TSV Kronshagen, wird der JFV Bremen in das Heimspiel der Fußball-Regionalliga Nord der C-Junioren gegen SV Nettelburg-Allermöhe gehen. Nachdem die Nordbremer bei ihrem ersten Saisonsieg tief gestanden und vermehrt auf Konter gesetzt hatten, wollen sie am Sonnabend ab 13 Uhr auf dem Heidberg mehr Eigeninitiative zeigen. „Wir werden mehr für das Spiel tun“, kündigt Trainer Sören Seidel an und nimmt am vierten Spieltag Saisonsieg Nummer zwei ins Visier: „Das Ziel sind drei Punkte.“
Da Seidel damit rechnet, dass der körperlich robuste Gegner in erster Linie mit langen Bällen operieren wird, will er erneut darauf verzichten, seinen Mannschaftskapitän Linus Schäfer im zentralen Mittelfeld aufzubieten. Schäfer soll erneut die Abwehr organisieren und die Gästestürmer abkochen.
Darin, dass die Hamburger in den bisherigen drei Partien leer ausgegangen sind, sieht Seidel einerseits eine Hoffnung auf eine erneute Beute, zugleich aber auch die Gefahr, zu sehr auf die Tabelle zu blicken: „Jeder Gegner ist gefährlich und schwer.“ Gleichwohl hat der JFV ja bereits gezeigt, dass er mit einer schwierigen Situation umgehen kann. Schließlich hatte es für den Aufsteiger zum Saisonbeginn ja eine 0:9-Packung gegen Kiel gegeben. „Das erste Spiel war Wahnsinn für den Kopf. Das haben die Jungs wirklich gut weggesteckt“, erklärt Seidel, der sich mit seinem Team auf einen Nichtabstiegsplatz hochgearbeitet hat. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass das am Wochenende auch so bleibt.

JFV Bremen siegt im Aufsteigerduell

09. September 2019

Glückshormon-Ausschüttung bei den B-Junioren-Fußballern des JFV Bremen: Nach dem 0:9 gegen Holstein Kiel und dem 1:1 gegen den Hamburger SV II feierten die Nordbremer am Sonnabend mit dem 4:1 (3:0) im Aufsteigerduell beim TSV Kronshagen den ersten Sieg in der Regionalliga Nord. Einen Sieg, den Trainer Sören Seidel als „absolut verdient“ bezeichnete, den er aber keineswegs überbewerten wollte: „Kronshagen hatte wohl keinen so guten Tag erwischt.“
Beim JFV Bremen lief es hingegen über weite Strecken wie am Schnürchen. „Wir haben die Trainingswoche gut auf den Platz bekommen“, zeigte sich Seidel darüber zufrieden, dass die Platzherren mit ihren langen Bällen auf die langen Stürmer wenig bis nichts bewirken konnten und das Umschaltspiel bei den insgesamt etwas tiefer stehenden Nordbremern gut klappte. Zudem hatte der JFV vor den Toren der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel mit Zejnedin Okanovic einen von seinem Trainer ausdrücklich gelobten Mittelfeldmann auf dem Platz, dessen Standards für höchste Gefahr sorgten und die Treffer zum 1:0, 3:0 und 4:0 vorbereiteten.
Der Weg zum ersten Dreier war mit einer frühen 2:0-Führung geebnet. Zunächst traf der personell bedingt wieder von der Sechs in die Innenverteidigung gerückte Linus Schäfer per Kopf (11.), dann versenkte Luis Kremming den Ball nach einem schönen Pass von Nikolas Doye in die Tiefe im langen Eck (16.). Fabio Leschinsky Rosales erhöhte noch vor der Halbzeit von der Strafraumgrenze aus auf 3:0 (34.), Dustin Beller traf nach Eckball von Okanovic zum 4:0 (50.).
Was in der Folge passierte, ließ sich zwar verkraften, stellte Sören Seidel, dessen Sohn Luis-Paul mit einer Muskelverletzung ausgeschieden war (27.), aber nur noch bedingt zufrieden. „Die Spannung war raus, wir sind nachlässig geworden“, meinte der Ex-Profi. Die Chance zum 5:0 ließ Linus Schäfer bei einem an Dustin Beller verursachten und vom TSV-Keeper gehaltenen Foulelfmeter verstreichen, auf der Gegenseite betrieben die Platzherren mit dem Treffer zum 1:4-Endstand (75.) Ergebniskosmetik.

TSV Kronshagen – JFV Bremen 1:4 (0:3)
JFV Bremen: Meißner; Emos, Schäfer, Okanovic, Kremming (64. Durmesi), Seidel (27. Cristescu), Beller (70. Jarju), Doye (70. Schlätzer), Vrankas (64. Schmitz), Leschinsky Rosales, Richter
Tore: 0:1 Linus Schäfer (11.), 0:2 Luis Kremming (16.), 0:3 Fabio Leschinsky Rosales(34.), 0:4 Dustin Beller (50.), 1:4 (75.)
Besondere Vorkommnisse: Linus Schäfer scheitert mit Foulelfmeter an Kronshagens Torwart (60.)

Bremer dominieren den Mitaufsteiger aus Schleswig Holstein

08. September 2019

Drei ganz wichtige Auswärtspunkte haben sich die Bremer am gestrigen Nachmittag beim Ligakonkurrenten TSV Kronshagen in eindrucksvoller Manier gesichert.

Vom Anpfiff an konnte man den JFV Bremen Youngsters anmerken, das sie im zweiten Auswärtsspiel Punkte mitnehmen wollten. Druckvoll wurde nach vorne gespielt und dem Gegner kaum eine Chance zum Spielaufbau gelassen. Schon früh konnten sich die Bremer durch Linus Schäfer (11.) belohnen und Luis Kremmling erhöhte nur 5 Minuten später nach einem sehenswert herausgespielten Konter auf 2:0. Noch vor der Pause wurde der Sack praktisch zu gemacht, als Fabio Leschinsky Rosales nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus den 3:0 Pausenstand erzielte.

Auch nach der Halbzeit ließ der JFV Bremen nicht nach und das 4:0 durch ein Kopfballtor von Dustin Beller war nur die logische Konsequenz. Die Bremer konnten nun ein wenig durchschnaufen, nutzten ihr volles Wechselkontingent und brachten Granit Durmesi, Elias Maarten Schmitz, Ludwig-Maximilian Schlätzer sowie Kekuta Jarju. Trotz weiterer guter Chancen und eines verschossenen Elfmeters in der 57. Minute durch Linus Schäfer konnten die Bremer mit dem Verlauf der Partie mehr als zufrieden sein. Das einzige Gegentor am heutigen Tag aus stark abseitsverdächtiger Position konnte der bis dahin tadellos agierende Mattis Meißner nicht verhindern.

Es spielten für den JFV Bremen:

Mattis Meißner, Marvin Emos, Linus Schäfer, Zejnedin Okanovic, Luis Kremmling (64. Granit Durmesi) , Luis-Paul Seidel (27. Leonardo Christescu) , Dustin Beller (70. Kekuta Jarju), Nikolas Doye (70. Ludwig-Maximilian Schlätzer), Vrankas Xhavit (64. Elias Maarten Schmitz), Fabio Leschinsky Rosales, Lennard Richter

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Vincent Stute fällt aus

07. September 2019

„Das wird ein ganz anderes Spiel als vor einer Woche beim Hamburger SV II“, prognostiziert der Trainer des JFV Bremen, Sören Seidel. Beim 1:1 in der Hansestadt an der Elbe hatten es die Nordbremer mit einem technisch versierten und spielstarken Gegner zu tun, beim TSV Kronshagen, der im Kreis Rendsburg-Eckernförde vor den Toren der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel zuhause ist, erwartet Seidel eine eher körperbetonte Auseinandersetzung. In der sich seine Mannschaft vor allem in den Zweikämpfen behaupten müsse. Der TSV Kronshagen ist ebenso wie der JFV Bremen gerade in die Regionalliga aufgestiegen, ging allerdings in den ersten beiden Punktspielen leer aus. Das soll aus Sicht der Gäste auch auf dem Kunstrasenplatz des TSV-Sportzentrums der Fall sein. Seidel: „Wir wollen in Kronshagen punkten.“ Mit anderen Worten: Zumindest ein Unentschieden soll auch im zweiten Auswärtsspiel in Folge für das Seidel-Team herausspringen. Allerdings gehen die Gäste mit einem Handicap in die Partie. Weil Abwehrspieler Vincent Stute erkrankt ist und ausfällt, muss der Trainer seine Viererkette umbauen. Seidel: „Das ist natürlich eine Herausforderung, die es nun aber zu meistern gilt.“

Mattis Meißner rettet das 1:1

04. September 2019

Der Torwart der JFV-B-Jugend hält beim HSV II auch einen Elfer

Die Kulisse am Volksparkstadion sei schon beindruckend gewesen, sagte Sören Seidel, Trainer der B-Jugend des JFV Bremen. Bei seinen Spielern löste sie zum Glück keine Beklemmungen aus. Im Gegenteil, nach der deprimierenden 0:9-Klatsche gegen Holstein Kiel zum Saisonauftakt in der Fußball-Regionalliga Nord zeigten die Nordbremer in der Hansestadt an der Elbe erstaunliches Selbstbewusstsein und erkämpften sich beim favorisierten Hamburger SV II ein insgesamt verdientes 1:1-Untentschieden.
Die deutliche Niederlage gegen die Kieler Störche hatte bei den Schützlingen von Sören Seidel am Sonnabend keine Spuren hinterlassen. Die JFV-Elf präsentierte sich auf dem Kunstrasen an der Sylvesterallee von der ersten Spielminute an hoch konzentriert und laufstark. Bei hochsommerlichen Temperaturen habe seine Mannschaft eine beeindruckende Reaktion auf die niederschmetternde Niederlage gegen Holstein gezeigt, freute sich der Trainer der Nordbremer.
Zum unerwarteten Punktgewinn bei den Rothosen trug sicherlich auch das frühe Führungstor der Gäste bei. Bereits in der achten Minute brachte Luis Kremming das Seidel-Team nach einem blitzgescheiten Spielzug in Front. Kremming hatte nach einem Pass von Linus Schäfer freie Sicht auf das Hamburger Tor und erkannte, dass der HSV-Keeper sehr weit vor seinem Kasten stand.
Mit einem Effet-Schuss aus rund 25 Metern zirkelte der JFV-Angreifer den Ball in die Maschen. Nach dem Rückstand forcierten die Hamburger ihre Offensivbemühungen, doch „die Jungs haben dagegen gehalten und aufopferungsvoll gekämpft“, lobte Sören Seidel seine Spieler. Das war umso wichtiger, da den Gastgebern bereits in der 16. Minute aus spitzem Winkel der Ausgleich gelang.
Es war allerdings das einzige Gegentor, das JFV-Keeper Mattis Meißner an diesem Nachmittag hinnehmen musste. In seinem ersten Regionalliga-Einsatz habe sich der Keeper in glänzender Form präsentiert, lobte sein Trainer. In der 30. Minute parierte Meißner einen von Xhavit Vrankas verursachten Foulelfmeter, und in der Folgezeit bewahrte er seine Mannschaft noch drei weitere Male reaktionsschnell vor einem Rückstand. Und einmal half ihm der Pfosten.
Dennoch wollte Sören Seidel nach dem Abpfiff nicht von einem glücklichen Punktgewinn sprechen. Vor allem im zweiten Durchgang habe seine Mannschaft guten Konterfußball gezeigt und die Hamburger ein ums andere Mal in Verlegenheit gebracht, wenngleich die Vorstöße nicht erfolgreich zu Ende geführt worden seien.

Ein glückliches Remis gegen die Zweite vom HSV

02. September 2019

Schon früh auf den Weg mussten sich die U17 Fußballer des JFV Bremen zu ihrem ersten Auswärtsspiel gegen die Jahrgangsjüngeren des Hamburger SV machen.

Und für die hochkonzentrierten Spieler um das Trainerduo Sören Seidel und Giancarlo Christescu schien sich das frühe Aufstehen gelohnt zu haben: nachdem man in den ersten Minuten dem hohen Anlaufen der Hamburger gut begegnen konnte, fiel praktisch aus dem Nichts das erste Saisontor für den JFV. Ein Klärungsversuch in der eigenen Spielhälfte geriet urplötzlich zu einem Konter, welchen Luis Kremmling eiskalt am deutlich zu weit vor seinem Tor stehendenden HSV Keeper vorbei ins leere Tor zum 1:0 (8.) abschloss. Wer nun dachte, dass die U17 Kicker aus Bremen ein wenig Oberwasser bekommen würden, sah sich allerdings getäuscht. Viele technische Fehler und der ständig zunehmende Druck der Hamburger führten schließlich zum Ausgleich in der 16. Spielminute. Einen Torschuss konnte der gut aufgelegte Mattis Meißner noch parieren, der Nachschuss war dann jedoch unhaltbar. Der Pausentee war schon angerichtet, als kurz vor dem Halbzeitpfiff Ball und Gegner nicht angegangen wurden und erst im Sechzehner der Hamburger Spieler mit unfairen Mitteln zu Fall gebracht wurde. Doch der schlecht geschossene bzw. gut parierte Elfmeter bedeutete zum Pausenpfiff ein bis dahin glückliches aber nicht ganz unverdientes 1:1.

