Sören Seidel

Sören Seidel als Zugpferd

Der Ex-Profi und der Jugendleiter des JFV Bremen betrachten das Engagement als klassische Win-Win-Situation

Bremen-Nord. Der Jugend-Förderverein (JFV) Bremen, hinter dem sich die Fußball-Abteilungen der SG Aumund-Vegesack, des TSV Lesum-Burgdamm und der SV Grohn als Stammvereine stehen, bekommt ab Juli dieses Jahres ein neues Zugpferd. Ex-Profi Sören Seidel, der Geschäftsführer der Spieleragentur Teamplayer Sportmanagement ist, will sich in einer Führungsrolle mit seinem Knowhow einbringen und das Projekt sportlich wie strukturell voranbringen.
„Wir sind zwar gut aufgestellt, aber Stillstand ist Rückschritt“, begrüßt JFV-Jugendleiter Andreas Petersen die Bereitschaft des 45-Jährigen, sein Engagement deutlich zu verstärken, sehr. Bisher hatte Seidel ausschließlich zum Trainer-Trio der C-Junioren gehört, künftig will er zur Förderung aller Spieler und auch der Trainer beitragen. Und er will einer Entwicklung im Fußball entgegenwirken, die man weich gespült als schlechtes Benehmen bezeichnen könnte: „Was ich so alles mitbekommen habe, das kann man sich gar nicht vorstellen“, schüttelt er nur den Kopf, was auf und neben dem Platz so passiert. „Ich möchte wieder Werte und Normen wie Verlässlichkeit, Disziplin, Pünktlichkeit und Demut in den Vordergrund stellen.“
Damit das nicht nur Worte sind, will er sich viele Spiele angucken, montags ein zusätzliches übergreifendes Training für A- B- und C-Junioren anbieten und als A-Lizenz-Inhaber auch engen Kontakt zu den Trainern halten, sich austauschen und weiterbilden. Als Mannschaftstrainer wird er für die jetzigen C-Junioren, die 2018/19 als B-Junioren starten, in Zusammenarbeit mit Stefanie Schäfer verantwortlich sein. „Ich bin nicht der Messias, aber ich will meine Erfahrungen innerhalb des JFV weitergeben“, erläutert Sören Seidel.
Für seine neue Tätigkeit haben Andreas Petersen und Sören Seidel zwar nicht den passenden Begriff gefunden, halten dies beide aber auch nicht für wichtig. Die Bezeichnung Sportlicher Leiter kämen der Stellenbeschreibung wohl am nahesten. Wichtiger ist aber für beide, was bei der Tätigkeit unter dem Strich herauskommt. Und das soll – rein sportlich betrachtet – mittelfristig der Aufstieg zumindest einer Mannschaft in die Regionalliga sein.
Derzeit ist der JFV Bremen bei den A-, B- und C-Junioren mit den ersten Mannschaften in der Verbandsliga vertreten, mit den zweiten Teams in der Klasse darunter. Mit dem Durchbruch in den überregionalen Bereich will die JFV dann auch die Früchte der eigenen Arbeit ernten und ihre Talente nicht mehr – wie kürzlich geschehen – an Vereine wie den JFV Nordwest, an Eintracht Braunschweig und den mit den A-Junioren in der Regionalliga vertretenen Blumenthaler SV abgeben. „Das Ansinnen der drei Vereinsbosse der Stammvereine ist die Regionalliga. Wir wollen Qualität nach Bremen-Nord bringen“, spricht Andreas Petersen, der früher Jugendleiter beim Blumenthaler SV war, Klartext.
Dass nun der Ex-Blumenthaler Petersen und der noch immer für die Oldies des Blumenthaler SV kickende Seidel gemeinsam beim Konkurrenten JFV Bremen für Furore sorgen wollen, überrascht möglicherweise. Erklärt sich aber zumindest teilweise damit, dass die Seidel-Söhne Luis und Luca beim JFV Bremen kicken. „Stefanie Schäfer ist schon viele Jahre die Trainerin von Luis und ich habe das die ganze Zeit begleitet“, erläutert Sören Seidel. Und gewissermaßen als nicht vorauszusehenden Einstieg in seine jetzige Tätigkeit, hatte er sich vor anderthalb Jahren überreden lassen, ins Trainergespann, dem auch Yimin Ehlers angehört, miteinzusteigen.
Mit dem Zugpferd Sören Seidel, der mit Justin Eilers beispielsweise einen Klienten aus der Oberliga zum Erstligisten Werder Bremen vermittelt hat, mehrere Zweitliga-Profis betreut und in der Szene insgesamt über beste Kontakte verfügt, will der JFV Bremen dreifach punkten: 1. Spieler dazu bewegen, beim JFV Bremen zu bleiben. 2. Spieler dazu bewegen, zum JFV Bremen zu kommen. 3. Talentierte Spieler in höhere Ligen zu vermitteln. Auch wenn am Ende dieser Kette also das Vermitteln steht, sieht Sören Seidel in dieser „Spaltung“ kein Problem: „Es ist eine Win-Win-Situation.“ Dass Seidel ein Glücksfall für ein Talent sein kann, wirft er dabei mit in die Waagschale: „Ich habe, was Spieler angeht, ein brutal gutes Auge. Und ich weiß, wo ihnen etwas für den nächsten Schritt fehlt.“
Die Weiterentwicklung des Weges beim JFV Bremen soll also ab sofort bereitet werden. Mittelfristig, sprich in zwei, drei Jahren, soll eine Mannschaft in der Regionalliga spielen. Neben der Stabilität des JFV Bremen insgesamt, ist es Jugendleiter Andreas Petersen wichtig, dass die zweiten Mannschaften als Unterbau jeweils eine Klasse tiefer als die ersten angesiedelt sind. Und dass sich Seidel auf Petersen, der das Projekt JFV Bremen 2015 ins Leben gerufen hat, verlassen kann, das unterstreicht er ganz dick: „Wenn es Probleme gibt, packt er sie sofort an und erledigt das.“
Organisationstalent Andreas Petersen hier, Fußball-Fachmann Sören Seidel mit weit gefächerten Kontakten da – das könnte der Beginn einer sehr fruchtbaren Zusammenarbeit sein. Wie fruchtbar das für einen Seidel-Klienten werden kann, verdeutlicht der Teamplayer-Chef an der Personalie Robert Andrich. Der hat nämlich gerade beim Zweitligisten SV Heidenheim einen langfristigen Vertrag erhalten.
„Ich bin nicht der Messias, aber ich will meine Erfahrungen weitergeben.“
Sören Seidel

