
Große Leidenschaft wird nicht belohnt
DFB-Pokal: JFV Bremen muss sich A-Junioren-Erstligist 1. FC Heidenheim knapp mit 0:1 beugen
Bremen-Nord. In der 94. Minute verpasste Makar Rulevskyi nur knapp den Ausgleich für den JFV Bremen. Der Joker hätte beinahe von einem Missverständnis zwischen dem Torhüter des 1. FC Heidenheim, Felix Mark, und seinem Vordermann Mete Tuz profitiert. Doch er spitzelte das Leder rechts am Tor vorbei. So blieb es in der ersten Hauptrunde um den DFB-Pokal der Fußball-A-Junioren beim knappen 1:0-Auswärtssieg des Erstligisten.
„Das, was wir im Training speziell für diesen Gegner einstudiert haben, hat auch funktioniert“, stellte JFV-Trainer Samet Coskunirmak fest. Die Gastgeber verteidigten im Eins-gegen-Eins auf dem gesamten Feld sehr kompakt und ließen mit ihrer Fünferkette hinten kaum Möglichkeiten für den Gegner zu. Bei Ballgewinnen schalteten die Grün-Rot-Weißen ein paarmal schnell um und verzeichneten dabei selbst die eine oder andere Chance.
Fabian Kapel früh verletzt
Die Hausherren starteten aber etwas nervös in die Partie und gingen auch prompt in Rückstand. Julian Eble setzte sich bei einer Einzelaktion auf dem rechten Flügel durch, zog nach innen und überwand JFV-Keeper Fabian Kapel mit einem trockenen Schuss in die linke untere Ecke zum goldenen Treffer. Kurz darauf musste Fabian Kapel verletzt ausgewechselt werden, für ihn ging Fabian Elias Kunze zwischen die JFV-Pfosten. „Die Situation vor dem 0:1 war aber auch unser einziger grundlegender Fehler im Zentrum während des gesamten Spiels“, fand der Trainerkollege von Samet Coskunirmak, Serdar Ercin. Die Gastgeber wurden im Verlauf der Begegnung immer sicherer und legten eine große Leidenschaft an den Tag.
Applaus für den Einsatz
Die Zuschauer spendeten auch nach fast jeder gelungenen Defensivaktion Applaus. „Kommt, Leute, weiter griffig sein“, pushte Kerim Yurtgül seine JFV-Kollegen nach einer halben Stunde noch einmal zusätzlich. Kurz darauf scheiterte Filip Kapel nach einem Vorstoß über die linke Seite bei der bis dahin besten Gelegenheit für das Heimteam an Felix Mark. Kurz vor der Pause tauchte Kapel wieder in aussichtsreicher Position vor dem Heidenheimer Kasten auf und holte mit seinem abgefälschten Schuss immerhin einen Eckball heraus. Er hätte aber auch den mitgelaufenen Mittelstürmer Maximilian Honecker im Zentrum bedienen können.
„Herr Schiedsrichter, wie lange ist denn die Pause?“, fragte FC-Coach Patrick Mayer den sehr guten Referee Mika Hems, als die Gastgeber auch nach 20 Minuten noch nicht wieder auf dem Platz standen. Der Regionalligist konnte angesichts der Schwerstarbeit auf dem Rasen jede Minute Verschnaufpause gebrauchen. Filip Kapel setzte die Kugel bei einem Freistoß aus 25 Metern gleich nach dem Wiederanpfiff knapp links neben das Tor (50.). 180 Sekunden hiernach erhielt Fabian Kunze seinen größten Szenenapplaus. Er hatte den Braten gerochen, als Julian Eble den Tormann umkurven wollte und nahm ihm den Ball vom Fuß. „Jeder bleibt bei seinem Mann“, forderte Samet Coskunirmak nach einer Stunde von seinen Schützlingen, als sie ein wenig zu offensiv wurden. Wenige Sekunden später klärte Robin Hegen in höchster Not gegen Azem Fazliu, der sonst freistehend aus wenigen Metern zum Abschluss gekommen wäre. Felix Mark lenkte den Ball beim anschließenden Eckball von Filip Kapel, der es direkt probierte, über die Querlatte.