Die zweite Halbzeit lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: der HSV gab die Richtung vor, spielte sich eine Chance nach der anderen heraus, war im Abschluss jedoch zu ungenau oder agierte unglücklich. Die Bremer Kicker kämpften im Gegensatz zu ihrem letztwöchigen Auftritt aufopferungsvoll bis zur letzten Minute, setzen hin und wieder kleine Nadelstiche und wurden schlussendlich mit ihrem ersten Punktgewinn in der Regionalliga belohnt. Einhellige Meinung der anwesenden Zuschauer: So kann es weitergehen, auch wenn noch deutlich Luft nach oben ist!

Es spielten für den JFV Bremen:

Mattis Meißner, Vincent Stute, Marvin Emos, Linus Schäfer, Zejnedin Okanovic (70. Granit Durmesi), Luis Kremmling (80. Leonardo Christescu), Luis-Paul Seidel, Nikolas Doye, Vrankas Xhavit (41. Dustin Beller), Fabio Leschinsky Rosales (76. Elias Maarten Schmitz), Lennard Richter

HSV II die nächste Herausforderung

30.August 2019

Was tun nach einer 0:9-Auftaktniederlage in der Fußball-Regionalliga der B-Junioren? Trainer Sören Seidel entschied sich dafür, die Spieler des JFV Bremen nach dem Frusterlebnis auf dem Heidberg gegen Holstein Kiel erst einmal durchschnaufen zu lassen und sich erst Dienstag anstatt Montag zum Training zu treffen. Verständlich, dass dann nicht nur trainiert, sondern auch gesprochen wurde. „Sich so abschießen zu lassen, ist reine Kopfsache“, gab Seidel seinen Schützlingen mit auf den Weg und wünscht sich natürlich schon in der Partie am Sonnabend um 14 Uhr beim Hamburger SV II Besserung.
Besserung im personellen Bereich ist zudem in Sicht. Mit Leonardo Cristescu meldete sich ein Offensivspieler zurück und mit Lennart Richter ein Innenverteidiger. Richter könnte in der Viererkette den Platz von Linus Schäfer übernehmen, der gegen Kiel notgedrungen von der für ihn vorgesehenen Sechsposition zurück gerückt war. Gegen den HSV könnte Schäfer also dort spielen, wo er für den JFV am wertvollsten ist und wo es gegen Kiel arge Probleme gab. „Im Zentrum müssen wir etwas machen“, kündigt Sörden Seidel an.
Eine weitere Veränderung könnte es aber auch im Tor geben. Seidel ist sich allerdings noch nicht sicher, ob Mattis Meißner für sein Regionalliga-Debüt einsatzfähig ist. Der Keeper hatte gegen Kiel bereits auf dem Spielbericht gestanden, dann wegen einer Fingerverletzung aber signalisiert, dass es nicht geht. An Batuhan Celik hatte es aber nicht gelegen, dass die „Störche“ den Nordbremern neun Treffer einschenkten.
Den Hamburger SV II, der als Spielort einen Kunstrasenplatz am Volksparkstadion gewählt hat, schätzt Sören Seidel als fußballerisch, taktisch und technisch starken Gegner ein, hofft aber darauf, dass er nicht so stark wie Kiel ist. „Es dürfte der jüngere Jahrgang sein. Da müssen wir ansetzen“, setzt Seidel auf körperliche Präsenz seine Truppe.

Ein Spielball der „Jungstörche“

26. August 2019

So hatte sich der JFV Bremen sein Debüt auf überregionaler Ebene nicht vorgestellt. Für die Mannschaft von Trainer Sören Seidel setzte es gegen Holstein Kiel eine 0:9-Niederlage.

Willkommen in der Regionalliga-Realität. Für den JFV (Jugend-Förder-Verein) Bremen endete das erste Spiel in der Fußball-Regionalliga nach der Gründung im Jahr 2015 in der Ernüchterung: Gleich mit 0:9 unterlagen die B-Junioren am Heidberg dem Bundesliga-Absteiger und als Titelanwärter gehandelten Holstein Kiel. Während JFV-Trainer Sören Seidel die erste Hälfte gegen die insgesamt übermächtigen „Störche“ noch als „gut“ einstufte, glitt ihm am Ende der 80-minütigen Spielzeit das Wort „peinlich“ über die Lippen.
„Ich bin sehr enttäuscht. So darf man sich nicht abschießen lassen“, ärgerte sich der Ex-Profi, dass sich sein Team nicht mit aller Macht gegen das Debakel gestemmt, sondern nach dem Doppelschlag zum 0:3 die Köpfe hängen gelassen und die Körperspannung verloren hatte. Seidel: „Nach dem 0:3 hatte es sich erledigt. Da haben wir aufgegeben.“
Welche Aussagekraft der sonntägliche Auftritt am Heidberg hat, lässt sich zu dieser frühen Phase der Saison natürlich noch längst nicht sagen. Fest steht aber, dass Nachwuchsmannschaften aus dem Profilager in einer anderen Liga spielen. „Wenn nicht, dann hätten die auch etwas verkehrt gemacht“, erklärte JFV-Jugendleiter Andreas Petersen, für den Kiel schlichtweg kein Maßstab ist: „Wir müssen erst einmal gucken, wie die anderen Aufsteiger aufgestellt sind.“ Anders aufgestellt könnte übrigens auch der JFV Bremen im weiteren Saisonverlauf noch sein, denn mit Curtis Opuke-Ware, Ishan Sataew, Jan Spengemann und Lennard Richter standen vier Akteure nicht zur Verfügung, die künftig zum Stammpersonal gehören werden oder es schaffen können. Dann könnte der vom Bundesliga-Absteiger SC Borgfeld zurückgekehrte Linus Schäfer auch da spielen, wo er für die Mannschaft am wichtigsten ist: in der Zentrale. Dass einige Stammspieler fehlten, wollte Sören Seidel allerdings nicht als Ausrede für die Darbietung im zweiten Abschnitt gelten lassen.

Gerade die angesprochene Zentrale war es, die gegen die „Jungstörche“ schlichtweg überfordert war. Da dort zunehmend weniger Bälle behauptet wurden, kannte das Spiel schließlich nur noch eine Richtung: die auf das Tor von Batuhan Celik. Seine drei Paraden nach dem 0:3 und vor dem 0:4 sollten später noch von Bedeutung sein, denn sie verhinderten eine zweistellige Niederlage.
Der Auftakt verlief für die Nordbremer denkbar ungünstig. Mutig und selbstbewusst kreieren sie in der Anfangsphase zwei schön anzusehende Angriffe, doch dann warf sie ein unhaltbar abgefälschter Distanzschuss in der achten Minuten zum 0:1 aus der Bahn. Trotz des immer größer werdenden Ungleichgewichts wehrten sich die JVF-Spieler bis zur Halbzeit mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen ein zweites Gegentor, einmal klärte dabei auch Zejnedin Okanovic für den geschlagenen Keeper auf der Linie und je einmal klatschte der Ball an Pfosten und Latte. Aber die Einstellung stimmte, gegen den dynamischen und körperlich deutlich überlegenen Gegner wurde jeder Zweikampf angenommen.
Das sah nach dem schnellen 0:2 (42.) und 0:3 (47.), das nach einem missglückten Angriffspressing fiel, anders aus. Im Mittelfeld taten sich immer größere Lücken auf, und die beiden überragenden Kieler Stürmer spielten mit den allein gelassenen JFV-Abwehrspielern mit hohem Tempo Katz und Maus. So trug sich der mit einer Gesichtsmaske aufgelaufene Ben Luca Nohns viermal und sein Nebenmann Faris Moumouni zweimal in die Torschützenliste ein. Spätestens nach dem 0:4 machte sich bei den Spielern des Aufsteigers Frust breit, die Fehler wurden bei den Nebenleuten gesucht, das Kollektiv zerfiel in viele Einzelteile. „Bringt das Spiel jetzt vernünftig zu Ende, sonst kriegen wir hier noch drei Stück“, warf Sören Seidel nach dem 0:5 ein. Mit vier weiteren Gegentreffern wurden seine Befürchtungen noch übertroffen.
Am kommenden Sonnabend wartet auf den JFV Bremen bereits der nächste Brocken. Dann stellt sich das Team von Trainer Sören Seidel ab 14 Uhr beim Hamburger SV II vor.

Holpriger Start in die Regionalliga Nord

25. August 2019

Wenn ein Ex-Verbandsligist auf einen Ex-Bundesligisten trifft, dann kann das schon mal ein Klassenunterschied bedeuten.

In ihrem ersten Regionalligaspiel der noch frischen Saison 2019/2020 mussten die U17 Fußballer der JFV Bremen gleich ihre erste Heimniederlage gegen Holstein Kiel (0:9 (0:1)) einstecken . In einem anfangs noch recht offenem Spiel merkte man den Bremern ihre Regionalliga-Unerfahrenheit nicht an. Geschickt entging man dem hohen Kieler Pressing und vereinzelt wurden sehenswerte Spielzüge aufgezogen. Bis zu dem unglücklichen Tor in der 8. Minute durch einen abgefälschten Torschuss der Kieler, konnten sich die JFV Kicker den Angriffen der Schleswig-Holsteiner gut erwehren und gingen mit dem 0:1 nicht unzufrieden in die Halbzeitpause.

Anfang der zweiten Halbzeit sollten 2 weitere Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 das Spiel dann nahezu kippen lassen: innerhalb von gut 20 Minuten spielten die Kieler all ihre Routine aus und schraubten das Endergebnis schließlich auf 9:0 hoch. Eine verdiente Niederlage für die Bremer Fußballer, die in dieser Höhe bei vollständigem Kader und ohne Verletzungen sicherlich nicht passiert wäre. Jetzt heißt es die Aufarbeitung anzugehen und es bei den anstehenden nächsten Begegnungen besser zu machen.

Es spielten für den JFV Bremen:

Batuhan Celik, Vincent Stute, Marvin Emos, Linus Schäfer, Zejnedin Okanovic (71. Rezan Celik), Luis-Paul Seidel, Nikolas Doye, Vrankas Xhavit (56. Elias Maarten Schmitz), Dustin Beller (50. Luis Kremming), Granit Durmesi (71. Ludwig-Maximilian Schlätzer), Fabio Leschinsky Rosales

 

 

 

Eltern- und Trainerbrief

23. August 2019

Elternbrief JFV Bremen Saison 2019

Optimal vorbereitet geht es am Sonntag zum Auftaktspiel gegen Holstein Kiel

20. August 2019

Es war nicht immer leicht, manchmal äußerst mühsam und auch den ein oder anderen Verletzten haben das Trainerteam um Sören Seidel, Giancarlo Christescu sowie Torwarttrainer Ciccio Christescu und Karl Jäger zu verzeichnen – aber nun endlich steigt das Auftaktspiel gegen den Bundesligaabsteiger Holstein Kiel am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr auf dem Heidberg.

Die letzten Wochen wurde das Training nochmals „angezogen“, Testspiele, Leistungsvergleiche, ein Turnier sowie ein Trainingslager in Dänemark und eine finale Generalprobe gegen die U19 Nachwuchskicker des FC Oberneuland bestritten. Es wurde seitens der Trainer so einiges getestet: die B Junioren der Jahrgänge 2003 und 2004 standen sich in den unterschiedlichsten Aufstellungen – häufig mit neuen Teamkollegen – sowohl anspruchsvollen aber auch ebenbürtigen Mannschaften gegenüber. Es gab Siege und Niederlagen, aber schlussendlich merkte man allen Spielern an, das sie konzentriert und fokussiert endlich in ihre erste Regionalligasaison starten wollen.

Während der Vorbereitung wurden die Jungs teils an ihre Leistungsgrenzen herangeführt, viele noch so kleine Details mit dem Team gemeinsam besprochen und diskutiert, selbst Fragen zur richtigen oder besseren Ernährung wurden erörtert.

Ebenso das „drumherum“ um die neuen Regionalliga-Kicker soll und muss gemeistert werden: Jugendleiter Andreas Petersen, Ex-Trainerin Stefanie Schäfer und vereinzelt auch Spielereltern organisieren, helfen und packen mit an: vom Lunchpaket am Spieltag, über die notwendigen Bustouren zu den Auswärtsspielen bis zum einheitlich neuen Trikotsatz und zusätzlichen Sponsoren – viel Arbeit, welche sich aber für den 24 köpfigen Kader gelohnt hat.

Zum Team der B Junioren des JFV Bremen in Regionalliga Saison 2019/2020 gehören:

Dustin Beller, Batuhan Celic, Rezan Celik, Leonardo Christescu, Nikolas Doye, Granit Durmesi, Marvin Emos, Kekuta Jarju, Cem Keskin, Luis Kremming, Fabio Leschinsky-Rosales, Mattis Meißner, Curtis Opoku-Ware, Zejnedin Okanovic, Lennard Richter, Ishan Sataew, Linus Schäfer, Ludwig Schlätzer, Elias Schmitz, Nico Schultz, Luis Seidel, Jan Spengemann, Vincent Stute und Xhavit Vrankaj

Training, Training und nochmals Training – 10 Tage nach dem Vorbereitungsstart

04. August 2019

Ganze 2 fußballfreie Sonntage konnten die jungen Kicker in den zurückliegenden 1,5 Wochen „genießen“. Ansonsten hieß es täglich: Training, Training und nochmals Training.