Foto: Christian Kosak

Bernd Siems

Liebe Trainer,Betreuer,Unterstützer und sonstige Helfer(-innen) !

Ich denke, wir können mit dem Erreichten unserer Mannschaften insgesamt sehr zufrieden sein. An dieser Stelle möchte ich einmal die Leistung der 2.B- Jugend mit dem Dreigestirn Bernhard Andre´,Luis Leonor sowie Uwe von Seggern hervorheben,die in ihrer Liga souverän die Wintermeisterschaft in der zweithöchsten Bremen Spielklasse errungen haben. Ebenfalls hat mich der 2. Abschlußrang der 2.A-Jugend mit Trainer Erkan Köseler total überrascht. Nach einem etwas schwächerem Start ein ganz toller Endspurt zur Vizemeisterschaft. Sehr freue ich mich darüber, daß Steffie Schäfer mit ihrem Team den Weg zu uns gefunden hat und bin überzeugt, bei dem Trainer- und Betreuerumfeld werden wir an dieser Mannschaft in der weiteren Entwicklung noch viel Freude haben. Auch die neue 2.C-Jugend mit unserem Ex 1. Herrenspieler Rene Siegert sowie Remmer Huellsiek als Verantwortliche werden sich weiterentwickeln. Das Abschneiden der 1.A-Jugend sowie der 1.B-Jugend hat mich keineswegs enttäuscht,zumal ich weiss, mit wieviel Herzblut Chris Thiemann und Tim Brexendorf bei der Sache sind, hier wird sich die Geduld lohnen und der Erfolg sich einstellen !
Insgesamt lässt sich nach 18 Monaten Punktspielbetrieb feststellen, das wir auf einem guten Weg sind, auch die Arbeit von Andreas Petersen hat einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dafür meinen Respekt und Anerkennung !
Es verbleibt mir nunmehr, Euch noch einmal Danke ! zu sagen und Euch und Euren Familien ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen und ein gesundes Wiedersehen im Jahr 2017 mit vielen sportlichen Erfolgen !