Auffälliger Filip Kapel
Filip Kapel blieb der auffälligste Kicker bei den Nordbremern. Er schickte den eingewechselten Ziad Mahmoud mit einem Traumpass auf die Reise. Doch erneut bildete der starke Robin Hegen die Endstation. Kurz darauf war für Kapel Schluss. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gute Chancen herausgespielt“, betonte Serdar Ercin. Auf der anderen Seite ließ Fabian Kunze Nevio Bove abblitzen, dem Ziad Mahmoud in dieser Phase zu viele Räume gewährte. „Setzt euch da jetzt durch“, wurde Patrick Mayer nach 70 Minuten langsam ungeduldig. Fabian Kunze wehrte aber auch die Schüsse von Eugen Rief und Luca Mayer ab (82./85.).
Als Mika Hems fünf Minuten Nachspielzeit anzeigte, bliesen die Mannen um Kapitän Elias Hankel noch einmal zum Schlussakkord. „Es sind die letzten Minuten. Gebt noch einmal alles“, forderte Serdar Ercin von seinen Akteuren. Aber auch die Brechstange half nichts mehr. Der Bundesligist wirkte in der Defensive einfach zu sattelfest. „Wie wir es vorausgesagt hatten, haben die Heidenheimer es immer wieder über Flanken aus dem Halbfeld versucht. Das haben wir aber bis auf einmal alles abgefangen. Ich muss meiner Mannschaft deshalb auch ein großes Lob aussprechen“, zog Serdar Ercin trotz der knappen Niederlage ein positives Fazit.
JFV Bremen – 1. FC Heidenheim 0:1 (0:1)
JFV Bremen: Fabian Kapel (7. Kunze); Folkerts (46. Nahmet), Hankel, Hilm, Camara, Fazliu, Yurtgül, Matos Picanco (46. Mahmoud/85. Almoustafa), Honecker (46. Yahya Rikan Bisu Al Simo), Filip Kapel (67. Rulevskyi), Essid (85. Abdulkader)
1. FC Heidenheim: Mark; Bove, Hegen, Failer, Kurz, Schneider (62. Paatz), Mayer, Vranjes (83. Tuz), Kos (62. Ott), Eble, Lang (62. Rief)
Tor: 0:1 Julian Eble (4.)
Schiedsrichter: Mika Hems (Oldenswort/Witzwort)

08.07.26 DFB-Pokal der A-Junioren
JFV Bremen trifft auf Heidenheim
DFB-Pokal-Spiel Anfang Augus
Bremen-Nord. „Schalke, Bayern oder Stuttgart wären meine Wunschgegner gewesen“, sagt Serdar Ercin, der mit Samet Coskunirmak das neue Trainerduo bei den Fußball-A-Junioren des JFV Bremen bildet. Doch eine Auslosung ist bekanntermaßen kein Wunschkonzert, man muss es nehmen, wie es kommt. Und das macht Serdar Ercin: „Wir spielen gerne gegen Heidenheim.“
In den Genuss, am ersten August-Wochenende als Regionalligist im DFB-Pokal gegen einen Bundesligisten spielen zu dürfen, ist der JFV Bremen gekommen, weil er das Landespokal-Finale erreicht hat. Der dort im Elfmeterschießen siegreiche SV Werder Bremen hatte sich über seine Platzierung in der Nachwuchsliga B automatisch für den DFB-Pokal mit einem 32 Teams umfassenden Teilnehmerfeld qualifiziert, sodass der Nordbremer die Finalniederlage mit der Pokalteilnahme auf Bundesebene versüßt wurde.