Neben den abwechslungsreichen Übungseinheiten gab es selbstverständlich auch diverse anspruchsvolle Leistungsvergleiche gegen unterschiedlichste Teams. Dabei konnten sich die Trainer Sören Seidel und Giancarlo Christescu einen guten Überblick über das aktuelle Leistungsniveau der neuen und alten Spieler der Jahrgänge 2003 und 2004 verschaffen.

In den durchgeführten Testspielen gegen den JFV Edewecht (8:2), JFV A/O/Heeslingen (0:2), Hannover 96 (0:2), Concordia 1.B (3:3) und Eintracht Norderstedt 1.B (6:0) gab es neben Siegen und Niederlagen viel Licht, aber natürlich auch noch Schatten. Alle Spieler beider Jahrgänge kamen in den verschiedensten Teamzusammenstellungen zu ihren Einsatzzeiten. Leider hat man bereits die ersten verletzungsbedingten Ausfälle durch die anspruchsvolle Vorbereitung zu verzeichnen, welche jedoch aufgrund der derzeitigen Kadergröße zu kompensieren sind.

Die kommende Woche sind weitere Freundschaftsspiele gegen den TSV Havelse U17, BV Cloppenburg und JSG Westerstede vorgesehen und am Wochenende wird dann ein weiteres Highlight mit dem 3 tägigem Trainingslager in Dänemark stattfinden.

 

 

 

 

 

Trainingsauftakt bei Höchsttemperaturen

25. Juli 2019

Seit dem 09. Juli hatten sich alle Spieler mit einem ehrgeizigen individuellen Vorbereitungsprogramm „auseinandersetzen“ dürfen. Täglich Tempowechselläufe, Situps, Burpees, Liegestütze und zur Abwechslung auch hin und wieder einmal das „Stabiprogramm Sören“. Bei den derzeitlichen hochsommerlichen Temperaturen nicht immer einfach. Aber gänzlich ohne Vorbereitung in das Mannschaftstraining zu starten wäre aufgrund der verbleibenden Zeit wohl kaum denkbar: bereits in 4 Wochen am 24. August 2019 beginnt bei den B Junioren des JFV Bremen U17 die neue Zeitrechnung mit dem Auftaktspiel gegen Holstein Kiel.

Am gestrigen Donnerstag trafen sich erstmalig das Trainerteam Sören Seidel und Giancarlo Christescu zum Trainingsauftakt mit einem 26 köpfigen Kader aus alten und neuen Spielern. Die Trainer formulierten ihre Herangehensweise an die kommenden sportlichen Herausforderungen und ließen das erste Training dann erst einmal recht ruhig angehen. „Dies wird aber letztmalig in dieser Form sein, ab Morgen starten wir durch!“ ließ Sören Seidel die Jungs wissen.

Einige Spieler werden ferienbedingt die kommenden Tage noch zu der Trainingsgruppe hinzustoßen und dann folgen ein paar anspruchsvolle Trainingseinheiten, gespickt mit vielen Testspielen, Leistungsvergleichen und einem 3 tägigem Trainingslager in Dänemark.

 

 

 

 

 

Vorbereitung der B-Junioren läuft auf Hochtouren

19. Juli 2109

Gut 3 Wochen hatten die kommenden B-Junioren des Jahrganges 2003 und 2004 nun Zeit, sich von den Strapazen der zurückliegenden Saison 2018/2019 zu erholen und den gelungenen Aufstieg in die Regionalliga zu verdauen.

Seit Anfang Juli heißt es aber wieder Tempo aufzunehmen. Trainer Sören Seidel und Giancarlo Christescu haben sich hierzu ausgiebig Gedanken gemacht und eine äußerst anspruchsvolle Vorbereitung zusammengestellt: gestartet wurde mit individuellen täglichen Trainingseinheiten mit Tempowechselläufen, Situps, Liegestützen, Burpees, Dauerläufen und einem Stabi-Programm. Gegen Ende des Monats startet dann die gemeinsame Team-Vorbereitung mit jeweils 5-6 Trainingseinheiten pro Woche.

Anfang August dann das erste Highlight der beginnenden Saison mit einem 3 tägigen Trainingslager in Skaerbaek,Dänemark und Leistungsvergleichen mit den Mannschaften Ejsberg EF U17, Calenberger Land U17 sowie Vejle Boldeklub U17.

Es folgen weitere Testspiele gegen JFV Edewecht, JFV A/O/Heeslingen U17, Eintracht Norderstedt U17, Concordia U17 , TSV Havelse U17, Hallescher FC U17 sowie ein Blitzturnier.

Professionell vorbereitet und hoffentlich verletzungsfrei startet dann die neu formierte JFV Bremen U17 am 24. August daheim in die neue Saison. Im ersten Regionalligaspiel geht es gegen den Bundesligaabsteiger und ersten Meisterschaftsanwärter Holstein Kiel U17.

Wir drücken die Daumen – viel Erfolg!

Aufstieg in die Regionalliga Nord

10. Juli 2019

Fußball-Regionalliga der B-Junioren – Auftakt gegen den KSV Holstein

Am 24. August beginnt für den Jugend-Förder-Verein (JFV) Bremen eine neue Zeitrechnung. Zum ersten Mal nach seiner Gründung vor vier Jahren tritt mit den B-Junioren eine JFV-Mannschaft in der Regionalliga an. Im Auftaktspiel stellt sich mit dem KSV Holstein Kiel auf dem Lesumer Heidberg gleich ein Schwergewicht vor. Die „Störche“ gehören als Bundesliga-Absteiger zu den Meisterschaftsfavoriten. Sören Seidel, Chefcoach der Nordbremer B-Junioren, spricht von einer schwierigen, aber nicht unlösbaren Aufgabe.
Seine Mannschaft hatte, wie berichtet, am 22. Juni das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Regionalliga Nord nach einem 0:1-Rückstand zur Halbzeit noch mit 3:2 gegen den TuS Komet Arsten gewonnen. Und dabei in den zweiten 40 Minuten Willens- und Kampfstärke gezeigt. Tugenden, die auch in der Regionalliga in die Waagschale geworfen werden sollen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Wobei Sören Seidel ihn nicht einmal als vorrangiges Ziel einstuft. Noch wichtiger ist ihm die Entwicklung jedes einzelnen Spielers seines Teams. Sie sei ausschlaggebend auf dem Weg zu einem fußballerisch und charakterlich erfolgreichen Herrenspieler, sagt der ehemaligen Bundesligaakteur, der auch anderthalb Jahre im Kader des SV Werder Bremen stand und in der Saison 2010/11 noch einmal für seinen Heimatverein Blumenthaler SV in der Bremen-Liga auflief.
Inzwischen trainiert der ehemalige Bundesliga-Profi mit der U17 das Aushängeschild des erst vor vier Jahren unter Federführung des Sportlichen Leiters Andreas Petersen gegründeten Jugend-Förder-Vereins. Und der Aufstieg in die Regionalliga hat natürlich weit über Bremens Grenzen hinaus aufhorchen lassen. So sehr, dass Seidel Anfragen von rund 20 neuen Spielern erhielt, die in den kommenden Regionalliga-Saison das Trikot des Nordbremer Jugend-Förder-Vereins überstreifen wollten. Zweimal lud Seidel zu einem Sichtungstraining ein. Von den 20 Bewerbern bestand nur einer den strengen Aufnahmetest. Hauptgrund: Seidel und sein Trainerteam, zu dem Giancarlo Cristescu sowie Carl Jäger gehören, der in der vergangenen Saison noch die U17 des BSC Hastedt coachte, wollen allen Spielern, die den Aufstieg in die Regionalliga realisiert haben, die Chance geben, sich auch dort zu behaupten. Zudem legt Seidel großen Wert auf Spieler, die sich mit dem JFV identifizieren und nicht ständig zu den vermeintlich stärksten und attraktivsten Vereinen wechseln. Mit anderen Worten: Der erfolgreiche 2003er-Jahrgang bildet die Basis, um die Herausforderung in der Regionalliga zu bestehen.
Doch darauf allein wollen sich die Verantwortlichen des JFV Bremen nicht verlassen. Sie haben ihre Fühler ausgestreckt und gezielt nach „punktuellen Verstärkungen“ Ausschau gehalten, wie Seidel es formuliert. Verpflichtet wurden fünf ehemalige Bremer Verbandsligaspieler: Fabio Leschinsky-Rosales und Luis Kremming vom BSC Hastedt, Curtis Opoku-Ware und Ishan Sataew vom TuS Komet Arsten sowie Cem Kestin vom TuS Schwachhausen. Darüber hinaus ist Linus Schäfer zum JFV Bremen zurückgekehrt. Schäfer hatte in der vergangenen Saison für den SC Borgfeld gespielt, der als Tabellenletzter aus der Bundesliga abgestiegen ist und nun neben dem JFV und dem SV Werder II zu den drei bremischen Teams in der Regionalliga Nord gehört. Um den Kader zu komplettieren, aus dem sich lediglich Paul Knoch zurückgezogen hat, hält Sören Seidel noch nach einem dritten Torwart Ausschau.
Nach dem Aufstieg in die Regionalliga Nord ist die B-Jugend natürlich das Aushängeschild des JFV Bremen. Und es soll nicht nur glänzen, sondern möglichst auch die Klasse halten. Was schwer genug ist, denn von den 14 Mannschaften in der Regionalliga Nord steigen vier ab. Trainiert wird mindestens viermal in der Woche, und zur Vorbereitung auf die neue Saison ist ein Freundschaftsspiel am 3. August um 13 Uhr bei Concordia Hamburg vereinbart worden. Nach dem Heimspiel am Sonnabend, 24. August, um 13 Uhr auf dem Heidbergplatz des TSV Lesum-Burgdamm muss der JFV Bremen zwei Auswärtspartien bestreiten. Am 31. August um 14 Uhr bei der zweiten Mannschaft des Hamburger SV und am Sonnabend, 7. September, um 14.30 Uhr beim TSV Kronshagen im Kreis Rendsburg/Eckernförde.
Der B-Junioren-Regionalliga Nord gehören folgende 14 Mannschaften an: JFV Bremen, Holstein Kiel, SV Werder Bremen II, Hannover 96 II, VfL Osnabrück, JFV Nordwest, FC St. Pauli II, VfL Wolfsburg II, TSV Kronshagen, Hamburger SV II, SV Nettelnburg-Allermöhe, Eimsbütteler TV, SC Borgfeld, JLZ Emsland im SV Meppen.

Aufsteiger in die Regionalliga Nord 2019/2020

 

Herbstmeister Verbandsliga Bremen 2018/2019

 

JANIK MAHLER: „VERLETZUNGEN GEHÖREN IM FUSSBALL DAZU“

14.01.2018

Der 16-Jährige peilt mit den B-Junioren des JFV Bremen den Titelgewinn an und ist dazu auch erfolgreicher Prellballer

Nach einer mehrmonatigen Verletzungspause ist Janik Mahler von den Fußball-B-Junioren des JFV Bremen vor einigen paar Wochen wieder auf den Rasen zurückgekehrt. JFV-Trainer Luis Serrano Leonor ist froh, wieder auf seinen Leistungsträger in der Verbandsliga zurückgreifen zu können: „Janik ist ein Spieler, der auf der linken Abwehrseite viel Ruhe ausstrahlt.“ Beim Namen Mahler ist es fast schon selbstverständlich, dass der 16-Jährige auch noch im Prellball aktiv ist.

Genau wie Inge Mahler einst den Vater von Janik Mahler, Marko Mahler, beim Prellball trainierte, so tut sie dies nun auch bei ihrem Enkel. „Meine Großmutter hat mir aber von Anfang an klargemacht, dass ich keine Extra-Würste bekomme, nur weil ich ihr Enkel bin“, teilte Janik Mahler mit. Dies sei ihm aber auch sehr recht: „Ich möchte nicht bevorzugt behandelt werden. Das geht einfach nicht.“ Bei den Schülern heimste Janik Mahler auch schon gemeinsam mit Florian Feegel, Philipp Werner und Nico Miesner den deutschen Meistertitel ein – hinzugesellte sich der zweite Platz beim Deutschland-Pokal sowie der Gewinn der norddeutschen Meisterschaften. „Wir vier spielen bereits seit einigen Jahren zusammen und haben ein super Teamgefühl. Jeder weiß, was er von seinen Mitspielern auf dem Feld erwarten kann“, sagte der Youngster.