Mit sportlichen Gruß
Euer Präsi Bernd Siems

U16

 

 

B-Jugend übertrifft alle Erwartungen und wird Sensationell Herbstmeister der Bezirksliga

Dank eines 5:2-Sieges gegen den TuS Komet Arsten am letzten Spieltag, haben die B-Jugend-Kicker des JFV Bremen den Meistertitel in der Bezirksliga nach Hause geholt.

Der beste Sturm kommt aus dem Norden.
Denis Chinaka ergattert sich die Torjägerkanone mit insgesamt 16 Treffer, dicht gefolgt von seinem S turmpartner Nico Imhoff (15) und Spielgestalter Maurice-Pascal Hesseling (7).

Was für ein verrücktes Fußball Jahr 2016 für unseren 2001er-Jahrgang. Nachdem man im Sommer nach einem phänomenalen Saisonendspurt noch den 4. Platz in der C-Jugend-Verbandliga feiern konnte, knüpfte man an dieser Form an und steigerte sich sogar in der B-Junioren Bezirksliga zunehmend von Spiel zu Spiel mit taktisch-orientierten, schnellen Kombinationsfussball.

Anfang des Jahres mussten wir uns von einigen Spieler verabschieden die vom Leistungsstand in die jeweiligen Stammvereine wechselten. Wir hatten jedoch das Glück mit super talentierten 2001/02er-Spieler aus dem Umkreis Bremen-Nordens aufgefüllt werden zu können. Alle Neuzugänge fügten sich durch das Trainergespann um Luis Serrano Leonor, Bernhard Andre, Uwe von Seggern in die Mannschaft sehr gut ein und entwickelten sich schnell zu Leistungsträger.

Hier ein Überblick:

Zugänge im Winter 2016: Mateusz Pryzwecki, Ali Abed Alhady, Nico Imhoff, Simon von Seggern und Mischa-Joshua Warrelmann.

Zugänge im Sommer 2016: Berkay Isik, Rojhat Torba, Nico Schadenberg, Elie Stamayoyo, Seyyid Sekercioglu und Victor Bestman.

Gerüst des Kaders: Maurice-Pascal Hesseling (Kapitän), Paul Seidel (Ersatzkapitän), Denis Chinaka (Ersatzkapitän), Ali Omeirat, Issa Remo, Avjot Singh, Janik Mahler, Hayrittin Akin, Kim Reimers und Ahmed Atris.

Als Verstärkung für die Rückserie werden Torhüter Joshua Watson und Offensivspieler Paul Apelt begrüßt.

Nach den ersten Testspielen war zu sehen, dass wir über eine gute Mannschaft verfügen und besonders in der Breite sehr gut Aufgestellt sind. Die Möglichkeiten für einen Trainer hier zu Arbeiten macht unheimlich viel Spaß und mit einer Trainingsbeteiligung von fast 90% bei 22 Spielern scheint es den Jungs auch zu gefallen. Das ist einer der wichtigsten Punkte warum wir da oben in der Tabelle stehen und weil wir fast immer als Einheit auf und neben dem Platz auftreten.

Auch muss man hier ganz klar erwähnen, dass dieser Erfolg nicht von irgendwo her kommt. Dieser Erfolg gebührt auch den umliegenden Vereinen, Entscheidungsträgern, Eltern, Förderer, Sponsoren, Helfer und Gönnern.

Herzlichen Glückwunsch an das komplette
Team für die gewonnene Meisterschaft.

Zum Jahresabschluss wird die Meisterschaft und Weihnachtsfeier am 17.12.16 in der Soccerhalle WerderSports gefeiert.

Let’s Go JFV!