„Ich habe kein schlechtes Gefühl. Heidenheim können wir eher ärgern als Bayern oder so“, sagt Serdar Ercin. Der 1. FC Heidenheim hatte in der Bundesliga-Hauptrunde (Liga A, Gruppe B) hinter dem VfL Wolfsburg und vor dem FC Augsburg, FC Schalke 04, Borussia Dortmund und Holstein Kiel den zweiten Platz belegt und sich so für die K.o.-Runde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Im Achtelfinale schaltete Heidenheim im Elfmeterschießen Bayer Leverkusen aus, im Viertelfinale war gegen den 1. FC Köln mit 0:2 Endstation. Man darf also gespannt darauf sein, wie stark sich die neue U19 des 1. FC Heidenheim Anfang August im Bremer Norden präsentiert.

29.06.26 Ein Trainerduo für den JFV Bremen
Samet Coskunirmak und Serdar Ercin treten beim A-Junioren-Regionalligisten die Nachfolge von Mete Doener an
Bremen-Nord. „Manchmal ist man verzweifelt, doch dann ist plötzlich wieder Licht am Ende des Tunnels.“ So beschreibt Andreas Petersen, der Jugendleiter des JFV Bremen, die Situation, für die Mete Doener mit seinem überraschenden Rücktritt als Trainer der in der Fußball-Regionalliga Nord spielenden U19 nach dem letzten Saisonspiel gesorgt hatte. Für Licht auf der Anlage nahe dem Vegesacker Bahnhof sorgen Serdar Ercin und Samet Coskunirmak, die die Nachfolge von Mete Doener, der mit dem JFV Bremen zweimal den Regionalliga-Klassenerhalt schaffte, antreten. Der Paukenschlag von Mete Doener, der Unstimmigkeiten mit der Vereinsführung durchklingen ließ, ist damit verhallt. Andreas Petersen bestätigt die Unstimmigkeiten, lobt aber auch die erfolgreiche Arbeit des ausgeschiedenen Trainers.
Nun ist der Stab übergeben und das Duo Ercin/Coskunirmak hat den Kader für die Saison 2026/27 beisammen. Rund die eine Hälfte bilden dabei die eigenen 2008er, von denen laut Andreas Petersen bis auf einen Spieler alle geblieben sind, die andere Hälfte wurde bei drei Sichtungstrainings und über Kontakte gefunden und verpflichtet. Die Namen der zehn bis 15 Neuzugänge gibt der Jugendleiter allerdings noch nicht preis, da die eine oder andere Freigabe noch nicht vorliegt.
Den Stein bezüglich des neuen Trainerduos hat Serdar Ercin damit ins Rollen gebracht, dass er sich bei Andreas Petersen als Trainer angeboten hat. Serdar Ercin, der als selbstständiger Fahrlehrer tätig ist, war zuletzt Trainer der U18 des JFV Bremen II in der Verbandsliga, hatte zu Beginn der Saison als Co-Trainer an der Seite von Mete Doener gearbeitet. Der 44-Jährige, der im Herrenbereich unter anderem für Werder Bremen III und den SC Vahr Blockdiek spielte, hat sich früh für das Trainermetier interessiert, bei den C-Junioren des JFV Weyhe-Stuhr und des SC Borgfeld Regionalliga-Erfahrung gesammelt und verfügt über die B-Plus-Lizenz. Nachdem die Sichtung abgeschlossen ist und es nur noch Kaderplätze für absolute Überflieger geben würde, startet an diesem Mittwoch die Vorbereitung.