Janik Mahler hat auch bereits Bundesliga-Luft im Prellball geschnuppert. An einem Spieltag im vergangenen Herbst half er in der zweiten Schönebecker Formation aus und hinterließ auf Anhieb einen starken Eindruck. Während Mahler aber in der Jugend nur in der Mitte aufläuft, so trat er in der Bundesliga als Außenspieler an. Zwei Jahre darf Janik Mahler noch mit seinen drei Mitstreitern im Nachwuchsbereich mitwirken. Dann würde das Quartett am liebsten komplett in die erste Liga der Erwachsenen aufrücken. „Aber ob uns dies geschlossen gelingt, können wir jetzt noch nicht sagen“, gibt der vielseitige Sportler zu bedenken. Das Wichtigste im U17-Team sei, dass jeder für jeden den entscheidenden Schritt mache.

Das Quartett unternimmt auch außerhalb des Prellballs viel miteinander. Nico Miesner und Florian Feegel sind auch Klassenkameraden von Janik Mahler in der Oberschule an der Lehmhorster Straße. An der Oberschule an der Eggestedter Straße möchte Janik Mahler dann sein Abitur mit einem Sport-Schwerpunkt machen. „Das müsste auch klappen“, erklärt der sportbegeisterte Zehntklässler. Auch seine jüngere Schwester Vivien Mahler ist in der Schönebecker Prellball-Jugend aktiv und spielt ebenfalls Fußball. Vivien Mahler bestreitet Punktspiele für die Mädchen des SV Eintracht Aumund. Janik Mahler schnürte seine Fußballschuhe ebenfalls zu Beginn seiner Laufbahn für den SV Eintracht Aumund. Sein Papa Marko war sein erster Trainer. Als sich dann das Team aufgrund personeller Probleme auflöste, fand Janik Mahler eine neue Heimat bei der SG Aumund-Vegesack und läuft deshalb nun eben für den JFV Bremen auf. In der Sommerrunde der zweiten B-Junioren des JFV knickte Mahler dann aber am 30. April 2017 in einem Spiel gegen die SG Findorff II in einem Zweikampf mit dem Knie weg.

„Dabei sprang die Kniescheibe heraus“, informiert der 16-Jährige. Die Folge war, dass ein Band riss und ein Knochen im Knie brach. „Ich habe mich auch gleich auswechseln lassen“, berichtete der junge Abwehrspieler. Mahler wurde letztlich erfolgreich im Diako in Gröpelingen operiert und durfte ein halbes Jahr später wieder dem Ball hinterherlaufen. Seine verletzungsbedingte Pause nahm der Nordbremer sehr professionell: „Wenn man diesen Sport ausübt, gehören Verletzungen einfach dazu.“ Aber auch ohne Mahler feierten die Kicker der Trainer Luis Serrano Leonor und Bernhard Andre den Titelgewinn in der Bezirksliga und wurden in der abgelaufenen Winterrunde zur ersten Mannschaft in der Verbandsliga Bremen. Hier belegte der Jugendförderverein einen respektablen dritten Rang. „Wir hatten uns aber als Ziel gesetzt, Erster zu werden. „Dabei haben uns ein paar klasse Gegner aber einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Janik Mahler.

Auch wenn der JFV in der kommenden Sommerrunde der B-Junioren den Titelgewinn nachholen möchte, so liege der Fokus jetzt auf den A-Junioren. Dort half Mahler in der zurückliegenden Winterrunde auch schon einmal aus. „Da hatte ich aber noch Probleme mit dem Knie“, ließ der Schüler wissen. Probleme gibt es auch in Sachen Training am Montag. Da kommen sich Prellball und Fußball beim Nordbremer ins Gehege. Da beide Trainingseinheiten zeitgleich ablaufen, muss sich Mahler zwangsläufig für eine Sportart entscheiden. Dabei komme mal der eine und mal der andere Sport zu kurz. „Bei mir genießt keine der beiden Sportarten Vorrang. Ich schaue eben jeweils, ob mir gerade Prellball oder Fußball wichtiger erscheint“, betonte Janik Mahler. Die Trainer seiner Sportarten wüssten dann auch schon immer Bescheid.

Luis Serrano Leonor und Bernhard Andre lobt Mahler in den höchsten Tönen: „Das sind zwei super Trainer.“ Unter Bernhard Andre trainierte Janik Mahler auch bereits, als der Verein noch als SG Aumund-Vegesack antrat. Seine Verletzung habe der 16-Jährige auch schon weitestgehend aus dem Kopf bekommen: „In den ersten Spielen hatte ich noch ein bisschen Angst. Mittlerweile gehe ich aber wieder voll in jeden Zweikampf.“ Immer wenn es die Zeit gerade zulässt, besucht Janik Mahler die Ostkurve des Weserstadions, um seine Lieblingsmannschaft in der Fußball-Bundesliga, SV Werder Bremen, anzufeuern. Besonders von Fin Bartels ist Janik Mahler schwer begeistert: „Den fand ich von Anfang an gut. Mir gefällt es einfach, wie er da vorne immer noch rumrennt, selbst wenn es überhaupt keinen Sinn ergibt.“ Der junge Fußballer bedauert den langfristigen Ausfall von Bartels sehr, zumal nun Max Kruse der kongeniale Partner in der Offensive fehle.

Janik Mahler kickte vor seiner Verletzung noch im linken Mittelfeld. „Seine Mitspieler finden es aber besser, wenn er hinten links spielt“, teilte Luis Serrano Leonor mit. Mahler selbst ist mit seinem Positionswechsel auch einverstanden: „Ich finde es ganz gut, wenn ich das ganze Spiel vor mir habe und ich von hinten in Ruhe aufbauen kann.“ Während der Nordbremer Janik Mahler mit fünf Jahren mit dem Fußballsport begann, kam er mit dem kleineren Prellball bereits in Berührung, als er gerade einmal laufen konnte. Mit vier Jahren fing der 16-Jährige dann auch ganz offiziell an, den Sport auszuüben. Beim Prellball genieße der Enkel von Inge Mahler den herausragenden Teamgeist einer kleinen, aber eingeschworenen Einheit. „Beim Fußballhabe ich nicht den starken Kontakt zu jedem einzelnen Spieler, weil es da einfach zu viele sind“, sagte Janik Mahler. Die nächsten Mahlers stehen mit Leon und Mila Mahler, seinem Cousin und seiner Cousine, auch bereits in den Prellball-Startlöchern.

© Christian Kosak

 

 

 

 

JFV-Torjäger Denis Chinaka sorgt sowohl bei den B- als auch bei den A-Junioren für Furore
MAURICE-PASCAL HESSELING IST BEI DEN CHINAKA-ECKEN ZUR STELLE.

30.12.2017

Bremen-Nord. Der JFV Bremen hat in der Winterrunde der Bremer Fußball-Verbandsliga der B-Junioren als Dritter nur um drei Punkte den Titelgewinn verpasst. In der A-Junioren-Verbandsliga belegten die Nordbremer immerhin Rang vier. Zu beiden Erfolgen trug Denis Chinaka mit seinen vielen Treffern wesentlich bei. Während dieser sich bei den B-Junioren mit 17 Toren die Torjägerkanone mit seinem Teamkollegen Rojhat Torba teilte, so fand sich die Offensivkraft in der Torschützenliste der A-Junioren mit neun Treffern als erfolgreichster JFV-Kicker immerhin auf Platz sechs wieder.
Seine Doppelrolle empfindet Denis Chinaka aber nicht als belastend, sondern eher als belebend: „Die Tatsache, dass ich bei den A-Junioren gegen ein oder zwei Jahre ältere Spieler antrete, hilft mir bei den B-Junioren weiter.“ Zweimal in der Woche absolviert der 16-Jährige hintereinander erst die Trainingseinheit der B- und dann im Anschluss die der A-Junioren. Die Übungsleiter bleiben dabei mit Luis Serrano Leonor und Bernhard Andre jeweils dieselben. „Sein großer Trumpf ist die Schnelligkeit“, erklärte Serrano Leonor. Auf den ersten 15 Metern würde er seinen Gegenspielern drei bis vier Meter abnehmen, so Leonor.
Auch wenn Chinaka ein starkes Eins-gegen-Eins vorzuweisen habe, sei er insgesamt auch mannschaftsdienlicher geworden. Dies liegt wohl auch daran, dass die beiden Trainer ihn mittlerweile nicht mehr im Sturm, sondern meistens im rechten Mittelfeld aufbieten. Diesen Rollenwechsel begrüßt der Youngster aber durchaus: „Auf dem Flügel kann ich schließlich meine Schnelligkeit noch besser ausspielen.“
Denis Chinaka peilt in der Sommerrunde sowohl mit den B- als auch mit den A-Junioren den Aufstieg in die Regionalliga an. In der A-Jugend würde der Jugendförderverein dann auf den Lokalrivalen Blumenthaler SV treffen. Mit deren Spielern befinden sich die Akteure des Nachbarn in einem ständigen Austausch. „Die Blumenthaler sagen immer, dass sie uns leicht und locker schlagen würden. Das sehe ich aber nicht so. Deshalb würden wir uns gerne mal mit denen messen“, teilte der Schwaneweder mit. Vor der Saison hatte Chinaka bereits selbst ein Angebot von den Blumenthaler A-Junioren erhalten. Dieses lehnte er aber ebenso ab wie das des B-Junioren-Regionalligisten JFV Nordwest.
Während ihm die U19 des BSV noch als zu früh erschienen sei, so wäre ihm der Weg nach Oldenburg zu weit gewesen: „Dann wäre ich ja immer erst frühestens um 22.30 Uhr nach Hause gekommen.“ Die Rivalität zwischen den beiden Nordbremer Klubs wäre für Chinaka aber kein Ausschlusskriterium im Hinblick auf einen möglichen Wechsel zum Blumenthaler SV.

Denis Chinaka vereint neben der deutschen Staatsangehörigkeit noch zwei weitere Nationalitäten in sich. Während sein Vater Luis aus Nigeria stammt, kommt seine Mutter ­Natascha aus Weißrussland. Als Denis Chinaka drei Jahre alt war, sind seine Eltern aus der knapp 380000-Einwohner-Stadt ­Mogilev nach Schwanewede gezogen. Andere JFV-Spieler haben ihre Wurzeln in der Türkei, Indien, im Libanon oder auf den Philippinen. Dies sei aber in beiden JFV-Mannschaften kein großes Thema. „Wir verstehen uns perfekt untereinander“, ­versicherte Denis Chinaka. Als Kind war der Torjäger in seiner Freizeit viel auf dem Bolzplatz anzutreffen, ehe ihn sein erster Trainer Rainer Brandhorst ansprach und ihn zum TSV Meyen­burg lotste.
Bereits in seinen ersten Jahren lief der Schwaneweder entweder im Angriff oder im rechten Mittelfeld auf. Wo Denis Chi­naka seine erste Herrensaison absolvieren wird, scheint sich auch bereits abzuzeichnen. Schließlich wird der Zehntklässler der Waldschule in Schwanewede im Sommer eine Ausbildung zum Zimmermann im Betrieb von Bernd Siems, dem Abteilungsleiter und Mäzen der SG Aumund-Vegesack, beginnen. SAV-Trainer Björn Krämer ließ Denis Chinaka und seinen Teamkollegen Maurice-Pascal Hesseling auch bereits bei den Herren mittrainieren. „Er hat uns gesagt, dass wir auch ruhig wiederkommen können, wenn es gerade passt“, erklärte der Schüler. Meistens gucken sich Chinaka und Hesseling auch gemeinsam die Heimspiele der Bremen-Liga-Formation an. Auch das ­Derby gegen den Blumenthaler SV hatten diese sich natürlich nicht entgehen lassen.
Denis Chinaka ist riesiger Fan von Manchester United. „Meine großen Vorbilder sind dabei Marcus Rashford und Paul ­Pogba“, sagte der 16-Jährige. In der Fußball-­Bundesliga bewundere er vor allem Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang wegen seiner Schnelligkeit. Die gelegentlichen Disziplinlosigkeiten des Starstürmers interessieren Chinaka dabei nicht: „Ich verfolge nur, was er auf dem Platz macht.“ Er selbst sei aber nicht so eine schillernde Person, sondern eher ein ruhiger Vertreter seiner Zunft, so Chinaka. Seine beiden Mitspieler Luca und Fynn Klingforth besuchen mit ihm zusammen die Schwaneweder Waldschule.
Sehr kaltschnäuzig
„Denis braucht nicht viele Möglichkeiten. Er schließt seine Angriffe meist sehr sicher ab“, hob Luis Serrano Leonor die Kaltschnäuzigkeit Chinakas vor dem gegnerischen Tor hervor. Die vielen Tore habe er aber dennoch nicht zuletzt auch seinen Teamkameraden zu verdanken. „Seine Mitspieler arbeiten sehr viel für ihn“, gab der JFV-Trainer Serrano Leonor zu bedenken. Vor allem Maurice-Pascal Hesseling, Janik Mahler, Rojhat Torba sowie Nico Imhoff legten ihm die Tore auf.
Noch nicht zu den Stärken des 178 Zentimeter großen Offensivspielers zählt trotz der durchaus vorhandenen Sprungkraft das Kopfballspiel. Die braucht er bei Eckbällen aber auch gar nicht, weil er diese selbst tritt. Besonders den Kopf von Maurice-Pascal Hesseling sucht er dabei. Während sich Chinaka bei den Freistößen von der linken ­Seite mit Janik Mahler abwechselt, so flanken Maurice-Pascal Hesseling und Berkay Isik die Kugel von der anderen Seite in den Strafraum. Ab und zu verwandelt Chinaka einen Freistoß auch mal direkt unter die Quer­latte.
Chinakas zweite Leidenschaft ist der Basketball. Ab und an hilft er auch bei Punktspielen in der U18 der BSG Blumenthal/Schwanewede aus. „Der Fußball genießt aber klar die Priorität“, betonte der Goalgetter. Für die Sommerrunde in der Fußball-Verbandsliga der B-Junioren hat er sich neben dem Titelgewinn auch ein ganz persönliches Ziel gesetzt: „Ich versuche 18 Tore, also eines mehr als in der Winterrunde zu erzielen.“ Vor einem möglichen Debüt in der Bremen-Liga hat er indes noch ein wenig Respekt: „Da geht es körperlich doch noch ganz anders zur Sache.“