Florian Schäfers

Meine Woche


(Karsten Hollmann)

Florian Schäfers (17) ist Stammkeeper bei den A-Junioren des JFV Bremen in der Verbandsliga. Das Einzelkind begann seine fußballerische Laufbahn im Alter von fünf Jahren beim SV Grohn.

Mittwoch, 14. Dezember: Ich mache mich um 7.15 Uhr auf den Weg zu meiner Oberschule an der Egge. Dort werde ich im Jahre 2018 hoffentlich erfolgreich mein Abitur absolvieren. Ich bin sehr froh, dass demnächst die Weihnachtsferien beginnen, denn der ganze Schulstress ist sehr anstrengend in Kombination mit dem Fußball. Um 16 Uhr bin ich zu Hause und koche mir erst einmal Spaghetti Bolognese zum Mittag. Ich lege mich danach noch etwas hin, um fit für mein Training zu sein. Momentan trainiere ich in der ersten Herrenmannschaft der SG Aumund-Vegesack mit, um mich fitzuhalten und weiterzuentwickeln. Zunächst spielen wir fünf gegen zwei. Danach folgen zahlreiche Liegestütze und das Spiel „Rugby“. Hierbei muss man auf das Kommando des Trainers hören: Man tippelt auf einer Stelle. Bei einem Zeichen muss man entweder eine Rolle links, rechts oder vorwärts machen. Zum Abschluss gibt es noch eine Torschussübung und ein Abschlussspiel. Derzeit habe ich mit den A-Junioren Winterpause. Die Hinrunde beim JFV nagt sehr an mir und natürlich auch am Team. Keiner von uns hat sich vorstellen können, in eine solche Situation zu geraten. Abstiegskampf ist sehr unschön. Das wünsche ich keinem. Aber zusammen als Mannschaft werden wir in der Rückrunde stärker zurückkommen. Der Tag endet für mich völlig erschöpft um 22.30 Uhr zu Hause im Bett. Das Herrentraining ist deutlich anspruchsvoller, was vor allem die Fitness betrifft.

Donnerstag, 15. Dezember: Heute geht es mit meiner Klasse in die Universitätsbibliothek, denn im Frühjahr steht die Projektarbeit an, die sehr wichtig für die Abiturnote ist. Meine Thematik bezieht sich auf die Essstörung Bulimie. Anschließend esse ich noch mit meinen Klassenkameraden Nico Dusdal und Melina Sachse etwas bei McDonald`s. Zu Hause bereite ich mich auf mein morgiges Bio-Referat vor. Es geht um die Ökologie. Zum Glück darf ich das Referat mit meiner sehr guten Freundin Luna Stein halten. So fällt mir das Vortragen viel leichter. Dann besuche ich wieder das Training bei der SAV. Zum Einstieg gibt es erst einmal 50 Liegestütze. Diese sind sehr anstrengend für mich, da ich so etwas nicht gewohnt bin. Ich bin aber dennoch froh darüber, es jetzt schon erleben zu dürfen, weil mir dann der Übergang in den Herrenbereich in eineinhalb Jahren sicherlich leichter fallen wird. Nach dem Training telefoniere ich noch mit meiner besten Freundin Katharina Nierad, um zu besprechen, was wir Silvester unternehmen können.

Freitag, 16. Dezember: Ich merke schon sehr, wie sich die Ferien nähern. Anstatt Englisch zu machen, schauen wir uns einen Film an. Allerdings steht heute für mich auch das Referat an. Kurz vor Vorträgen bin ich immer sichtlich nervös. Allerdings geht die Nervosität bei meinem lockeren und entspannten Biolehrer direkt weg, sodass ich im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Resultat bin. Am Abend besuche ich die Weihnachtsfeier der Vegesacker Schiedsrichter, auf die ich mich schon sehr gefreut habe. Diese wird von Georg Trebin und Bastian Norden organisiert. Ich bin selbst Schiedsrichter und pfeife derzeit in den Jugend-Regionalligen. Es handelt sich um eine schöne Abwechslung, mal auf der anderen Seite zu sein. Außerdem ist der kleine Nebenverdienst in meinem Alter gar nicht mal so schlecht, da ich keine Zeit für einen Nebenjob habe. Ich verbringe einen entspannten Abend mit den anderen Teilnehmern. Wir unterhalten uns über unsere Zukunft und über den Bremer Fußball. Gemeinsam haben wir viel Spaß, deshalb bin ich erst um 23 Uhr zu Hause.