Dass der JFV Bremen mit keinem Trainer in die Spielzeit geht, der einen engen Bezug zur A-Junioren-Regionalliga hat, stört Andreas Petersen nicht. Er bezeichnet das neue Duo als „Griff in die oberste Schublade“ und gibt ein Ziel aus, das keineswegs überrascht: „Mein Wunsch ist es, dass wir uns frühzeitig den Klassenerhalt sichern.“ Während der Jugendleiter mit Serdar Ercin ja schon länger zusammenarbeitet, schätzt er bei Samet Coskunirmak unter anderem den „großen Background“. Samet Coskunirmak, der berichtet, dass er in der Jugend für Werder Bremen, den VfB Oldenburg und den VfL Wolfsburg gespielt hat, ist schließlich seit achteinhalb Jahren für den SC Borgfeld tätig und Kenner im Juniorenbereich: „Von 2006 bis 2011 kenne ich alle Jahrgänge.“ Beim SC Borgfeld hat er 2025 mit der U15 die Regionalliga gehalten, dann die U17 in der Verbandsliga trainiert und wird im kommenden Jahr auch die U19 in der höchsten Bremer Spielklasse coachen. A-Junioren-Regionalliga-Trainer beim JFV Bremen und A-Junioren-Verbandsliga-Trainer beim SC Borgfeld: Wie geht das? „Ich bin fußballverrückt“, sagt der 40-jährige Gastronom und beschreibt den A-Junioren-Jahrgang in Bremen und umzu als „stark“. Mit einem Teil davon will er sich mit dem JFV Bremen in der Regionalliga behaupten. Samet Coskunirmak: „Ich bin sehr guter Dinge, dass wir die Liga halten.“
Dass in der kommenden Saison wieder die Nordbremer Derbys gegen den Blumenthaler SV, der nach anderthalb Jahren in der Bundesliga in die Regionalliga zurückgekehrt ist, wieder auf dem Programm stehen, scheint Andreas Petersen nicht sonderlich zu berühren: „Wir nehmen jeden Gegner so, wie er kommt.“ Mit Blick auf den DFB-Pokal, zu dem der JFV Bremen durch das Erreichen des Landespokal-Finales gegen Werder Bremen berechtigt ist, sieht das etwas anders aus. Da lässt Andreas Petersen durchklingen, dass er da schon den einen oder anderen Wunschgegner hätte. Namentlich will er seine Wunschgegner aber nicht nennen. Ob da ein Traumlos auf den JFV Bremen wartet, wird die Auslosung für den DFB-Pokal der A-Junioren am Freitag, 3. Juli, zeigen.

07.06.26 Regionalliga-A-Junioren schaffen mit 4:0 gegen Altona 93 den Klassenerhalt und Trainer Mete Doener tritt zurück
Bremen-Nord. Das war ein Sonntagnachmittag mit zwei Knalleffekten bei den A-Junioren des JFV Bremen. Zunächst einmal gelang mit einem 4:0 (3:0)-Erfolg gegen das bereits als Absteiger feststehende Altona 93 der Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Nord ohne fremde Hilfe. Kurz nach den letzten Minuten der Spielzeit 2025/26 verkündete Trainer Mete Doener nach zweijähriger Tätigkeit dann seinen Rücktritt. Jugendleiter Andreas Petersen, der zunächst die wichtige Parallelpartie des einen Platz schlechter platzierten SC Borgfeld live verfolgt hatte, war davon ausgegangen, dass Mete Doener dem JFV Bremen sowohl im Falle des Klassenerhaltes wie auch des Abstiegs weiterhin zur Verfügung stehen wird.