Toller Fernschuss von Henrik Nagel

JFV-B-Junioren besiegen zum Abschluss Woltmershausen mit 3:0

(Karsten Hollmann)

Bremen-Nord. Die B-Junioren des JFV Bremen haben einen erfolgreichen Abschluss der Winterrunde der Bremer Fußball-Verbandsliga verbucht. Sie besiegten den Vorletzten TS Woltmershausen am elften Spieltag mit 3:0 und rückten somit noch auf den achten Rang vor. Beim 1:0 hatte Niklas Zarsten leichtes Spiel. In aller Ruhe spazierte er nach 20 Minuten bis zur Grundlinie durch, zog in den Strafraum und war aus spitzem Winkel erfolgreich.
Das 2:0 resultierte aus einem tollen Fernschuss von Henrik Nagel ins linke untere Eck. Ansonsten war Woltmershausen den Gastgebern hoffnungslos unterlegen. „Man hat gemerkt, dass Woltmershausen schon vorher als Absteiger feststand“, sagte JFV-Coach Tim Brexendorf. Leider habe sich sein Team dann dem Tempo des Gegners angepasst, sodass wenig Feuer im Spiel gewesen sei. „Das Spiel meiner Mannschaft hat mir überhaupt nicht gefallen“, so Brexendorf. Das lag wohl auch daran, dass es für beide Formationen um nicht mehr viel ging. Fynn Lütjen machte kurz nach dem Wiederanpfiff mit dem 3:0 schließlich den Deckel drauf. Auch wenn der gefoulte Spieler bekanntlich nicht selbst vom Punkt antreten sollte, verwandelte Lütjen den Strafstoß mit großer Souveränität. Erfreulich war das Comeback von Tim Krüger. Dieser war mit einem Bänderriss wochenlang ausgefallen und sammelte in den abschließenden 15 Minuten Spielpraxis im defensiven Mittelfeld des Heimteams. Die Hausherren ließen noch eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten aus. Dabei schossen die Nordbremer immer wieder TS-Schlussmann Marc Killig an, der deshalb oft gar nichts für seine Paraden konnte.
„Wir hätten das Spiel viel höher gewinnen müssen“, ärgerte sich Tim Brexendorf. Auch wenn die Qualität im Kader ausgereicht hätte, um weiter oben anzugreifen, war der Trainer am Ende froh über den Klassenerhalt: „Wir haben es aus eigener Kraft geschafft.“ Ansonsten wäre aber auch die zweite Mannschaft des JFV als Bezirksliga-Meister hochgerückt.

Zittern um den Klassenerhalt

(Karsten Hollmann 16.11.2016)

JFV-B-Junioren unterliegen mit 1:2

Bremen-Nord. Die B-Junioren des JFV Bremen müssen nach einer 1:2-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den FC Union 60 Bremen doch noch einmal kräftig um den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga zittern. Schließlich zog der Drittletzte JFV Bremerhaven II einen Spieltag vor dem Ende der Winterrunde mit einem 3:0-Sieg beim Schlusslicht TV Eiche Horn nach Punkten mit dem Viertletzten gleich.

Die Nordbremer haben aber noch alles selbst in der Hand. Sollten sie ihre Begegnung mit dem Vorletzten TS Woltmershausen am 27. November zu ihren Gunsten entscheiden, dann bleiben sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch in der Liga.

„Die erste Halbzeit beim FC Union haben wir ein wenig verpennt. Wir sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen und haben einige Unsicherheiten im Zentrum gehabt“, analysierte JFV-Trainer Tim Brexendorf. Die logische Konsequenz war das Führungstor für die Gastgeber (33.). „In der zweiten Halbzeit haben wir dominiert und uns nach irrem Druck auch belohnt“, teilte Brexendorf mit, der mit der Einwechslung von Henrik Nagel ein glückliches Händchen bewies. Der Joker stach schließlich zum 1:1 (74.).

Die Freude über diesen Treffer währte aber gerade einmal zwei Minuten. „Union konnte durch einen Freistoß und einen darauf folgenden Abpraller die einzige wirklich gefährliche Torchance in der zweiten Hälfte verwerten“, stellte Tim Brexendorf fest. „Insgesamt haben wir das Match sehr unglücklich verloren. Aber das gehört dazu. Die Einstellung und Leidenschaft der Jungs passen trotz der Niederlage einfach momentan. Von daher ist die Schlappe zwar ärgerlich. Aber trotzdem bin ich extrem positiv gestimmt, dass wir in der nächsten Saison wieder bessere Ergebnisse erzielen werden“, versicherte Tim Brexendorf.

JFV Bremen U17

(Karsten Hollmann 09.11.2016)

Aushilfe Alhady überzeugt JFV Bremen stoppt Durststrecke

Bremen-Nord. Sechs Wochen nach dem 3:1-Erfolg über den JFV Bremerhaven II haben die B-Junioren des JFV Bremen wieder mal einen Sieg in der Fußball-Verbandsliga Bremen bejubelt. Die Nordbremer verwiesen den Sechsten Tuspo Surheide klar mit 4:0 (3:0) in die Schranken. Damit kletterten die Schützlinge von Übungsleiter Tim Brexendorf immerhin auf Rang acht und befinden sich zwei Spieltage vor dem Ende der Winterrunde auf dem besten Wege in Richtung Klassenerhalt.
„Meine Jungs haben es echt diszipliniert gemacht und gezeigt, dass sie nach dem 1:0 das Spiel nicht mehr aus der Hand geben wollten“, teilte Brexendorf mit. Fynn Lütjen durfte ausnahmsweise mal als Angreifer ran. Dieser nahm einen Pass von Henrik Nagel auf. Nagel steckte die Kugel dabei an der rechten Außenlinie gekonnt zu Lütjen durch. Der linke Mittelfeldspieler Jacob Dolle zog ins Zentrum und leitete die anschließende Hereingabe von Lütjen per Direktabnahme zum 1:0 weiter.
Beim 2:0 revanchierte sich Dolle schließlich mit einer Vorlage auf Fynn Lütjen. Jakub Bigda passte auf Jacob Dolle, der das Spielgerät noch einmal auf den Aushilfsstürmer querlegte. Die Entstehung des dritten Treffers war dann ein bisschen glücklich. Weil Alican Bayrak drei Minuten vor dem Pausenpfiff eine Flanke verrutschte, fiel der Ball ins Netz. „Unsere Aushilfe aus der zweiten Mannschaft, Ali Abed Alhady, war dann kurz vor Abpfiff noch mal erfolgreich“, berichtete Tim Brexendorf.
Alhady habe auch insgesamt nach seiner Einwechselung in der 58. Minute ein überzeugendes Spiel abgeliefert, so Brexendorf. In der Offensive seien viele schlaue Spielverlagerungen von Henrik Nagel der Vorteil gewesen. „Defensiv standen wir auch sehr sicher. Beide Innenverteidiger, Ertan Kilic und Jonathan Schäfer, haben nichts anbrennen lassen“, frohlockte Tim Brexendorf.

JFV Bremen U17 Verbandsliga

Brexendorf tritt Euphoriebremse
Schon 45 Tore der JFV-B-Junioren

(01.09.2016) von Karsten Hollmann

Bremen-Nord. „Die wirklichen Gegner kommen noch“, drückte der Trainer des JFV Bremen, Tim Brexendorf, nach dem 8:1-Erfolg in der Fußball-Verbandsliga der B-Junioren über die SG Findorff kräftig auf die Euphoriebremse. Bis jetzt liest sich die Saisonbilanz jedoch sehr eindrucksvoll: Das Pokalspiel mit inbegriffen erzielten die Nordbremer in drei Spielen bei drei Siegen stolze 45 Tore. „Nun aber warten mit dem ATSV Sebaldsbrück und dem TuS Komet Arsten zwei echte Herkules-Aufgaben auf uns“, warnte Brexendorf seine Akteure vor Überheblichkeit.

Die Findorffer versuchten am Anfang, die beiden Außenspieler der Gastgeber frühzeitig unter Druck zu setzen. „Darauf haben wir uns aber schnell eingestellt und entsprechend reagiert“, versicherte Tim Brexendorf. Vor allem Alican Bayrak war es zu verdanken, dass die Nordbremer die Abwehr der Findorffer häufig über die rechte Seite knackten. Im Zusammenspiel mit Adrian Vukmirovic und Fynn Lütjen nahm Bayrak die gegnerische Abwehr immer wieder ­auseinander.

In den zweiten 40 Minuten wechselte Fynn Lütjen dann von rechts ins Zentrum. Mit seinen drei Treffern war Lütjen, der beim Saisonauftakt zweimal getroffen hatte, der erfolgreichste Torschütze des Klassenbesten. „Meine Spieler haben Fynn immer wieder schön auf die Reise geschickt“, stellte Tim Brexendorf fest. Lütjen holte auch den Strafstoß heraus, den Ertan Kilic zur Vorentscheidung zum 4:1 verwertete.

„Wir haben unsere Tore schön herausgespielt“, teilte der Übungsleiter mit. Dennoch sei der Sieg am Ende zu deutlich ausgefallen. „Findorff war gar nicht mal so schlecht. Das Ergebnis spiegelt deshalb nicht ganz den wahren Spielverlauf wider“, beteuerte Tim Brexendorf. Dennoch freue er sich ­natürlich über den derzeitigen Lauf seiner Mannschaft.

C-Junior trifft den Pfosten

Denis Chinaka überzeugt – 4:2

(29.04.2016) von Karsten Hollmann

Bremen-Nord.

Keine leichte Beute war für die B-Junioren des JFV Bremen der Drittletzte der Bremer Fußball-Verbandsliga, SC Borgfeld. Erst nach hartem Kampf festigten die Schützlinge der Trainer Christian Thiemann und Tim Brexendorf mit einem 4:2-Erfolg ihre Tabellenführung. Dabei markierten gleich vier verschiedene Kicker die Tore für den Gast.

Bevor es mit den JFV-Treffern losging, waren aber erst einmal die Gastgeber an der Reihe. Patrick Ehlers nutzte bereits nach 240 Sekunden einen Abstimmungsfehler in der Deckung des Gastes bei einem Eckball zum 1:0. Jack Lankenau glich aber nach einem noch abgewehrten Schuss von Adrian Vukmirovic bereits kurze Zeit später zum 1:1 aus. Jack Lankenau und Mola Lamine Khan vergaben bis zur Pause zwei hochkarätige Möglichkeiten zur Führung für den Gast. In der zweiten Halbzeit erhöhte der Spitzenreiter den Druck sogar noch einmal. Nach einer Flanke des gerade erst eingewechselten Enis Albayrak sprang SC-Kapitän Patrick Ehlers die Kugel an die Hand. Den fälligen Strafstoß verwandelte Mola Khan zum 2:1 (44.). Nur zehn Sekunden später verlängerte Nico Trentweber eine Hereingabe von Khan zum 3:1 ins Netz. Nachdem der Aufsteiger weitere Gelegenheiten ausgelassen hatte, foulte Ertan Kilic Borgfelds Lukas Kahrs.

Durch den folgenden Elfmeter verkürzte die Heimelf auf 2:3. „Bis auf diese beiden Tore hatte Borgfeld aber keine wirklichen Chancen“, versicherte Christian Thiemann. JFV-Keeper Florian Schäfers hatte deshalb auch kaum etwas zu tun.

Mahdi Matar überlupfte schließlich SC-Torhüter Finn Wollesen und sorgte mit seinem Treffer zum 4:2 für die Erlösung des Liganeulings. Auch das 5:2 lag noch in der Luft. So scheiterte C-Junior Denis Chinaka am Pfosten. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht“, freute sich Thiemann.

Der Traum von der Profi-Karriere

Fabian Herbst hat das Interesse des B-Junioren-Bundesligisten SG Dynamo Dresden geweckt

(26.03.2016) von Karsten Hollmann

Bremen-Nord. Im Nachwuchs des JFV Bremen startet gerade ein Defensivspezialist so richtig durch: Fabian Herbst absolvierte vor wenigen Tagen ein Probetraining beim B-Junioren-Bundesligisten SG Dynamo Dresden und wird Ende des Monats zudem für die Bremer Auswahl an den deutschen Meisterschaften in Duisburg teilnehmen. Der 15-Jährige läuft auch bereits regelmäßig für die A-Junioren des JFV auf. „Mir macht die Doppelbelastung nichts aus. Ich freue mich im Gegenteil darüber, auch gegen Ältere zu spielen. Das bringt mich weiter“, betont Fabian Herbst.