Sonnabend, 17. Dezember: Endlich kann ich mal ausschlafen. Am Nachmittag lasse ich mir das Derby der SG Aumund-Vegesack gegen den SV Grohn mit meinen Freunden Danny Küllmar und Omar Brich nicht entgehen. Überraschenderweise geht das Spiel 4:4 aus. Dabei hatte ich mit einem klaren Sieg der SAV gerechnet. Zu Hause schaue ich mit meinen Eltern noch die zweite Halbzeit der Fußball-Bundesliga an. Ich freue mich sehr, dass der HSV wieder verliert, und schicke einen schönen Gruß an meinen Torwarttrainer Andreas Klug. Mit Werders Unentschieden gegen Köln kann ich gut leben. Ich hoffe, Werder hat nun den Bogen raus und erlebt eine sorgenfreiere Saison als zuletzt. Der Leipziger Sieg nervt mich, weil der Klub nur wegen des vielen Geldes und eines Timo Werner dort oben steht. Dieser Verein hat keine Fans und kein Herz. Ich hoffe, er bleibt nicht mehr lange dort oben. Am Abend steht noch ein entspannter Abend an der Playstation mit meinen besten Freunden Danny Küllmar, Timon Zydel, Julius Bindemann und Marcel Burdorf an. Allerdings wird es im Moment langweilig, weil die vier keine Chance gegen mich beim Fifa-Soccer haben.

Sonntag, 18. Dezember: Heute bin ich um 14.30 Uhr mit Danny verabredet, um auf der Anlage des SV Grohn kicken zu gehen. Wir nutzen diese Zeit natürlich auch in puncto Fitness, sodass wir zuerst einige Übungen machen. Darunter befinden sich auch Burpees, bei denen man ein Liegestütz machen muss und dann mit dem Körper hoch und mit den Armen nach oben gestreckt in die Luft springt. Nach den Übungen haut mir Danny ein paar Dinger auf den Kasten. Zusammen verzehren wir noch einen Döner im von uns bevorzugten Gül-Imbiss in Vegesack. Danach spüre ich, wie ich allmählich krank werde. Dabei habe ich morgen eine Sportprüfung im Schwimmen.

Montag, 19. Dezember: Nun bin ich krank. Mein Arzt stellt mich für den Sportunterricht frei. Die Prüfung fällt also aus. Mein Deutschlehrer spielt TABU, abgewandelt in ein Spiel mit uns, in dem es um Moral geht. Meiner Meinung nach wird viel zu wenig über Aleppo geredet und berichtet. Es ist schrecklich, weil dort täglich so viele Menschen sterben. In den Medien wird aber lieber über die Lombardis berichtet. Den Rest des Tages versuche ich, mich mit Ingwertee, Halsschmerz-Tabletten und viel Schlaf auszukurieren.

Dienstag, 20. Dezember: Mir geht es heute tatsächlich besser. An unserem letzten Schultag frühstücken wir gemeinsam in der Klasse und schenken uns gegenseitig Kleinigkeiten. Die Vorfreude auf Weihnachten steigt dadurch an. Man merkt nun, dass Weihnachten vor der Tür steht. Ich freue mich schon sehr, die kommende Zeit mit meiner Familie zu verbringen, und hoffe natürlich auch, dass vor allem meinen Eltern mein Geschenk gefallen wird. Auch auf Silvester freue ich mich sehr. Ich nehme mir einige Vorsätze für das kommende Jahr vor, die ich auch unbedingt verwirklichen will. Allen ­Lesern wünsche ich eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Bericht

Einkaufsgutscheine zu Weihnachten für alle BFV-Vereine

Alle Jahre wieder kommt nicht nur der Weihnachtsmann. Auch der Bremer Fußball-Verband (BFV) beschenkt regelmäßig zum Jahresende seine Vereine mit nützlichen Ausrüstungsgegenständen für den Vereinsalltag. Auch in diesem Jahr gab es Präsente für alle BFV-Clubs.