„Ihr habt nächste Saison Großes vor, leider ohne mich“, richtete sich Mete Doener an die Spieler des jüngeren Jahrganges, die dem JFV Bremen erhalten bleiben. Für alle Zuschauer an den Seiten des Kunstrasenplatzes hörbar, hatte der scheidende Coach auch eine Erklärung für seinen unerwarteten Abschied parat: „Ich kann nie Spieler einwechseln, ohne dass mich von draußen jemand anlabert. Mir hat das den Spaß genommen. Ich bin platt. Aber all das betrifft die Mannschaft nicht.“ Im Klartext: Die von Vereinsseite geforderten Abstellungen an andere Mannschaften standen eigenen Interessen im Wege. Der Abschied vom JFV Bremen soll für Mete Doener, der mit dem Erreichen des Pokalfinales und dem geschafften Regionalliga-Klassenerhalt geht, aber nicht der Abschied vom Trainerjob sein: „Ich habe auch wieder Bock anzugreifen.“
Angriffslustig zeigte sich seine Mannschaft im letzten Saisonspiel, in dem ein Sieg alle Rechenspiele um den Klassenerhalt beenden würde, von der ersten Minute an. Torhüter Paris Pechlevanoudis schob sein Team lautstark hinten heraus und forderte Höhe ein, Mete Doener organisierte das intensive Pressing und das Verschieben über 90 Minuten von der Seitenlinie. Gegen den Ball zeigte der JFV Bremen eine höchst engagierte Leistung, im Kombinationsspiel blieb trotz des deutlichen Sieges einiges auf der Strecke.
Die erste Viertelstunde hatte es bereits in sich. Der ebenso spiel- wie lauffreudige Bojang Babanding scheiterte mit einem an Jan Schierenbeck verursachten Elfmeter am Altona-Keeper (1.), dann scheiterte Schierenbeck erst mit einem Schrägschuss (8.) und dann am äußersten Strafraumeck am Gäste-Schlussmann (15.). Szenen, die die Marschrichtung anzeigten. Bevor das Auslassen von Hochkarätern sich zum bedrohlichen Thema entwickeln konnte, zeigte Ibrahima Sow nach Vorarbeit von „Bojang Babanding“ in der Altona-Box einen feinen Tanz. Am Elfmeterpunkt nahm er den Ball an, kontrollierte ihn, verlud seine Bewacher und schob ihn zum 1:0 (20.) über die Linie. Sechs Minuten später nahm Jan Schierenbeck noch mehr Druck vom Kessel und hämmerte den Ball aus halblinker Position absolut humorlos ins kurze Eck – 2:0. Die letzte Aktion der ersten 45 Minuten zettelte Trainersohn Mert Döner an. Kaum in den Strafraum eingedrungen, wurde er auf Kosten eines Foulspiels gestoppt. Diesmal machte es Bojang Babanding besser und ließ Altona-Keeper Arien Abazi keine Chance.
Ein Warnschuss an den Außenpfosten (50.) und eine vereitelte Großchance von Paris Pechlevanoudis (57.) bestätigten Mete Doener darin, dass er seine Aktivität am Rand und die Mannschaft ihre Spannung auf dem Feld beibehalten mussten. Die klare Ansage: „Hört auf mit dem Klein-Klein, wenn ihr das nicht könnt.“ Den Schlusspunkt in der vom JFV bestimmten Partie setzte Bojang Babanding, der nach gutem Querpass von Jan Schierenbeck zum 4:0-Endstand (72.) erhöhte. Dem Schlusspunkt auf dem Kunstrasen folgte der Paukenschlag, den Mete Doener mit seinem Rücktritt parat hatte und damit die Frage aufwarf, wer die A-Junioren des JFV Bremen in ihrem dritten Regionalliga-Jahr trainieren wird. Der JFV Bremen beendete die ohne die Bundesliga-Aufsteiger ausgetragenen Rückrunde als Siebter, in den sauren Apfel des Abstiegs muss Lokalrivale SC Borgfeld beißen.
INFO
JFV Bremen – Altona 93 4:0 (3:0)
JFV Bremen: Pechlevanoudis; Lauerer, Döner (78. Rulevskyi), Schierenbeck (78. Mahmoud), Adusei, Misini, Babanding (78. Kapel), Henkel, Azonabar, Bäckermann, Sow
Tore: 1:0 Ibrahima Sow (20.), 2:0 Jan Schierenbeck (26.), 3:0 Bojang Babanding (45., Foulelfmeter), 4:0 Bojang Babanding (72.)
Schiedsrichter: Finn zur Brügge