Die Dresdner waren bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg auf den bereits 1,89 Meter großen Verteidiger aufmerksam geworden. Der dreitägige Aufenthalt in der Nachwuchs-Akademie von Dynamo hat den Youngster sehr beeindruckt: „Das war eine tolle Erfahrung. Ich habe viel Neues gesehen und konnte den ganzen Tag Fußball spielen.“ Die Fußball-Einheiten wurden nur zwischendurch einmal von ein wenig Unterricht unterbrochen. Er könne sich auch durchaus den Umzug nach Dresden zur neuen Saison vorstellen, um vielleicht den Einstieg in die erträumte Profi-Karriere zu bekommen. „Ich würde es machen“, bestätigt Herbst.

Dafür müsste Dynamo aber erst einmal den Klassenerhalt in der U 17-Bundesliga bewältigen. Rein schulisch würde der Wechsel nun perfekt passen. Im Sommer macht der 15-Jährige schließlich seinen Abschluss in der Oberschule In den Sandwehen in Blumenthal. Wenn es mit Dresden nicht klappen sollte, würde er die elfte Klasse in der Schule an der Eggestedter Straße besuchen, um dann später dort Abitur zu machen.

„Großen Drang nach vorne“
Fabian Herbst ist der einzige Kicker der Bremer Auswahl, der nicht für den SV Werder Bremen aufläuft. „Die haben nicht angefragt“, lautet die einfache Antwort des Nordbremers auf die Frage, warum er nicht auch bei den Grün-Weißen im Einsatz sei. „Die haben auf meinen Positionen offenbar keinen Bedarf. Vielleicht hätte ich es in Dresden aber auch ein bisschen einfacher, später in den Profi-Kader zu kommen, weil es dort nicht so extrem viel Konkurrenz wie bei Werder gibt“, teilt der Abwehr-Hüne mit. Er spielt noch einen Tick lieber auf der Sechs als auch der Vier. „Ich habe einen großen Drang nach vorne. Das passt natürlich im Mittelfeld besser“, gibt Herbst zu bedenken. Das Spiel in der Innenverteidigung habe für ihn den Vorteil, dass er von dort aus mehr Zeit für das Aufbauspiel habe. „Und außerdem gehe ich auch als Innenverteidiger mit nach vorne, wenn mich jemand nach hinten absichert“, verrät der Werder-Fan.

Bei den C-Junioren machte Fabian Herbst schon einmal eine höherklassige Erfahrung. Aber beim ATSV Sebaldsbrück setzte es in der Hinrunde der Regionalliga fast nur deutliche Niederlagen. „Damit hat man sich dann das ganze Wochenende versaut. Da ging der Spaß schnell verloren. Wir waren ein zusammengewürfelter Haufen, in dem oft schlechte Stimmung herrschte. Das wurde erst in der Rückrunde besser“, informiert der Hansestädter. Die Auswärtsfahrten nach Hamburg oder Wolfsburg seien aber dennoch sehr interessant gewesen, versichert Herbst. Beim JFV läuft es derzeit blendend. Sowohl die B- als auch die A-Junioren grüßen jeweils von der Spitze der Bremer Verbandsliga. Dabei sind die B-Junioren mit den Trainern Christian Thiemann und Tim Brexendorf gerade erst in die Verbandsliga aufgestiegen. A-Jugend-Trainer Mirko Hoefermann formte zudem aus einem Team, das in der Winterrunde höchstens Mittelmaß war, plötzlich eine Spitzenformation. „Er ist ein guter Trainer. Er lebt und liebt auch den Fußball“, lobt Fabian Herbst seinen Übungsleiter. Nur bei der 1:4-Schlappe gegen den SC Weyhe gab es einen kleinen Rückschlag. „Die Niederlage kam für uns aber genau zum richtigen Zeitpunkt“, glaubt Fabian Herbst. Seitdem funktioniert es wieder besser.

Von den G- bis zu den D-Junioren kickte Herbst unter seinem Vater Carsten als Trainer für den TSV Farge-Rekum. Es folgten zwei Jahre beim Blumenthaler SV. Carsten Herbst könnte vielleicht auch demnächst wieder sein Trainer bei den A-Junioren der Blumenthaler in der Regionalliga werden. „Das wäre kein Problem für mich. So hätten wir wenigstens immer ein gemeinsames Gesprächsthema. Wenn wir zusammen Fußball schauen, dann regen wir uns gerne mal über dieselben Sachen auf. Wir haben aber natürlich auch mal unterschiedliche Ansichten“, lässt Fabian Herbst wissen. Die A-Jugend-Regionalliga wäre für ihn in der kommenden Saison aber noch ein zu großes Unterfangen. „Dafür bin ich körperlich einfach noch zu schwach. Mir fehlt das breite Kreuz“, teilt der Abwehrrecke mit.

Wenn es das Wetter zulässt, dann nutzt Fabian Herbst jede Schulpause dazu, um ein bisschen draußen mit den Kumpels zu bolzen. „Ich musste mir auch deshalb schon häufig den Vorwurf gefallen lassen, ich hätte nur Fußball im Kopf“, so Herbst. Dies störe ihn aber nicht. Dafür liebe er den Fußball einfach zu sehr. Er mag besonders den Tempo-Fußball von Borussia Dortmund und bewundert Sergio Ramos von Real Madrid. „Ramos macht hinten dicht und schießt dann auch noch vorne im Champions-League-Finale das entscheidende Tor“, erklärt Herbst. Genauso möchte der 15-Jährige auch mal sein. Herbst würde sich auch den Titel von Underdog Leicester City in der Premier League wünschen. „Die kommen von ganz unten und werden nun vermutlich englischer Meister. Das ist der Wahnsinn. Für solche Sachen liebe ich den Fußball“, offenbart der Nordbremer.

In Dresden würde es Fabian Herbst auch mit einigen Ex-Profis zu tun bekommen. Auf der dortigen Akademie wird aber längst nicht nur Fußball gelehrt. „Es war für mich schon toll zu sehen, wie viele verschiedene Sportarten dort unter einem Dach vereint sind“, sagt der Nachwuchs-Fußballer. Im Training habe er andere Belastungen und Anforderungen erlebt. „Die Bundesliga wäre für mich ein ganz schöner Sprung. Das ist schließlich schon noch etwas anderes als Regionalliga“, teilt Herbst mit. Er würde Bremen auch nicht gerne verlassen. „Aber Dresden könnte man mal ausprobieren“, versichert der Hanseat. Die Dresdener hätten sich aber noch nicht in die Karten schauen lassen, ob sie Interesse an ihm haben. „Sie wollen sich bei mir melden“, so Herbst. Nun freut er sich aber erst einmal auf die deutschen Meisterschaften der B-Junioren. „Da treffe ich auf Gegenspieler, gegen die ich sonst nie spiele. Das ist auch noch einmal ein komplett anderes Niveau“,

Fabian Herbst trifft für die U16-Landesauswahl

(24.03.2016) von Karsten Hollmann

Bremen-Nord. Als einziger Feldspieler, der ansonsten nicht für den SV Werder Bremen aufläuft, hat Fabian Herbst vom JFV Bremen nun für die Bremer Fußball-Landesauswahl der U-16-Junioren (Jahrgang 2000) am norddeutschen Turnier in Hamburg teilgenommen. Die Spieldauer betrug dabei jeweils dreimal 20 Minuten. Beim 1:0-Sieg über die Gastgeber im ersten Match half Herbst in der Innenverteidigung dabei mit, dass di…e Elbstädter nicht einmal gefährlich vor dem Bremer Kasten auftauchten.

Bei der 0:2-Niederlage gegen den späteren Turniersieger Niedersachsen vergab Fabian Herbst beim Stande von 0:1 mit dem Kopf die große Chance zum Ausgleich. Beim 3:1-Triumph über Schleswig-Holstein erzielte Fabian Herbst dann am dritten Turniertag mit einem Kopfball im Anschluss an einen Eckstoß das 1:0. Im Match gegen Schleswig-Holstein spielte der Nordbremer sogar durch. An den beiden Tagen zuvor hatte Herbst aber auch nur jeweils ein Drittel verpasst.

„Fabian hat insgesamt sehr gute Leistungen gezeigt“, übermittelte Christian Thiemann, der Vereinstrainer von Herbst. Neben Herbst trat mit Torhüter Jonathan Grubich vom TuS Komet Arsten nur noch ein weiterer Nicht-Werder-Spieler für Bremen an. Die Schützlinge von Wilfried Zander konnten mit ihrem zweiten Rang hinter Niedersachsen am Ende gut leben.

Traumtor von Mola Khan

JFV-B-Junioren nach 5:4-Sieg Erster

(20.03.2016) von Karsten Hollmann

Bremen-Nord.Der JFV Bremen hat den Klassenbesten der Fußball-Verbandsliga der B-Junioren, TS Woltmershausen, mit einem 5:4 (4:2) vom Thron gestoßen und grüßt nun selbst von ganz oben. „Gegen den Tabellenführer spielten wir von Beginn an sehr motiviert und engagiert nach vorne“, teilte JFV-Coach Christian Thiemann mit.

Auch der Rückstand vermochte den Nordbremern nichts anzuhaben. Mit einem „Tor des Jahres“ glich Mola Lamine Khan zum 1:1 aus. Khan nahm den Ball nach einem Freistoß von Alexander Kop fast von der Grundlinie volley und traf perfekt ins Netz. Die Gastgeber blieben auch am Drücker. Fahruddin Ramic tankte sich schön durch und jagte die Kugel an die Unterkante des Querbalkens. Das nächste Tor fiel auf der anderen Seite. Doch erneut Mola Khan glich zum 2:2 aus. Khan köpfte dann noch einmal völlig unbedrängt nach einer Flanke von Nico Trentweber drüber. Eine tolle Kombination führte aber doch noch zum 3:2 durch Mahdi Matar. Adrian Vukmirovic stellte auf Vorlage von Matar den 4:2-Pausenstand her.

JFV-Schlussmann Jordan Pfannschmidt bewahrte sein Team mit einer Glanzparade vor dem Anschlusstor. Mola Khan schraubte das Ergebnis im Anschluss an einen Eckball auf 5:2 in die Höhe (47.). „Leider ist unsere Hintermannschaft aber zurzeit überhaupt nicht sattelfest“, bedauerte Christian Thiemann. Deshalb kam der Spitzenreiter auch noch einmal auf 4:5 heran. „Der Knackpunkt war, dass wir die beiden Rückstände so schnell ausgleichen konnten. Außerdem schaffen wir es zum Glück meistens, vorne mehr Tore zu erzielen, als wir hinten bekommen“, lautete das Fazit von Tim Brexendorf, der sich den Trainerposten mit Christian Thiemann teilt.

Gamal Harb erzielt Siegtor B-Junioren – 3:2

(16.03.2016)

Der JFV Bremen hat mit einem 3:2-Sieg über TuS Komet Arsten II seine Tabellenführung in der Bremer Fußball-Verbandsliga der B-Junioren gefestigt. „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe. Obwohl Komet kaum gepresst hat, haben wir zu viele lange Bälle gespielt“, räumte JFV-Trainer Christian Thiemann ein.

Mola Lamine Khan vergab dennoch nach acht Minuten die Riesenchance zum 1:0. Die Leihgabe aus der TuS-Regionalliga-Formation, Mehmet… Ali Eslikizi, zeigte sich dagegen nach einem Einwurf auf der Gegenseite kaltschnäuziger. „Da war die gesamte Abwehr zu weit aufgerückt“, kritisierte Christian Thiemann. Nachdem Fabian Herbst noch per Kopf das 1:1 verpasst hatte, stellte Benjamin Beck nach einem Eckball von Khan aus dem Gewühl heraus den Ausgleich her. Mola Lamine Khan vollendete eine sehenswerte Kombination zum 2:1 (42.). Nach einem Freistoß kassierten die Hausherren (mit Adrian Vukmirovic – rechts) trotzdem wenig später den Einstand (62.). Die Gastgeber hatten aber noch die richtige Antwort parat. Joker Kerem Caliskan brachte einen Freistoß kurz auf den ebenfalls eingewechselten Gökay Tuzlar. Letzterer drang in den Strafraum ein und legte im Anschluss quer auf den Siegtorschützen Gamal Harb.