So fanden in den vergangenen Jahren bereits Notebooks, Drucker, Bälle, Minitore und Erste-Hilfe-Taschen für Jugendmannschaften den Weg in Clubs. In diesem Jahr legte der BFV seinen Vereinen Einkaufsgutscheine des Sportartikelhändlers Sport Böckmann unter den Weihnachtsbaum.

„Die Vereine wissen am besten, welches Trainings- und Spielzubehör sie am dringendsten benötigen, und die Gutscheines unseres Partners Sport Böckmann können nun genau passend zum jeweiligen Bedarf in den Clubs eingesetzt werden“, so BFV-Präsident Björn Fecker.

Der Wert der einzelnen Gutscheine variiert je nach Vereinsgröße. Ein Sockelbetrag, den jeder Verein erhält, erhöht sich mit jeder Mannschaft, mit der der Verein am Spielbetrieb des Verbandes teilnimmt.

Im Kreis Bremerhaven wurden die Gutscheine durch den BFV-Vizepräsidenten Michael Grell und den Kreisvorsitzenden Axel Zielinski an die Vereine verteilt. Die Übergabe in Bremen-Nord nahmen BFV-Vizepräsident Dieter Stumpe und der Kreisvorsitzende Holger Franz vor und in Bremen-Stadt spielten BFV-Präsident Björn Fecker, BFV-Vizepräsident Henry Bischoff und der Kreisvorsitzende Horst Diestelkamp den Weihnachtsmann.

U17

Toller Fernschuss von Henrik Nagel

JFV-B-Junioren besiegen zum Abschluss Woltmershausen mit 3:0

(Karsten Hollmann)

Bremen-Nord. Die B-Junioren des JFV Bremen haben einen erfolgreichen Abschluss der Winterrunde der Bremer Fußball-Verbandsliga verbucht. Sie besiegten den Vorletzten TS Woltmershausen am elften Spieltag mit 3:0 und rückten somit noch auf den achten Rang vor. Beim 1:0 hatte Niklas Zarsten leichtes Spiel. In aller Ruhe spazierte er nach 20 Minuten bis zur Grundlinie durch, zog in den Strafraum und war aus spitzem Winkel erfolgreich.
Das 2:0 resultierte aus einem tollen Fernschuss von Henrik Nagel ins linke untere Eck. Ansonsten war Woltmershausen den Gastgebern hoffnungslos unterlegen. „Man hat gemerkt, dass Woltmershausen schon vorher als Absteiger feststand“, sagte JFV-Coach Tim Brexendorf. Leider habe sich sein Team dann dem Tempo des Gegners angepasst, sodass wenig Feuer im Spiel gewesen sei. „Das Spiel meiner Mannschaft hat mir überhaupt nicht gefallen“, so Brexendorf. Das lag wohl auch daran, dass es für beide Formationen um nicht mehr viel ging. Fynn Lütjen machte kurz nach dem Wiederanpfiff mit dem 3:0 schließlich den Deckel drauf. Auch wenn der gefoulte Spieler bekanntlich nicht selbst vom Punkt antreten sollte, verwandelte Lütjen den Strafstoß mit großer Souveränität. Erfreulich war das Comeback von Tim Krüger. Dieser war mit einem Bänderriss wochenlang ausgefallen und sammelte in den abschließenden 15 Minuten Spielpraxis im defensiven Mittelfeld des Heimteams. Die Hausherren ließen noch eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten aus. Dabei schossen die Nordbremer immer wieder TS-Schlussmann Marc Killig an, der deshalb oft gar nichts für seine Paraden konnte.
„Wir hätten das Spiel viel höher gewinnen müssen“, ärgerte sich Tim Brexendorf. Auch wenn die Qualität im Kader ausgereicht hätte, um weiter oben anzugreifen, war der Trainer am Ende froh über den Klassenerhalt: „Wir haben es aus eigener Kraft geschafft.“ Ansonsten wäre aber auch die zweite Mannschaft des JFV als Bezirksliga-Meister hochgerückt.