Fahruddin Ramic rettet JFV Bremen

Neuling trotzt dem Vize ein 3:3 ab

(10.03.2016) von Karsten Hollmann

Bremen-Nord.In der dritten Minute der Nachspielzeit hat der JFV Bremen in der Fußball-Verbandsliga der B-Junioren noch ein 3:3-Remis gegen den FC Union 60 gerettet. „Deshalb müssen wir wohl auch mit dem Punkt zufrieden sein“, erklärte JFV-Coach Christian Thiemann. Dennoch habe es lange Zeit sogar nach einem Erfolg gegen den Vizemeister der Winterrunde ausgesehen, so Thiemann.
Der Neuzugang aus Sebaldsbrück, Jack Lankenau, brachte die Hausherren nach 120 Sekunden mit 1:0 in Führung. Er war nach einem von Fabian Herbst abgelegten Eckball von Mola Lamine Khan per sehenswertem Flugkopfball erfolgreich. In der Folgezeit lag in der Drangperiode der Gastgeber sogar das 2:0 in der Luft, ehe der Gast nach einem Freistoß zum 1:1 ausglich. Die Gäste waren auch immer stärker geworden. Mola Lamine Khan stellte aber dann noch unbedrängt den 2:1-Pausenstand her.
Mit zwei Toren drehte der Gast den Spieß allerdings um. Resultierte das 2:2 aus einem Eckstoß, so wurde der Liganeuling beim 2:3 mustergültig ausgekontert. Als dann auch noch Sinan Karaca in einem Handgemenge die Rote Karte sah, deutete nicht mehr viel auf den Punktgewinn für die Platzherren hin. Doch diese warfen in Unterzahl noch einmal alles nach vorne und wurden für ihre Bemühungen belohnt: Fahruddin Ramic erzielte frei stehend das bejubelte 3:3. „Alles in allem bin ich mit dem Punkt zufrieden. Man hat aber gesehen, dass wir uns gegen etwas stärkere Gegner teilweise noch zu unclever anstellen. Doch die Moral hat auf jeden Fall gestimmt. Jeder auf dem Platz wollte gewinnen“, bilanzierte Christian Thiemann.

Zweites Spiel, zweiter Sieg

JFV-B-Junioren verteidigen Platz eins

(03.03.2016) von Karsten Hollmann

Bremen-Nord.Dank eines 3:2-Erfolges beim ESC Geestemünde haben die Fußball-B-Junioren des JFV Bremen ihren Spitzenplatz in der Verbandsliga Bremen behauptet. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte dominierte der Gast die Partie nach dem Wechsel fast nach Belieben. Die Nordbremer hatten auf dem Schlackeplatz aber leichte Probleme mit der Ballkontrolle. „Ansonsten sind wir Trainer aber mit d…em Kampfgeist und dem taktischen Verhalten unseres Teams zufrieden“, bilanzierte JFV-Coach Christian Thiemann – er teilt sich die Aufgabe mit Tim Brexendorf.

Nach einer Vorlage von Gamal Harb markierte Mahdi Matar aus 16 Metern bereits früh das 1:0 für den Aufsteiger. Beim 2:0 vermochte Fabian Herbst die Kugel nach einem Freistoß von Ertan Kilic von der Mittellinie frei über die Linie zu schieben. Die Gäste ließen sich auch durch das 1:2 nicht aus der Bahn werfen. Nach einem herrlichen Spielzug über Gökay Tuzlar, Fabian Herbst und Mola Khan hob Gamal Harb das Spielgerät aus 20 Metern volley über den gegnerischen Torwart hinweg zum 3:1 in die Maschen.

Weil die Gastgeber nach einem zu kurz abgewehrten Eckball noch einmal auf 2:3 herankamen, geriet der zweite Saisonsieg noch ein bisschen in Gefahr. Nach dem Wiederanpfiff hätten die Akteure um Mahdi Matar den alten Abstand jedoch bei gleich mehreren Großchancen wiederherstellen können. Gökay Tuzlar vergab zweimal freistehend, Mola Khan sogar dreimal.

Toller Drehschuss von Gamal Harb

JFV-B-Junioren besiegen Weyhe 5:3

(24.02.2016) VON KARSTEN HOLLMANN

Bremen-Nord.

Der JFV Bremen ist mit einem 5:3 (3:0)-Erfolg über den SC Weyhe erfolgreich in die Sommerrunde der Bremer Fußball-Verbandsliga der B-Junioren gestartet. Der Aufsteiger übte von Beginn an großen Druck auf das gegnerische Tor aus und ließ im ersten Durchgang hinten nichts zu.

Nico Trentweber brachte die Gastgeber mit einem Kopfball nach einer Hereingabe von Mola Khan mit 1:0 in Führung (14.). Kurze Zeit später fasste sich Adrian Vukmirovic aus 18 Metern in zentraler Position ein Herz und versenkte den Ball unhaltbar zum 2:0 in die linke Ecke. „Es war ein Spiel auf ein Tor. Weyhe hatte uns nichts entgegenzusetzen“, versicherte JFV-Coach Christian Thiemann, der das Team zusammen mit Tim Brexendorf betreut. Das 3:0 von Kapitän Fabian Herbst resultierte aus einer sehenswerten Kombination. Mola Khan steckte letztlich den Ball schön durch, sodass Herbst aus fünf Metern nur noch einzuschieben brauchte.

Nach dem Wiederanpfiff ging Weyhe etwas bissiger in die Zweikämpfe. „Wir haben die erste Drangphase aber ohne Probleme überstanden“, erklärte Christian Thiemann. Gamal Harb erhöhte nach einem Einwurf mit einem tollen Drehschuss auf 4:0.

Fabian Herbst machte dann mit seinem zweiten Tor an diesem Tage den Sieg perfekt. Er war im Anschluss an einen Eckball von Gökay Tuzlar mit dem Kopf zum 5:0 erfolgreich. „Danach wechselten wir ein wenig durch“, berichtete Thiemann. Nach dem 1:5 seien seine Schützlinge ein wenig ins Schwimmen geraten, so der Coach. Jeweils nach einer Standardsituation kam der Gast noch einmal näher heran.

„Dies hätten wir definitiv besser verteidigen müssen. Dennoch war es am Ende ein hoch verdienter Sieg, der trotz der drei Gegentreffer als positiv zu bewerten ist“, resümierte ein unter dem Strich zufriedener Christian Thiemann.

U17 startet mit Sieg in die Verbandsligasaison

(22.02.2016)

Vegesack. Dank eines 5:3-Sieges über den SC Weyhe steht die U17 des JFV Bremen nun an der Tabellenspitze der B-Junioren Verbandsliga – auch wenn sonst noch kein Spiel stattfand, weil das Weyhe-Spiel vorverlegt wurde, ein schöner Anblick. Zu dem 5:3 kam es vor allem durch eine konzentrierte Leistung in den ersten 60 Minuten, in denen sich die U17 einen 5:0-Vorsprung erarbeitete. Nico Trentweber, der später mit einer gebrochenen Hand ausgewechselt wurde und erstmal ausfallen wird, hatte eine Halbfeldflanke von Mola Khan aus knapp 10 Metern über den herauseilenden Keeper geköpft. Danach war es Adrian Vukmirovic, der aus knapp 18 Metern unhaltbar ins linke untere Eck verwandelte, ehe Fabian Herbst im Anschluss an eine schöne Passstaffette zum 3:0 einschob.

Die zweite Hälfte begann wie die erste geendet hatte. Weyhe blieb weiterhin ohne Torchance, sodass Gamal Harb nach einem Einwurf wunderbar per Drehschuss erfolgreich war. Dann köpfte Herbst noch eine Ecke wuchtig zum 5:0 ins Tor. Kurz darauf kam Weyhe dann etwas besser ins Spiel und jubelte über den 5:1-Anschluss nach einem Konter. Zwei Standardsituationen später kam der SC Weyhe nochmal auf 5:3 ran, ehe der Schiedsrichter abpfiff. Alles in allem war es ein guter Auftakt, wenngleich wir mit den letzten 10-20 Minuten nicht einverstanden sein können. Auch wenn die Mannschaft etwas umgestellt wurde kann man erwarten, dass sie einen 5:0-Vorsprung gegen einen völlig harmlosen Gegner bis zum Schluss verteidigt.

„Bermuda-Dreieck“ sorgt für klare Verhältnisse im Pokal

(17.02.2016)

Habenhausen. Nachdem die U17 im letzten Testspiel der Wintervorbereitung die erste Herren des SV Grün-Weiß Beckedorf mit 9:0 nach Hause geschickt hat, musste nun im Pokal der Habenhauser FV dran glauben. Mit Sage und Schreibe 12:3 zog der Jfv damit ins Viertelfinale des Bremenpokals ein, wo nun entweder der FC Union 60 oder der ATSV Sebaldsbrück auf die U17 wartet. Gegen den HFV war bereits nach wenigen Minuten alles klar. Trotz der Anschlusstreffer des klassentieferen Gegners, die allesamt nach individuellen Patzern fielen, ließ die U17 nie Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen würde.

Alle 12 Treffer waren gut herausgespielt, besonders bemerkenswert war, dass die ersten sieben Treffer allesamt vom Bermudadreieck (siehe Bild), Mahdi, Fabian und Adrian erzielt wurden. Danach kamen Mola, Gökay, Sinan und Neuzugang Jack noch zu weiteren Treffern, die zu dem auch in der Höhe verdienten Sieg führten.

In der Verbandsliga gilt es die Lässigkeit zu unterlassen, damit solche individuellen Fehler eventuell verhindert werden können. Gegen Weyhe wird die U17 am Sonntag versuchen den ersten Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen. Dann heißt es einen oder sogar drei Punkte in Bremen-Nord zu behalten, Favorit ist natürlich klar der Regionalliga-Absteiger aus Niedersachsen.

Kerem Casliskan – Wird er der neue Bachelor 2016?

(19.12.2015)

Die Gerüchteküche in Bremen brodelt. Wird Kerem Casliskan, der kreative Kapitän mit türkischen Wurzeln, der neue Bachelor 2016? RTL – Chefreporter Peter Klöppel möchte dies weder bestätigen noch dementieren. Nur eins ist klar: Falls der charmante Türke wirklich der Bachelor 2016 wird, könnte es zu einer wahren Frauenwanderung in Deutschland komme!.
Auch so muss das Trainertandem Hoefermann – Thiemann jeden Woche mehrere Pakete Fanpost von liebeshungrigen Caliskan – Groupies entgegen nehmen.
„Wir wissen bald nicht mehr wohin mit den ganzen Paketen“ meldet sich auch Sportdirektor Andreas Petersen zu Wort.

Kommen wir aber nun zum Wesentlichen, auch wenn es nicht leichtfällt bei all dem Trubel, dem Fußball.
Kerem Caliskan ist zusammen mit Fabian Herbst Kapitän der U 17 Mannschaft. Dieses Amt erfüllt der „Kapitano“ mehr als gut. „Er setzt sich immer für seine Mitspieler ein und übernimmt Verantwortung“ konstatieren die beiden Trainer.
Auch das langjährige Problem von Kerem, das Toreschießen, hat sich nach dem Spiel gegen Borgfeld gelöst. Seitdem spielt er mutig auf und traut sich eine Menge zu.
Mannschaftsintern rumpelt es jedoch bei den beiden Kapitänen. Fabian Herbst und Kerem Caliskan haben ein erbittertes Duell gegeneinander: Wer schießt die meisten Tore, wer gibt die meisten Vorlagen. Ja die beiden wirken wirklich wie die jüngere Ausgabe von Joko und Klaas.
Doch wer denkt der tiefsinnige Türke sei immer nur gut drauf und zu jedem lieb und nett, der täuscht sich. Kerem kann auch anders. Mit fiesen Tacklings und provozierenden Gästen sorgte er im ohnehin schon hitzigen Spiel gegen die Reserve des ATSV Sebaldsbrück für überkochende Gemüter.

Was sagen die Trainer über die kreativen Kapitän:
Chris Thiemann: Kerem ist jetzt das dritte Jahr mein Schützling und immer mein Kapitän gewesen. Ich denke das zeigt die besondere Bindung zwischen uns beiden. Mein Vertrauen in ihn als verlängerter Arm zur Mannschaft, ist enorm groß, weil ich von ihm immer eine ehrliche Meinung bekomme. Ich bin mir sicher, dass er in der Sommerrunde ein ganz wichtiger Spieler werden wird, der für das ein oder andere Tor gut sein wird.

Mirko Hoefermann: Wie Kerem die Aufgabe als Kapitän erfüllt ist einfach beeindruckend. Er ist wirklich eine wichtige Verbindungsstelle zwischen uns Trainern und der Mannschaft. Er zeigt besondere empathische Fähigkeiten und weiß wann die Mannschaft was braucht. Mit Eintritt in die Verbandsliga kommt ein anderes Niveau auf Kerem zu. Ich hoffe er entwickelt sich dort gut weiter. Seine besondere Stärke sehe ich in seiner Spielintelligenz, er weiß zu 90% was er machen muss, und seine sehr mannschaftlich orientierte Spielweise. Kerem stellt sich immr voll in den Dienst der Mannschaft.

Das sagt Kerem Casliskan selbst:

JFV: Was sind deine Ziele für die Rückrunde
KC: Meine Ziele für die Rückrunde sind erst einmal ganz oben mitzuspielen und wenn es gut läuft den zweiten Aufstieg in der Saison zu schaffen.

JFV: Was muss sich bei der Mannschaft ändern?
KC: Wir hatten in der Hinrunde genug Zeit uns einzuspielen. Jetzt müssen wir zeigen, dass wir auch den Teamgeist in den Vordergrund stellen können. Denn nur so kann man erfolgreich sein.

JFV: Warum bist du besser als Fabian Herbst?
KC: Ich bin besser als Fabian Herbst, weil er im Eins gegen Eins keine Chance gegen mich hat. Zu seinem Leidwesen, ich weiß er weint zu Hause, endet es oft mit einem Tunnler.

JFV: Was waren die Highlights der Hinrunde?
KC: Das Highlight war für mich der Aufstieg, den wir ohne eine Niederlage und sehr wenig Gegentoren geschafft haben. Allerdings dürfen wir nicht zu hochnäsig in die Rückrunde gehen, denn in der Verbandsliga weht sicherlich ein ganz anderer Wind.

JFV: Was macht dich zu einem guten Kapitän?
KC: Diese Frage müsste mein langjähriger Trainer Chris Thiemann beantworten, denn er hat mir schon in den vergangenen Jahren sein Vertrauen geschenkt, ohne daran zu zweifeln. Und als Mirko sich das erste mal unser Training ansah, redeten wir nach dem Training miteinander. Auch er gab mir die Anerkennung und bestätigte mich als Führungsspieler, ohne dabei vorher mit Chris gesprochen zu haben, wer seine früheren Kapitäne gewesen waren. Mir macht es Spaß mit dieser Mannschaft im Rücken das Spielfeld zu betreten.

Elfmeterkönig Gökay Tu(t)zlar ist bereit für höhere Aufgaben

(19.12.2015)

Wenn man Gökay sieht erkennt man sofort – der Junge kommt aus Bremen-Nord. Mit seiner großen Klappe geht er nicht nur seinen Mitspielern auf die Nerven. Beim jüngsten Hallenturnier durfte sich die U19 von Arminia Hannover davon überzeugen, dass der große 6er ordentlich austeilen kann. Dafür durfte Gökay die letzten Minuten dann von der Bank betrachten aufgrund einer Zeitstrafe.

Bei den Trainern ist der kräftige Türke aber mittlerweile unverzichtbar, weil er mit seiner männlichen Stimme ein ums andere Mal sein Team zusammenhält.
Laut eigener Aussage hat Gökay zwar noch kein Spiel je in der Verbandsliga gewinnen können, aber wir gehen davon aus, dass sich das ganz schnell ändern wird.
Der defensive Mittelfeldspieler war in der Hinrunde ganze fünf Mal als Torschütze in Erscheinung getreten. Dass vier dieser Tore vom Elfmeterpunkt erzielt wurden muss ja keiner wissen…
Für die Rückrunde hat sich El Traktore auf jeden Fall eine Menge vorgenommen.

Frage: Was sind Deine Ziele in der Verbandsliga?

Gökay: ich möchte mit den Jungs die Verbandsliga halten.

Frage: Wie siehst Du Deine Rolle im Team?

Gökay: Ich bin einer der wichtigsten 6er in der Mannschaft.

Frage: Wie siehst Du das Projekt Jfv?

Gökay: Der Jfv ist ein guter Verein, der Jungs von der Straße holt.

Frage: Was war Dein bestes Erlebnis bis jetzt?

Gökay: Der 5:1-Sieg über Arminia Hannover (auch hier war Tuzlar per Elfmeter erfolgreich)

Wie das gesamte Team ist unser Traktor also heiß auf die Sommerrunde, die am besten jetzt schon starten sollte.

Achtbarer Erfolg bei U19-Turnier

(19.12.2015)

Beim hochkarätigen U19-Turnier in Habenhausens Soccerking bekam es die U17 des Jfv Bremen, die mit drei U19 Spielern gespickt war direkt zu Beginn mit A-Junioren Verbandsligist FC Union 60 zu tun. Bereits nach zwei Sekunden führte der Jfv nach einem Steilpass von Fabian Herbst hatte Kasim Uslu keine Probleme einzunetzen. Danach waren es Neuzugang Fynn Lütjen und Mola Khan, die weitere Treffer markierten und den Gegner so mit 3:2 niederrungen.

Im zweiten Spiel traf man dann auf die U19 von Arminia Hannover und zahlte beim 0:5 viel Lehrgeld.

Im Rückrundenspiel gegen Union setzte es dann eine verdiente 1:3-Niederlage. Während sich der Jfv dann im Rückspiel gegen Arminia Hannover für das 0:5 revanchierte. Beim 5:1(!) zeigte der Jfv seine ganze Klasse. In unnachahmlicher Art und Weise trugen sich dabei Mola Khan und Herbst in die Torschützenliste ein. Mit dem Sieg war der Sprung in die nächste Runde eigentlich schon fast geschafft, doch dann gewann Union mit 2:1 gegen Arminia und sorgte damit dafür, dass der Jfv aufgrund des schlechteren Torverhältnisses doch keine Runde weiterkam.

Die hauptsächlich aus U17-Spielern bestehende Mannschaft hat sich aber alles in allem teuer verkauft und besonders mit dem 5:1 über den Niedersachsligist einige Fans dazu gewonnen. Der Gruß geht an dieser Stelle an den VfB Cottbus..

Erfolgreich im Pokal!

(06.12.2015)

In der zweiten Runde des Bremer Landespokals, setzte sich die U 17 des JFV Bremen 6:1 gegen die U 17 des Bremer SV durch und trifft damit in der nächsten Runde auf den Habenhauser FV.

Vom Papier her war es eine klare Sache: Die zwei Klassen höher positionierten Bremen – Norder waren der klare Favorit.
Doch die Elf von Jan Iqbal präsentierte sich in der ersten Hälfte sehr kompakt und zweikampfstark, sodass das Team um Kapitän Kerem Caliskan große Mühe hatte das erste Tor zu erzielen. Zwar war man spielerisch überlegen und kombinierte sich hochkarätige Torchancen heraus, doch vor dem Tor scheiterte man an der fehlenden Kaltschnäuzigkeit.
Erst Abwehrturm Fabian Herbst konnte in der 31 Minute zum 1:0 „einnetzen“ und brachte sein Team in Front.
Kurz vor der Pause erhöhte Mola Lamine Khan zum 2:0.

Die Bremen – Norder erwischten auch den besseren Start in die zweite Halbzeit – „Mittelfeldmotor“ Mahdi Matar erhöhte zum 3:0.
Nach und nach ließ das Team des Trainergespanns Hoefermann – Thiemann fußballerisch nach. Zwar erhöhten die JFVer zum zwischenzeitlichen 5:0 ( Herbst 63 Minute und Tutzlar 65Minute), doch die mutig aufspielenden Gastgeber setzten immer wieder gezielte Konter. Es war dann Walid Bouslama, der nach einem Konter das Ehrentor für sein Team erzielte.
Für den 6:1 Endstand sorgte abermals Fabian Herbst, welcher seinen Dreierpack perfekt machte.

Für die U 17 des JFV Bremen war es das letzte Saisonspiel des Jahres. Mit dem heutigen Sieg, beendet man das Jahr 2015 ohne Niederlage!

Dies alles interessierte die Trainer jedoch wenig: „Wir müssen in der Wintervorbereitung hart weiterarbeiten und dürfen jetzt nicht in Selbstzufriedenheit schwelgen“, visierte das Trainertandem schon kommende Ziele an.
Besonderes Highlight für die Trainer war das Kopfballtor von Fabian Herbst: „ Er hat uns bereits die letzten Wochen berichtet, wie sehr er sich nach einem Kopfballtor sehnt und ihn das in seinen Träumen verfolgt. Wir sind nun froh, dass er das Weihnachtsfest besinnlich und ausgeschlafen angehen kann“, vermerkten die Trainer frohlockend.

In der kommenden und letzten Trainingswoche besucht die U 17 den „Soccercourt“ von Werder – Sports in der Überseestadt. Dort möchten die Trainer – Chris Thiemann alias „der weiße Braslianer“ und Mirko Hoefermann „der ostwestfälische Holzhacker“ – ihren Team wichtiges fußballerisches Fachwissen praktisch vermitteln.

Enis Albayrak – „Der Rafinha aus Bremen – Nord“

(29.11.2015)

Was sind die typischen Attribute eines normalen Innenverteidigers? Vielen würden sagen: „eine Körpergröße von mindestens 1,85, muskolös und vielleicht auch furchteinflößend“.
Und dann kommt Enis Albayrak. Mit einer gefühlten Körpergröße von 1,55 (darf man ab dieser Größe eigentlich schon alleine auf den Bremer Freimarkt gehen?) und einem freundlichen Wesen, entspricht er nicht im entferntesten dem Stereotyp des normativen Innenverteidigers.

Eine gute Übersicht, ein (für seine Größe) unfassbares Zweikampfverhalten und Stellungsspiel sowie eine große fußballerische Antizipation, machen Enis zu einem ganz wichtigen Baustein in der U 17.

Normalerweise ist Enis ein umgänglicher Zeitgenosse, doch wehe ein Gegenspieler wagt es ihn in irgendeiner Art und Weise zu verärgern! Dann wird aus dem netten Jungen von Nebenan, „der Rafinha aus Bremen Nord“. Einmal in Raserei geraten, wird der klein gewachsene Innenverteidiger zum wahren Wadenbeißer. Unvergessen seine Zweikampfduelle gegen die U 16 von Union 60, wo seine wahre Passion, die Schauspielerei, doch sehr deutlich sichtbar wurde.

Enis Albayrak, alias „Der Rafinha aus Bremen Nord“, ist aus unserer U 17 nicht wegzudenken.

Interview mit Enis Albayrak nach dem Spiel gegen die U 17 des Bremer SV

JFV: Enis, wie beurteilst du das heutige Spiel gegen den Bremer SV?

Enis: Das Spiel gegen den Bremer SV war ein sehr spannendes Spiel. Unsere Mannschaft hat bis zur letzten Minute gekämpft und somit einen 6:1 Sieg nach Bremen – Nord geholt.

JFV: Was waren für dich die Highlights der Hinrunde?

Enis: Die Highlights waren das Fifa – Turnier in der Vorbereitung, sowie der miese Tunnler von mir gegen meinen Teamkollegen Mahdi Matar.

JFV: Wo siehst du deine fußballerischen Stärken und wo hast du Verbesserungspotential?

Enis: Meine Stärken liegen in meiner Aggressivität und im Stellungsspiel. Meine Schwächen eher beim Kopfballspiel.

JFV: Was sind deine Ziele für die Rückserie?

Enis: Mein Ziel ist es die Verbandsliga zu halten, aber meiner Einschätzung nach werden wir unter die ersten fünf Teams landen.

JFV: Wo siehst du die Stärken unserer U 17?

Enis: Ich sehe die Stärken der Mannschaft in unserem Passspiel. Wir sind der FC Bayern München aus Bremen – Nord!

 

Ab dieser Woche werden wir jede Woche einen Spieler aus unserer U 17 vorstellen.

Diese Woche ist unser6er Adrian (Adi) Vukmirovic an der Reihe

Wenn man Adi fragt „was seine größte fußballerische Stärke ist“, muss man sich auf Antworten gefasst machen wie „Ich bin so breit wie das Feld“. Dieser Satz ist sinnbildlich für unsere „kroatische Mauer“. Kaum ein anderer Spieler bringt soviel Witz in die Mannschaft (manchmal auch zu Lasten der Trainer) und verfügt gleichzeitig über ein solches fußballerisches Potential.
Mit seinen Diagonalbällen sorgt er immer wieder für schnelle Spielverschiebungen und setzt dadurch seine Mitspieler immer wieder torgefährlich in Szene.
Auch neben den Platz hat die „kroatische Mauer“ einiges zu bieten. So konnte er beispielsweise im mannschaftsinternen Fifa – Turnier, im Rahmen der Vorbereitung, den 1 Platz belegen.

Was sagen die Trainer über Adrian Vukmirovic:
Chris Thiemann: „Adrian bringt alles mit, was ein 6er haben muss: Eine feine Balltechnik, die Spielübersicht und Antizipation auch mal einen Diagonalball zu schlagen, aber auch die körperlichen Voraussetzungen um den Gegner physisch zu bearbeiten“.

Mirko Hoefermann: „Adi ist jetzt schon ein guter 6er. Um ein richtig guter zu werden, muss er aber noch lauter auf dem Platz sein und damit auch versuchen seine Mitspieler emotional mitzureißen.
Insgesamt ist er in seiner Spielweise ein offensiver 6er, weshalb er seinen „kroatischen Tigerschuss“ öfter zum Einsatz bringen sollte.“

Neuer Spielball dank anonymen Spender

(03.11.2015)

Die U17 darf sich über einen neuen Spielball freuen: Andreas Petersen überreichte dem Spielführer Karim Caliskan den Ball, welcher einen Wert von über hundert Euro hat. Der Spender möchte gerne anonym bleiben. Diesem Wunsch kommen wir gerne nach, dennoch bedankt sich der JFV Bremen und insbesndere die U17 für diese Spende!

Sanitätskoffer vom SAV

(07.10.2015)

Mit freundlicher Unterstützung vom SAV wurde der U17 ein Sanitätsskoffer zur Verfügung gestellt. Der Pressewart Holger Franz überreichte diesen an unseren Jugendkoordinator Andreas Petersen. Der JFV bedankt sich für diese Hilfe und freut sich über die gute Zusammenarbeit.